Top 7 – Die gruseligsten Horrorspiele im Schocktober

Der Oktober hat begonnen und Halloween steht vor der Tür. Was gäbe es da Besseres, als sich abends zu Hause unter der Decke zu verkriechen und ein schrecklich-schönes Horrorspiel zu spielen? Passend dazu erscheint der neue Horrorabenteuertitel Scorn von Ebb Software und Kepler Interactive am 14. Oktober. In diesem Mix aus Survival und Shooter gibt es einige erschreckende Momente zu erleben, doch bevor ich euch Scorn vorstellen, folgt hier meine Top 7-Liste von empfehlenswerten Horrorspielen.

 

Amnesia

Amnesia ist eine Survival-Horror-Spielreihe, die bislang drei Teile und ein Add-On umfasst. 2010 entwickelte und veröffentlichte Frictional Games den ersten Teil Amnesia: The Dark Decent. In diesem wie auch den anderen Teilen leidet der Protagonist aufgrund mysteriöser Umstände an einer Amnesie. Durch Umsehen und Notizen lesen erfahren Spieler*innen, dass ihr Avatar sich in einem riesigen Herrenhaus befindet und Daniel heißt, der an einer Ausgrabung in Algerien teilnahm, von der er eine seltsame blaue Kugel mitnahm. Ziel des Spieles ist, die Erinnerungen zurückzuerlangen und mehr über die Kugel und ihre Kräfte zu erfahren. Dabei wird das Herrenhaus erkundet, in dem Monster ihr Unwesen treiben. Daniel kann sich nur verstecken oder weglaufen, ein Kampf ist nicht möglich. Gleichzeitig braucht Daniel eine Lichtquelle, die Öl verbraucht, da er sonst wahnsinnig wird.

2011 folgte Amnesia: Justine als Add-On, das sich mit der gleichnamigen Frau befasst, die ohne Erinnerungen in einer Kerkerzelle aufwacht. Auf ihrem Weg ins Freie trifft sie drei Gefangene, die sie befreien und somit vor dem Tod retten kann. Auch sie wird von Monstern verfolgt, die sie allerdings zu kennen scheinen. Das Spiel ist wesentlich kürzer, dafür ist der eigene Tod jedoch permanent. Somit muss man einige Male von vorne beginnen, bevor man den Horror überlebt und das Geheimnis um Justine gelöst hat.

2013 kam Amnesia: A Machine for Pigs, in dem man den reichen Fleischfabrikanten Mandus spielt, der unter Gedächtnislücken leidet. Er will seine Söhne retten, die in einer riesigen Fleisch verarbeitenden Maschine gefangen zu sein scheinen. Die Gegner hier sind halb Mensch und halb Schwein und in diesem Teil verschwimmen noch mehr die Grenzen zwischen Realität und Traum. 2020 folgte Amnesia: Rebirth, das inhaltlich an den ersten Teil anknüpft. Hier werden die mysteriösen Umstände der Ausgrabungsstätte in Algerien näher untersucht, indem man die schwangere Tasi spielt, die ihren Mann sucht und sich natürlich auch an nichts mehr erinnern kann. Erstmals ist dabei eine Wüstengegend zu erkunden. Die Amnesia-Reihe ist für alle zu empfehlen, die je nachdem eine kürzere bis mittellange Gruselgeschichte spielen wollen. Teilweise ist auch ein Abenteuermodus integriert, der ein horrorfreieres Erlebnis erlaubt.

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SOMA

Ebenfalls von Frictional Games ist ein weiterer Survival-Horrortitel von 2015. In SOMA leidet ihr nicht unter Amnesie und erkundet auch kein Herrenhaus. Vielmehr spielt ihr Simon Jarrett, der nach einem neuronalen Experiment, das ihm 2015 das Leben retten sollte, 2104 in einer Unterwasser-Station aufwacht. Aus ihm unerfindlichen Gründen steckt er in einem Taucheranzug und kann sich zumindest an die letzten 89 Jahre nicht erinnern. Die Station scheint zunächst verlassen, bis er auf tollwütige Monster und sprechende Roboter trifft.

Sein Weg führt ihn schon bald zu Catherine, die ihm per Funk hilft und erklärt, wo er sich befindet. Beide wollen so schnell wie möglich weg von hier, da die Station nicht nur menschenleer, sondern auch gefährlich geworden ist. Nachdem Simon erfahren hat, dass die Erde über dem Meer zerstört ist und was es mit seinem plötzlichen Erwachen in der Zukunft auf sich hat, muss er sich und Catherine vor den Monstern in Sicherheit zur ARK bringen. Auch hier gilt es, zu schleichen und sich zu verstecken. Ein definitiv gruseliges und überraschendes Erlebnis in den Tiefen des Meeres. Wer von diesem Titel überzeugt ist, kann die Arbeit des SOMA-Storywriters Mikael Hedberg auch im kommenden Alone In The Dark erleben.

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Dead Space

Dead Space ist ein weiterer Mehrteiler, dessen erster Teil 2023 ein Remake bekommt. In diesem Horrorspiel von Visceral Games überwiegen jedoch die Shooter-Elemente. Spieler*innen übernehmen die Rolle von Isaac Clarke, der mit seiner Crew zum Raumschiff USG Ishimura reist, da von dort Hilfesignal gesendet wurden. Vor Ort ist jedoch nichts so, wie erwartet. Der Großteil seiner Crew wird getötet, zwei Überlebende, Zach und Kendra, versuchen Kontakt zu ihm aufzunehmen, er hat Visionen von seiner toten Freundin Nicole und er muss sich mit einer Horde widerwärtiger Monster auseinandersetzen. Dabei gibt es verschiedene, aufrüstbare Waffen zur Auswahl. Mal gibt es eine Kreissäge, woanders findet Isaac einen Flammenwerfer. Die krasse Ausrüstung trägt jedoch nicht dazu bei, dass man sich mutiger den Monstern gegenüberstellt. Diese tauchen aus dunklen Winkeln, dem eigenen Refugium oder in Lüftungsschächten auf. Der Horrorfaktor ist somit auch hier gegeben.

