Chris Avellone, Mitgründer von Obsidian Entertainment und maßgeblich an der Entstehung von Fallout: New Vegas beteiligt, hat sich kritisch zu Bethesda Game Studios geäußert. In einem inzwischen gelöschten Post auf X verglich er Bethesdas Umgang mit der Serie mit einem „bunten, seichten Freizeitpark“.
Ist Bethesda die Fallout-Reihe wirklich egal?
Avellone, der bereits an Fallout 2 mitwirkte, schrieb: „Ich glaube nicht, dass Bethesda Fallout hasst, sie verstehen nur seine Wurzeln nicht vollständig und interessieren sich wohl auch nicht dafür.“ Er räumte ein, dass einige DLCs wie „Far Harbor“ positiv auffielen, und betonte, dass er sein ehemaliges Unternehmen nicht hasse. Das Studio mache manches gut ,etwa die offene Welt, habe aber Schwächen bei linearen Geschichten in solchen Welten.
Der Post wurde von Fans geteilt und etwa von Dexerto aufgegriffen, bevor Avellone ihn löschte. Möglicher löste er Verteidigungsreaktionen von Bethesda-Fans aus.
Bethesda hat die Serie seit der Übernahme des Franchises 2008 deutlich geprägt. Fallout 4 war ein Bestseller, mit Fallout 76 brachte man ein MMORPG heraus. 2024 feierte die von der Spieeschmiede mitproduzierte Fernsehserie Fallout große Erfolge, deren zweite Season wird nun Konzepte aus Avellones „New Vegas“ aufgreifen.
Obwohl Avellone seit rund fünfzehn Jahren nicht mehr an Fallout mitgearbeitet hat, bleibt er der Serie verbunden. Seine jüngsten Äußerungen zeigen, dass die Debatte um die Seele der postapokalyptischen Welt weitergeht.
Quelle: Insider-Gaming
Bild © Bethesda


