Yooka-Laylee, aus dem Jahr aus dem Jahr 2017, bekommt mit Yooka-RePlaylee ein Remaster, welches so manche Verbesserung mitbringen soll. Das ist etwas früh für ein Remaster, aber es werden Verbesserungen versprochen, die sich wohl lohnen. Ich konnte es auf der gamescom 2025 spiele und verrate euch, ob sich das Ganze lohnt!
Einmal die Gräten ölen, bitte
Sobald ich den Controller in die Hand nahm, fiel mir auf: Yooka‑Replaylee spielt sich deutlich flotter. Die Steuerung wirkt geschmeidiger, Yooka und Laylee reagieren flink – es fühlt sich, als hätten sie gleich zu Beginn ein Moveset, das im Original erst stufenweise freigeschaltet wurde. Kombos lassen sich jetzt flüssig aneinanderreihen, Sprünge und Landungen wirken federnd und präzise, aber nicht klobig. Das ist ein spürbarer Sprung nach vorn – Platforming-Technik at its best. Nicht das das Original hier schlecht war, aber ich hab das Gefühl, dass hier an den richtigen Schrauben gedreht wurde, um es noch etwas detaillierter umzusetzen.
Alles neu machts das Remaster?
Spieler des Originals erinnern sich: Es gab unendliche Quills, Pagies und ausgebaute Welten. Replaylee steht dem in Nichts nach und natürlich gibt es auch noch neue Dinge zum Sammeln. Neue Mechaniken wie Quills mit Level-spezifischer Farbe, neue Währung für besondere Herausforderungen und Tonic-Items zur Modifikation des Gameplays bringen frischen etwas Wind. Auch optisch.
Gutes Stichwort übrigens. Grafisch ist Yooka‑Replaylee eine leicht modernisierte Version. Die Texturen und Animationen sind etwas hochauflösender als im Original: Farben leuchten frischer, Texturen wirken plastischer und Details sind liebevoll ausgearbeitet. Die Optimierungen sind nett, aber sind kein Game Changer. Erwartet also keinen Tag-Nacht-Unterschied wie bei der Master Chief Collection. Mein Hauptproblem mit Yooka-Laylee ist, aber auch dem Remaster, dass das Spiel viel zu hell wirkt und irgendwie überbelichtet. Es steht den geistigen Vorgängern, wie Banjo oder Donkey Kong, irgendwie im Weg. Das Remaster optimiert diesen Umstand leider gar nicht.
Schöne Ergänzungen
Fans erinnern sich an Rextros Arcade im Original: eine charmante Auflockerung zwischen den Leveln. Replaylee erweitert dieses Konzept mit überarbeiteten Mini-Games, die sich moderner, aber ihrem Geist treu präsentieren – ein nostalgischer Spaß mit feiner Überarbeitung.
Außerdem kommt mit der Map ein sehr schönes Feature hinzu! Es gibt eine neue Weltkarte und einen Herausforderungstracker. Dadurch sieht man jetzt, wo man sich in der Welt befindet und wo es was zu tun gibt. Wer lieber auf natürliche Erkundung steht, muss das selbstverständlich nicht nutzen.
Neuerungen der Remaster-Version im Überblick:
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Mehr Beweglichkeit, weniger Grind: Yooka‑ und Laylee profitieren von einem deutlich flotteren Moveset – ohne die klassische Spielbarkeit des Originals zu verlieren.
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Sammelspaß: Natürlich darf noch mehr gesammelt werden!
- Leichte optische Verbesserungen, insbesondere in Bezug auf die Auflösung
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Moderne Zugänglichkeit: Quality-of-Life-Tools wie Map, Fast Travel, übersichtliche Onscreen-Infos.
Nettes Upgrade, aber ist es wirklich nötig?
Yooka-Replaylee wirkt für mich wie ein Upgrade, das viel von der alten Magie bewahrt. Die größte Veränderung findet für mich nicht einmal optisch statt, sondern spielerisch. Das verbesserte Movement macht das ungleiche Duo noch etwas wendiger, ohne Präzision einbüßen zu müssen. Dazu gibt es noch einige nette Boni, wie neue Collectibles oder die Map als hilfreiches Feature. Die optischen Veränderungen sind sinnvoll, aber überschaubar. Für knapp 30€ erhaltet ihr ab dem 09. Oktober eine etwas bessere Version des Originals. Für Neulinge sicher ein guter Einstieg, doch wer bereits das Original besitzt sollte sich gut überlegen, ob der damit einhergehende Rabatt von 30% sich lohnt für das Upgrade. Unabhängig davon ist Yooka-Laylee, oder eben Replaylee, ein wunderschöner Platformer, der so oder so sehr empfehlenswert ist. Welche Version es sein soll, das müsst ihr nun nach eurer Präferenz entscheiden.