2011 folgte die erste Fortsetzung, Dead Space 2. Hier erwacht Isaac nach drei Jahren in einem Krankenhaus auf einem anderen Planeten. Die Ereignisse des ersten Teils haben dazu geführt, dass der geheimnisvolle Marker, der der Menschheit Tod oder Macht bringen könnte und den Isaac im vorherigen Teil fand, immer mehr ins Visier von machthungrigen Leuten gerät. Jedoch wissen diese seine Kräfte nicht richtig einzuschätzen, denn der Marker macht Menschen wahnsinnig. In Dead Space 2 wird zudem erstmals ein Mehrspielermodus ermöglicht. Auch Dead Space 3 setzt die Handlung um Isaac fort. Jedoch wird der erste Teil der Reihe als bester angesehen. Zum Gruseln eignen sich aber alle drei definitiv.

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MADiSON

MADiSON ist erst dieses Jahr erschienen und ein psychologisches Horrorspiel von Bloodious Games. Hier übernehmen Spieler*innen die Rolle des jungen Luca, der völlig orientierungslos in einem Raum erwacht, geweckt von der wütenden Stimme seines verzweifelten Vaters. Verängstigt und alleine macht sich Luca auf den Weg durch die Zwischenwände in das Haus seines Opas. Hier ist alles verweist, es regnet draußen und das Licht geht nicht mehr. Seltsame Dinge gehen hier vor sich, Luca findet sein Geschenk, eine Sofortbildkamera, und einige Aufnahmen von einem Priester, der beauftragt wurde, ihn zu exorzieren. Was geht hier vor sich?

Dem und dem Ursprung des Ganzen, einer Serienmörderin namens Madison, geht das Spiel auf den Grund. Dabei ist die Kamera kein Sammelobjekt. Fotos schießen und entwickeln ist das zentrale Element des Horrortitels. Dadurch kann Luca Dinge sehen, die in der Realität nicht zu existieren scheinen. Er erfährt mehr über den seltsamen Tod seiner Oma, über Dämonen, gruselige Kindergeschichten und reist dabei auch in die Vergangenheit. In MADiSON liegt der Fokus auf dem Rätseln in Verbindung mit der Kamera. Es gibt keine Kämpfe und kaum Survivalelemente. Das ist vielleicht auch gut so, denn vor den schrecklichen Abgründen, die sich ergeben, bleibt man schier regungslos gebannt.

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Happy Game

2021 erschien das nicht ganz so fröhliche Happy Game von Amanita Design. Es geht um einen kleinen Jungen, der drei Albträume erleidet, aus denen er sich befreien muss. Dabei haben die anfangs niedlichen, kleinen Charaktere blutige Absichten und jagen nicht nur dem Jungen Angst ein. Verstörende Rätsel wie Kaninchen zerhacken oder Lichter richtig einstellen stehen dabei im Fokus. Das Spiel setzt nicht auf Action, jedoch haben die eher schlicht gehaltenen 2D-Ambiente und ihre Figuren, die dann mit Blut verschmiert sind, etwas Bizarres an sich, das mir die Nackenhaare aufstellt. Definitiv kein Spiel für Kinder, aber ein guter Titel für einen kurzen, fürchterlichen Albtraum.

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Resident Evil

Ein Klassiker und Mehrteiler im Horrorspiel-Genre stellen die bislang zehn Hauptteile der Resident Evil-Reihe dar. Daneben gibt es noch einige DLCs, Add-Ons und Multiplayer-Spiele. Dabei spielen in den einzelnen Teilen der Hauptreihe immer wieder ähnliche Figuren zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Storyline eine Rolle. Im Fokus des Geschehens steht der Pharmakonzern Umbrella Corporation und deren Symbol, der Regenschirm. Dieses taucht in mehreren Teilen auf. Als Gegenspieler gibt es Specialforces, zu denen u.a. der wiederkehrende Charakter Chris Redfield gehört. Allen Teilen gemeinsam sind Monster wie Zombies, die mit Waffengewalt getötet werden müssen. Als Klassiker ein Muss und für Freunde von Horror ein actionreiches Spiel.

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Scorn

In diese Reihe von empfehlenswerten Horrorspielen reiht sich nun ab dem 14. Oktober vielleicht auch Scorn ein. Das Horrorabenteuer enthält sowohl Survival- als auch Shooterelemente und wird von Ebb Software entwickelt. Bislang ist die Veröffentlichung für Microsoft Windows und Xbox Series geplant. Im Zentrum des Spieles steht ein namenloser Charakter, der sich auf einen Planeten verirrt hat, in dem es natürlich wieder einmal grässlichen Monster zu entkommen gilt. Ein interessanter Aspekt des Spieles ist, dass die Mischwesen aus Maschinen und Körperteilen von dem Schweizer Künstler Hans Ruedi Giger und vom polnischen Surrealisten Zdzisław Beksiński inspiriert wurden. Die ebenso surreale Welt war einst gezeichnet von Industrialisierung, doch nun herrschen biomechanische Kreaturen über die Ödnis. Der Trailer macht jedenfalls neugierig auf mehr. Wie gruselig der Titel wirklich ist, erfahrt ihr dann in unserem Test dazu.

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Geschrieben von Ann-Kathrin Günther
braucht kein Buch, sie hat schon eins.
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