Ubisoft hat endlich das lang erwartete Remake Assassin’s Creed: Black Flag enthüllt und viele Details bekannt gegeben. Resynced erscheint am 9. Juli, konzentriert sich aber ausschließlich auf die Einzelspieler-Geschichte des Piraten und Assassinen Edward Kenway. Das bedeutet: Einige bekannte Inhalte fallen weg, dafür gibt es neue Handlungsstränge und Charaktere.
Einige Inhalte fehlen
Im Vergleich zum Original von 2013 fehlen gleich mehrere Elemente. Das Freedom Cry DLC wurde nicht integriert. Der Mehrspielermodus wurde komplett gestrichen. Außerdem sind die früheren spielbaren Modern Day Abschnitte entfernt worden. Spieler werden nicht mehr wie einst durch die Büros von Abstergo Entertainment streifen können.
Kleine Modern Day Story Elemente wird es zwar noch geben, aber die genauen Details sind noch unklar. Für Fans der ursprünglichen Handlung um die Antagonistin Juno und ihren Ehemann könnte dies eine enttäuschende Änderung sein, schließlich hing daran auch ein Teil der blutlinienbezogenen Geschichte.
Resynced ist ein reines Singleplayer-Game
Resynced Creative Director Paul Fu sagte: „Wir haben uns klar für ein reines, storygetriebenes Abenteuer entschieden. Unser Fokus liegt voll auf Edwards Erlebnissen in der Karibik. Deshalb haben wir auf den Mehrspieler und das DLC verzichtet. Resynced ist eine Neuinterpretation von 2026. Wer neugierig ist, kann ja das Original spielen.“
Auch Franchise Veteran Jean Guesdon (Creative Director des ursprünglichen Black Flag) ergänzte: „2013 spiegelte die Gegenwart den damaligen Stand der Serie wider. Eine Übergangsphase nach Desmonds Geschichte. Heute hat sich der Modern Day weiterentwickelt. Für Resynced haben wir einen Weg gewählt, der Edwards Reise in den Mittelpunkt stellt, aber weiterhin seine Erinnerungen mit dem Animus verbindet. Die Modern Day Rifts in Resynced werden neue Momente enthalten, die Edwards innere Konflikte zeigen.“
Neue Inhalte: Drei Crewmitglieder und erweiterte Handlung
Statt des gestrichenen Inhalts hat Ubisoft Neues geschaffen. Drei zusätzliche Crewmitglieder für Edwards Schiff Jackdaw kommen hinzu: Lucy Baldwin, „The Padre“ und „Dead Man Smith“. Jeder von ihnen bringt eigene Story Quests mit.
Auch bekannte Charaktere erhalten neue Szenen. Blackbeard und Stede Bonnet bekommen frische Auftritte, ebenso wie Edwards Ehefrau Caroline. Letztere Szene stammt aus der Feder von Darby McDevitt, dem Autor des ursprünglichen Black Flag (sowie Revelations, Valhalla und des kommenden Hexe). Nicht erwähnt wurde hingegen Mary Read.
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Überarbeitetes Gameplay, aber kein RPG
Die Kampfmechanik wurde an das paradebasierte System der neueren Serie angepasst, jedoch ohne übertriebene Spezialattacken. Das Parkour System bietet nun freie Sprünge, seitliche und rückwärtige Abgänge sowie einen Duckmodus. Die früher kniffligen Lauschmissionen führen nicht mehr automatisch zum Scheitern, wenn man entdeckt wird.
Game Director Richard Knight betonte: „Dies bleibt ein Solo Abenteuer und eine charaktergetriebene Erfahrung. Es ist kein RPG. Der Fokus liegt darauf, wie du spielst und die Welt erkundest.“ Auch die Jackdaw erhält neue Aufrüstungen, darunter alternative Feuermodi für die Kanonen. Wer mag, kann sich ein Haustier (Katze oder Affe) ans Steuerrad stellen. Und natürlich sind die Seemannslieder zurück.
Neue Engine und noch mehr Details
Grafisch erreicht Resynced nicht ganz das Niveau von Assassin’s Creed Shadows, liegt aber nah dran. Besonders beeindruckend sind die hohen Wellen auf See sowie das dynamische Wettersystem, das klaren Himmel plötzlich in Stürme verwandeln kann.
Das Remake erscheint am 9. Juli für PC, Xbox Series und Playstation 5. Eine Collector’s Edition für 200 Euro wurde ebenfalls angekündigt, inklusive einer Edward Kenway Statue. Fans müssen sich nun entscheiden: Sind die neuen Storyinhalte den Verlust von Multiplayer, DLC und Modern Day Erkundung wert?
Quelle: IGN
Bild: 2026 © Ubisoft





