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Preview: Keeper – Ich bin ein bisschen schockverliebt | gamescom 2025

Keeper ist mit Sicherheit eines der Spiele, auf die ich mich am Meisten gefreut habe, sie auf der gamescom 2025 zu sehen. Das neue Spiel von Double Fine ist, wie ja irgendwie auch jedes ihrer Spiele, ein absolutes Unikum. Und der Termin bei Xbox hat mich in meiner Vorfreude nur noch mehr bekräftigt!

 

Mein Held ist ein…Leuchtturm?

Das Spiel inszeniert die wortlose Reise eines lebendigen Leuchtturms, der gemeinsam mit einem Vogel durch farbenfrohe Fantasy-Welten wandert. Als Spieler übernimmt man nicht die Rolle eines klassischen Helden, sondern steuert den Leuchtturm und nutzt dessen Lichtstrahl, um Rätsel zu lösen und mit der Umgebung zu interagieren. Der auf Spinnenbeinen laufende Leuchtturm begibt sich dabei auf eine Reise zum Inneren einer Insel, weil ihn irgendetwas dort hinzieht. Was? Das gilt es zu erforschen. Dabei begleitet ihn ein Vogel, der sich scheinbar sehr wohlfühlt bei dem Leuchtturm. Es geht bei Keeper nämlich auch um die Verbindung der Beiden zueinander – also eben auch um Companionship. Entstanden ist das gesamte Konzept rund um das Spiel während Covid, als man noch isoliert voneinander leben musste.

Keeper

Bild: 2025 © Double Fine

 

Verspielt und kreativ

Beim Zuschauen wurde schnell deutlich, dass die Atmosphäre und der Vibe stets wichtiger ist als die Herausforderung. Keeper präsentiert zahllose verspielte Ideen: So steuert man den Leuchtturm, nutzt dessen Lichtstrahl z.B. um Bäume und Objekte zum Leben zu erwecken oder in die Vergangenheit zu reisen – in solch einem Moment wird der Vogel zum Ei, was nicht nur niedlich, sondern auch spielerisch ungewöhnlich wirkt. Die Puzzle-Mechaniken sind bewusst leicht gehalten, damit man flüssig durch die Level wandelt und jederzeit mit der Umgebung experimentieren kann. Mit dem rechten Stick oder der Maus lenkt man den Lichtstrahl, der Vogel-Gefährte kann Hebel bedienen oder Items verwenden, alles in entspannter, wortloser Art und Weise.

Und meine Güte: Ist Keeper ein schönes Spiel! Irgendwie sieht es schon nach Double Fine aus, aber insbesondere die malerischen und farbkräftigen Umgebungen sind selbst für Double Fine-Verhältnisse nochmal auf einem ganz neuen Niveau!

Keeper

Bild: 2025 © Double Fine

 

Keeper – ohne den Game Pass unmöglich?

Die Entwickler legten Wert darauf, dass niemand vor unnötig schwierige Aufgaben gestellt wird – Ziel sei ein „Spiel für alle,“ das stets zugänglich bleibt und nie frustriert. Die Präsentation verdeutlichte diesen Ansatz: Die Demo zeigte abwechslungsreiche Levelabschnitte, einen staksenden Leuchtturm, vielseitige Animationen und einen dynamisch geführten Kamerastil. Ziel ist eine moderate Spielzeit von sechs bis acht Stunden, damit die stimmungsvolle Reise weder überfrachtet noch langweilig wirkt. Sprich: Ein kompensiertes und atmosphärisches Erlebnis.

Double Fine betonte während der Präsentation, dass das Spiel auch sicher nicht ohne den Game Pass und Xbox möglich gewesen wäre. Das von Microsoft aufgekaufte Studio hätte so die Möglichkeit einfach auch mal etwas zu machen, was experimentell, anders und seltsam ist, ohne dass man direkt finanzielle Sorgen damit hinter sich herziehen würde. Es habe dem Studio die Möglichkeit gegeben, auch mal etwas Anderes ausprobieren zu können.

Keeper

Bild: 2025 © Double Fine

 

Keeper wäre so ein wichtiger Erfolg

Allzu lange müssen wir ja auch gar nicht mehr warten. Bereits am 17. Oktober erscheint der Titel für Steam, Windows und Xbox und natürlich auch im Game Pass. Keeper ist definitiv kein sonderlich actionreiches Spiel. Es fasziniert dafür umso mehr durch seine verspielte und wunderschöne Spielwelt, skurrile Figuren, Puzzles und eine sehr einzigartige Atmosphäre. Auch wenn Double Fine betont, dass das Spiel erst durch Xbox ermöglicht wurde, hoffe ich allerdings auch, dass das Spiel dennoch auch eine durchaus positive Erfolgsbilanz verzeichnen kann. Denn es wäre ein so wichtiges Signal, dass auch solche Experimente wichtig für den Game Pass und die Industrie im Gesamten sind.

Davon abgesehen wäre es auch ein positives Signal für Double Fine selbst, denn das Studio betonte, dass man parallel auch noch an weiteren Projekten arbeiten würden. Wir wissen zwar leider noch nicht an was, aber solange den Leuten kreativer Raum gelassen wird, bin ich mir sicher, dass wir auch weitere wundervolle Spiele bekommen werden.

Christian Koitka
The guy who loves videogames

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