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Preview: Onimusha: Way of the Sword – Düsteres Samurai-Abenteuer mit Hit-Potenzial | gamescom 2025

Ich war extrem gespannt darauf, auf der gamescom 2025 endlich Onimusha: Way of the Sword anspielen zu können! Denn bereits das Remaster von Teil 2 vor einigen Monaten hat mich neugierig gemacht. In Köln war es dann endlich so weit! Aber wie sehr ist es noch ein Onimusha? Geht die Modernisierung auf?

 

In neuem Gewand

Onimusha bot nie eine korrekte Abbildung des feudalen Japans. Vielmehr war es das Rahmenprogramm einer fantasievollen und dunklen Atmosphäre. Auch in Teil 4 spürt man schnell: Das Setting ist düster, die Gegner grotesk. Aber die surreale Aufmachung funktioniert einfach auch wieder von Sekunde 1 an! Das, obwohl die Kameraperspektive eine völlig andere ist. Statt wie früher mit statischen, bzw. weiter entfernten Kameras zu arbeiten, haben wir hier eine sehr klassische Third-Person-Ansicht. Aber: Ich bin ja grundsätzlich auch Fan davon, wie auch von der Kameraführung der alten Teile.

Die Kämpfe sind klar das Herzstück: Jeder Schlag ist wuchtig animiert, Buttonmashing wird schnell bestraft – stattdessen erfordert jede Begegnung präzise Rhythmik und Positionierung. Besonders die Paraden und Konter sitzen punktgenau, eine gelungene Parade löst erstmal ein Effektfeuerwerk und einen direkten Buff aus, mit dem für kurze Zeit die eigene Angriffskraft steigt. Statt schneller Klingenwirbel dominiert das Gefühl, tatsächlich ein schweres Katana zu führen: Mit jedem Hieb bewegt sich die Spielfigur weiter, falsches Timing kann in eine ungünstige Position führen. Somit sind die Kämpfe schon taktisch, ohne aber zu langsam zu werden. Ein Soulslike ist es aber dennoch nicht.

Onimusha

Bild: 2025 © Capcom

 

Die Macht der Orbs

Neu ist die kombinierte Lebens- und Ausdauerleiste: Wer die Ausdauer der Gegner vollständig reduziert, darf einen Finisher ausführen – das sorgt für Abwechslung und macht Bosskämpfe besonders intensiv. Doch kann das System auch nach Stunden noch motivieren? Da habe ich nämlich meine Zweifel, weil die Finisher schon sehr häufig ausführbar waren und ich schnell alle Finisher-Animationen gesehen habe. Insofern muss man abwarten, ob sich diese Mechanik evtl. auch noch insgesamt weiterentwickelt. Nach einem erfolgreichen Finisher werden Seelen absorbiert: Heil-, Spezial- und Angriffsenergie gehen direkt ins Oni-Armband, das optional spezielle Fähigkeiten freischaltet. Gerade diese Kombi aus klassischem Seelensammeln und modernen Buff-Effekten verleiht den Kämpfen spürbare Dynamik. Onimusha-Veteranen werden also in dem Punkt sicherlich happy!

Das Oni-Armband ist mehr als ein simples Gimmick: Es beeinflusst das Gameplay maßgeblich, indem es den Zugang zu besonders mächtigen Spezialattacken, Flashbacks in die Vergangenheit und sogar zu visionären Zwischenwelten ermöglicht. Mit dem richtigen Timing entfesselt die Spielfigur einen wuchtigen Doppelklingen-Angriff, der ganze Gegnergruppen auslöscht und das Kampfgeschehen kurzzeitig verändert. Insofern ist es enorm wichtig regelmäßig Orbs zu sammeln und nicht links liegen zu lassen. Denn die beeinflussen sehr aktiv deine Progression.

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Intensive Boss-Fights dürfen nicht fehlen

Von fliegenden Dämonenköpfen über echsenartige Ungeheuer bis zu ikonischen Bossgegnern wie Sasaki Ganryu – die ersten Auseinandersetzungen sind geprägt von cleveren Angriffsmustern und überraschenden Wendungen im Design. Besonders der Bosskampf gegen den Rivalen Sasaki steigerte die Dramatik weiter; zerstörbare Umgebungsobjekte, gezielte Paraden und spektakuläre Inszenierung machten den Abschluss der Demo zum Höhepunkt. Dazu kommen noch die durchaus stimmungsvollen Zwischensequenzen, die für die nötige Dramaturgie sorgen. Aber auch bei größeren Gegnern zeigt sich, dass sich Onimusha: Way of the Sword sich äußerst präzise steuern lässt und das Wechselspiel aus Angriff, Fähigkeiten und Parieren hervorragend funktioniert.

Onimusha

Bild: 2025 © Capcom

 

So neu, so klassisch, so gut!

Man das aus Story- und Action-Schwierigkeit wählen; selbst der knackigere Modus war in der Demo noch reelaativ gnädig, forderte aber Konzentration und Taktik im Umgang mit den Animationsfenstern. Der leichte Modus dagegen war wirklich sehr easy und richtet sich wirklich an diejenigen, für die der Kampf nur Beiwerk ist. Wobei das sehr schade wäre!

Die Atmosphäre ist dicht: Schatten, japanische Architektur und die direkte Verbindung von Gameplay und Setting sorgen für einen einzigartigen Mix aus Samurai-Drama und düsterem Fantasy-Horror. Nach dieser Session bleibt ein starker Eindruck: Onimusha: Way of the Sword verzahnt seine Tradition mit modernen Mechaniken und präsentiert intensive Kämpfe. Wer Action, Taktik und stilvolle Samurai-Action sucht, sollte das Spiel im Auge behalten. Allerdings müssen wir auch im Auge behalten, ob die Story und Spielwelt, als auch die Progression, uns langfristig auch überzeugen können.

 

Bild: 2025 © Capcom

Video: 2025 © Capcom via YouTube

Christian Koitka
The guy who loves videogames

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