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Preview: Dark Switch – Vorsichtige Vorfreude mit ein paar Fragezeichen | gamescom 2025

Dark Switch wurde uns zuerst mit einem Trailer auf der PC Gaming Show Anfang Juni vorgestellt. Auf der gamescom 2025 konnten wir eine Demo des Spiels anspielen und auch mit dem Team hinter dem Spiel sprechen. Warum wir uns vorsichtig auf Dark Switch freuen, erfahrt ihr hier in unserer Preview.

 

Schwieriger Städtebau wie in Frostpunk?

Eine Stadt in einer feindlichen Umgebung aufbauen und dabei unsere spärlichen Ressourcen sowie wenige Arbeiter genau im Blick behalten? Das erinnerte bereits im Trailer stark and Frostpunk 1 und 2. Und nachdem wir das Spiel aus der Nähe sehen konnten hat sich diese Ähnlichkeit nur bestätigt. Das ist aber auch gar nichts Schlechtes, schließlich machte Frostpunk sehr viel Spaß. Statt in der eisigen Ödnis auf der Erde spielt Dark Switch jedoch in seiner eigenen Welt, die durch einen geheimnisvollen Nebel bedroht wird. Während es in der Hauptstadt Unruhen gibt führen wir eine Expedition an einem besonderen Baum an und haben die Aufgabe das Artefakt an seiner Spitze einzusetzen. Dabei müssen wir für unsere Bewohner sorgen und ihre wertvolle Arbeitskraft behutsam verwalten.

Gebaut wird dabei vor allem auf Plattformen am Baum selbst. Dabei heißt es, je höher, desto sicherer sind die Gebäude und Bewohner dort vor dem Nebel geschützt. Dieser ist am Anfang noch nur in der Nacht ein Problem, mit mehr Spielzeit klettert er aber immer weiter nach oben. Bewohner im Nebel können wahnsinnig werden und müssen in Krankenhäusern geheilt werden, während Gebäude mit der Zeit verdorben werden und dann nur noch abgerissen werden können. Zurückhalten lässt sich der Nebel am Anfang des Spiels nur mit Feuer, das natürlich wichtiges Holz kostet.

 

Viel Verwaltung aber kein Micro-Management

Beim Bau der Stadt sind die Positionen der Gebäude zu beachten. Klar kann Holz nur unten von kleineren Bäumen gesammelt werden, eine Platzierung am großen Baum selbst macht keinen Sinn. Dann müssen wir aber den Weg der Arbeiter mit genug Feuern versehen, damit diese nicht im Nebel druchdrehen. Oder wir besetzen das Holzfällergebäude nur mit einer Tagesschicht, damit sich in der Nacht niemand vom Baum begeben muss. In Dark Switch können eure Bewohner nämlich auch in der Nacht arbeiten. Falls dieselben Arbeiter auch einer Tagesschicht zugeteilt sind wirkt sich das natürlich sehr auf ihr Wohlbefinden aus. Hier muss sorgfältig abgewogen werden was gerade wichtiger ist, ob Arbeit erledigt werden soll oder eure Leute bei Laune gehalten werden müssen.

Anders als in manchen Genrevertretern müsst ihr euch bei Dark Switch aber nicht um einzelne Bewohner kümmern. Sie gehen selbständig essen, schlafen und sollen sich nach Angaben der Entwickler logisch und nachvollziehbar um ihre Bedürfnisse kümmern. Das erleichtert einerseits die Verwaltung, weil ihr nicht nach den einzelnen Bürgern gucken müsst, sondern nur die Ressourcen und Gebäude bereitstellen müsst. Andererseits könnte es auch die Verwaltung für manche Spieler zu langweilig machen wenn das Gefühl aufkommt, man platziert nur stumpf ein Gebäude nach dem anderen. Mit fortschreitenden Spiel soll es aber etwas komplexer werden, da auch ein Technologiebaum erforscht werden will. Außerdem kann jedes Gebäude mit verschiedenen Aufwertungen versehen werden.

 

Noch ein paar Fragezeichen

Nach der Demo sind wir zwar grundsätzlich gespannt auf Dark Switch, es stellen sich aber noch ein paar unbeantwortete Fragen. Wie viel haben Spieler am Ende eigentlich wirklich zu tun? Platzieren wir nur ein paar Gebäude und warten dann bis wir das nächste bauen können oder gibt es mehr? Wie viele Möglichkeiten bieten uns die Story Interaktionen der Kampagne und wie motiviert sich ein freier Spielmodus wenn der Neben nicht wirklich besiegt werden kann? Das ist auch mit Hinblick auf die Angstmechanik ein wichtiger Punkt. Je nach euren Entscheidungen wird die Bevölkerung nämlich angstlicher. Erreicht diese Angst den Höchstwert ist das Spiel verloren. Dauerhaft gesenkt werden kann sie zudem nicht. Wie das im Endlosspiel aussehen soll ist daher noch offen.

Leider nicht in der Demo enthalten waren die Türme, mit denen im späteren Spielverlauf Monster aus dem Nebel abgewehrt werden können. Daher können wir auch leider noch nicht beurteilen wie viel Spaß dieses Feature machen wird. Das gilt auch für die Späher die wir später auf Erkundungen auf einer Übersichtskarte losschicken können sollen. Und zu guter letzt bleibt die Frage, warum Dark Switch diesen Namen trägt. Das wird vielleicht in der Kampagne beantwortet werden. Alles in Allem hat uns das was wir gesehen haben aber gefallen und wir hoffen, das bald alle Zweifel ausgeräumt werden können. Dann könnte uns hier eine gute Alternative zu Frostpunk 2 erwarten.

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entkommt in unter fünf Minuten aus der Unterwelt.

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