Gods, Death & Reapers dürfte bei manchen noch unter dem vorherigen Ankündigungstitel Project Pantheon bekannt sein. Die Umbenennung verrät aber schon viel über das Spiel, denn als Reaper geht ihr dem Tod zur Hand. Dabei erinnert das Spiel beim ersten Blick stark an Diablo. Auf der gamescom 2025 konnten wir ein paar Runden spielen und können euch verraten, dass es doch eine eigene Identität hat.
Als Schnitter für den Tod
In einer postapokalytischen Dark-Fantasy Welt wird der Spiele vom Tod rekrutiert, um alles wieder aufzuräumen. Dabei muss natürlich vor allem gekämpft werden, logisch. Das Reich des Todes funktioniert dabei als Basis. Hier kann Ausrüstung gelagert werden und es gibt Portale zu verschiedenen Welten aus mehreren Mythologien, etwa das nordische Midgard. Mit Ressourcen können neue Portale gefunden werden und auch die Basis aufgewerten und ausgebaut werden. Am Anfang läuft der frischgebackene Schnitter also mit spärlicher Ausrüstung nach Midgard um hier überhaupt erstmal Ressourcen zu gewinnen. Neben Stein und Waffen nehmen wir natürlich auch gerne Gold mit.
Das liegt alles, abgesehen von Steinen, nicht einfach irgendwo rum. In Midgard wird gegen Kreaturen aus der nordischen Mythologie gekämpft. Das erinnert stark an Diablo, denn wir schnetzeln aus der isometrischen Ansicht mit unserem Charakter durch die Gegend. Je nach Waffe haben wir verschiedene Fähigkeiten, Magie mit einem Stab, schnellere Angriffe mit Dolchen und Schutzmöglichkeiten mit Schwert und Schild. Das kennt man so aus anderen Spielen, es macht hier aber genau so Spaß.
Größte Besonderheit ist, dass auf der Karte genug erfolgreich gekämpft oder gesammelt werden muss, damit man seine ganze Beute überhaupt mit zurück in seine Basis nehmen kann. Bei Tod geht nämlich alles verloren und der Schnitter kehrt mit leeren Händen zurück. Das gepaart mit PvP in der Welt kann schon für ziemlichen Frust sorgen. Dieses Feedback haben die Entwickler auch vernommen und einen PvE Modus eingeführt, sodass Spieler sich frei entscheiden können ob sie neben Monstern auch andere Spieler bekämpfen wollen. Wer möchte kann auch im Koop mit Freunden für den Tod streiten. Durch Alpha Tests wollen die Entwickler auch noch mehr Feedback einholen, um das Spiel weiter in die richtige Richtung zu formen. Hier könnt ihr euch für einen Playtest anmelden. Wir sind gespannt ob sich hier in Zukunft ein Diablo Konkurrent entwickeln könnte.
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1 Kommentar
Hm, Death Reapers klingt nach einer charmanten Partybeschreibung – leider nur für die Toten. Dieser Diablo-ähnliche Knaller mit dem schönen Grund zum Verlieren (alles geht verloren, inklusive Beute) ist ja mal eine Abwechslung! Wir kämpfen gegen Nordmythologie-Kreaturen und haben sogar Magie mit Stäben – so wie in jedem anderen Spiel der Welt! Quatsch, das macht hier sogar Spaß, hoffe ich! Das mit dem PvP-Modus und dem Koop gegen andere Spieler ist ja mal ein Gedanke, um das alles verloren-Problem zu mildern. Aber ich warte ab, bis ich das Spiel selbst in der Hand habe. Vielleicht wird das ja der nächste Diablo-Killer, oder zumindest ein netter Geistertanz mit mehr Reichtum. Ich mache mir schon Sorgen um die Spieler, aber wer sagt, dass das nicht genau das Richtige ist? grow a garden calculator