Angespielt: Against the Storm (gamescom 2022)

Mit Against the Storm bekommt das Rouge-lite Genre ein Aufbauspiel! Das Indie Studio Eremite Games plant die Veröffentlichung im vierten Quartal 2022, bis dahin muss man sich also noch gedulden. Ich durfte auf der gamescom 2022 das Spiel schon mal anspielen und wie es sich gemacht hat, erfahrt ihr hier.

 

Vom Regen in die Traufe

Storylastig ist Against the Storm bislang nicht. Ihr seid ein Vizekönig, welcher im Namen der Königin das Land, was von einem schrecklichen Sturm verschlungen wurde, wieder zurückgewinnen soll. Dabei kommt die Königin nur passiv vor. Mit der Zeit steigt ihre Ungeduld und wenn die Leiste dazu voll ist, verliert ihr das Spiel. Hingegen könnt ihr sie mit Meilensteinen beim Aufbau einer Siedlung zufrieden halten und bekommt dafür neue Baupläne, bis ihr das Spiel mit Erreichen der Zufriedenheitsleiste gewinnt.

Fokus ist also der Aufbau einer Siedlung. Dabei ist besonders das Feuer in der Mitte wichtig, dass eure Bewohner vor dem Sturm und der Dunkelheit schützt. Momentan gibt es drei Arten von Dorfbewohnern: Menschen, Biber und Echsen. Diese können zwar für jede Aufgabe eingesetzt werden, schlagen sich jedoch in bestimmten Dingen besser als andere. Biber sind z. B. wenig überraschend sehr gut im Holzhacken. Mit euren Bewohnern baut ihr also langsam eure Siedlung auf, sammelt Ressourcen und müsst irgendwann auch expandieren. Das geht, indem ihr Bäume fällt, die zwischen euch und den Lichtungen des Waldes stehen.

Habt ihr euch durchgehackt wird die Lichtung komplett sichtbar. Was sich dort findet, ist zufällig. Es kann ein Gebäude, ein Schatz oder auch ein Gegner sein. Gefährliche Lichtungen wurden in meiner Version jedoch auch als solche markiert, man war also gerade fürs Early Game gewarnt. Je weiter ihr im Wald voranschreitet, desto gefährlicher wird dieser jedoch. Dieser Gefahrengrad wird euch auch angezeigt und hat einen Einfluss auf das Wohlbefinden eurer Bewohner. Ihr solltet also mit der Zeit ihre Bedürfnisse nach speziellen Unterkünften und Erzeugnissen befriedigen. Außerdem kann euch noch der namensgebende Sturm die Laune der Dörfler trüben, also achtet gut auf die Werte am oberen Bildschirmrand.

 

Ein hübsches Spiel mit Potenzial

Against the Storm ist mit seinem Rogue-lite System erfrischend anders als andere Aufbauspiele. So könnt ihr immer neue Siedlungen aufbauen und die Lichtungen und deren Belohnung unterscheiden sich auch stetig. Auch die Belohnungen der Königin variieren und mit verschiedenen Bauplänen muss anders gespielt werden. So gesehen gibt es hier direkt einen höheren Wiederspielwert.

Wie sich das dann in der finalen Version macht, bleibt abzuwarten. Denn noch könnten einige Gebäude mehr eingefügt werden. Was jedoch jetzt schon sehr gut gelungen ist, sind die Bewohner und der Stil des Ganzen. Die tierischen Dorfbewohner sind ganz süß und alles sieht mit seinen bunten Dächern irgendwie fröhlich aus. Das steht dann aber im starken Kontrast zu der Bedrohung durch den Sturm und der Regen, der sich über alles hängt. Ich bin jedenfalls gespannt, wie Against the Storm als fertiges Game bei den Spielern ankommt.

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  • Angespielt: Against the Storm (gamescom 2022)
    Fazit zu Against the Storm

    Mit Aufbauspielen macht man ja ohnehin nur selten etwas falsch. Daher hat es mich auch nicht überrascht, dass Against the Storm mir ziemlichen Spaß gemacht hat. Ich hätte sogar gern noch weiter gespielt und allerlei verschiedene Siedlungen ausprobiert und mich dann auch daran versucht, die Stadt etwas schöner zu planen. Somit hatte ich einen wirklich guten ersten Eindruck und freue mich auf den Release!

    Tobias Mehrwald, Redakteur und Lektor
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Geschrieben von Tobias Mehrwald
entkommt in unter fünf Minuten aus der Unterwelt.
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