Angespielt: Chernobyl Again (gamescom 2022)

Virtual Reality ist ein Konzept, das sich langsam aber sicher immer breiter aufstellt. Zwar sind eher kurzweilige Arcade-Vertreter noch immer Vorreiter, aber längst nicht mehr die einzige Möglichkeit. Ein Beispiel dafür ist Chernobyl Again des polnischen Studios Vimagineo. Hier habt ihr nämlich das VR Äquivalent eines klassischen Point-and-Click Adventures, in dem ihr an einem der ungemütlichsten Orte der Welt unterwegs seid.

 

Chernobyl Again fühlt sich erschreckend realistisch an

Und lasst euch eines direkt gesagt sein: Dieses Spiel fühlt sich erschreckend realistisch an. Wenn ihr in den alten, holzvertäfelten Fluren unterwegs seid, wirkt es tatsächlich so, als sei man vor Ort. Auch von der Steuerung her, sei es Dinge aufsammeln, Türen aufbrechen oder Rätsel lösen, es fühlt sich extrem passend an. Dabei spielt es sich im Grunde wie ein klassisches Adventure. Auf eurem Weg durch eine der größten Katastrophen der jüngeren Geschichte müsst ihr bestimmte Gegenstände finden, Rätsel lösen und mit eurem Umfeld interagieren. Nur statt eines Mauszeigers in Form einer Hand habt ihr dafür eure richtigen Hände. Und euer Inventar befindet sich in eurer coolen Science Fiction Uhr, nicht hinterm Mausrad verborgen. Ihr spielt nicht den Hauptcharakter, ihr seid der Hauptcharakter. Eine so starke Nutzung von VR sieht man immer noch nicht alle Tage.

 

 

  • Chernobyl Again
    Fazit zu Chernobyl Again

    Diese Gamescom war für mich eine regelrechte Offenbarung, was VR angeht. Ich habe drei Spiele getestet, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und keins davon hat das Prinzip von Virtual Reality so sehr ausgenutzt wie Chernobyl Again. Es fühlt sich einfach wahnsinnig realistisch an, wenn man vor dem riesigen Schaltpult steht oder durch die Gänge läuft und sich vorkommt wie in einem Horrorfilm. Definitiv ein besonderes Erlebnis.

    Lennart Hoffmann, Redakteur
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Lennart
Geschrieben von Lennart Hoffmann
diskutiert mit Tarantino über Trinkgeld.
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