Sony hat sich zu den jüngsten Verkaufszahlen der PS5 geäußert, die einen neuen Meilenstein erreicht haben. Gleichzeitig gibt es Sorgen. Denn man rechne damit, dass die Profitabilität der Hardware sinken werde. Steigen damit die Preise der Konsole zukünftig?
Playstation 5 weiter auf Erfolgskurs
Im Rahmen seines jüngsten Quartalsberichts hat Sony beeindruckende Zahlen zur PlayStation 5 bekanntgegeben. Die Konsole habe bis zum 30. September 2025 weltweit 84,2 Millionen Einheiten erreicht. Das Unternehmen zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die PS5 bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres am 31. März 2026 die Schwelle von 90 Millionen verkauften Konsolen überschreiten wird.
Doch hinter diesen Erfolgszahlen sieht sich das Unternehmen mit einer wachsenden Herausforderung konfrontiert. Wie Finanzchefin Lin Tao darlegte, bereiten die stetig steigenden Preise für Speicherkomponenten zunehmend Kopfzerbrechen. Sollte dieser Trend anhalten, könnten sich die höheren Kosten spätestens im Geschäftsjahr 2026/2027 spürbar auf die Profitabilität des PS5-Hardwareverkaufs auswirken.
Vorerst keine Preiserhöhung?
Entwarnung gab Tao jedoch für die unmittelbare Zukunft. Dank ausreichender Lagerbestände sei die aktuelle Gewinnmarge bei der PS5 für die kommenden beiden Quartale, und damit bis mindestens Ende März 2026, gesichert. Wie es danach weitergeht, bleibe aber abzuwarten.
„Wenn die Preise für diese Teile steigen, wird sich das auf die Rentabilität der Hardware für das nächste Geschäftsjahr und darüber hinaus auswirken“, so die Finanzchefin. Sie bekräftigte die Strategie des Unternehmens: „Anstatt die Rentabilität durch zusätzliche Hardware zu steigern, möchten wir wirklich weiterhin die installierte Basis monetarisieren.“
Zukunft ungewiss
Diese Aussage nährt bei Spielern die Befürchtung, dass eine weitere Preiserhöhung der PS5 langfristig nicht ausgeschlossen ist. Erst im August 2025 hatte Sony in den USA eine Preisanpassung um 50 US-Dollar vorgenommen und diese mit dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld begründet. Zwar betonte das Unternehmen damals, dass andere Märkte zunächst ausgenommen seien, doch die aktuellen Warnungen lassen weitere Anpassungen als mögliches Szenario erscheinen, sollte der Kostendruck durch die Speicherkomponenten weiter zunehmen.
Quelle: Tech4Gamers
Bild: 2024 © Sony



