Angespielt: Age of Darkness – Final Stand (Early Access)

Wer liebt es nicht, wenn eine Heerschar von Feinden an den eigenen Festungsanlagen zerschellt? In Age of Darkness: Final Stand könnt ihr das genau so erleben. Nur müsst ihr euch nicht menschlichen Gegnern oder Zerg entgegenstellen, sondern schier endlosen Horden von Nachtmahren. Wir haben uns das Spiel im Early Access angeschaut und verraten euch, ob es sich für euch lohnt!

 

In der Dunkelheit lauern sie

Wie der Name schon sagt, ist es in der Welt von Age of Darkness sehr dunkel. Ein unheilvoller Nebel lauert in der Welt und aus ihm heraus dringen Nachtmahre hervor und schlachtet Menschen ab. Das finden diese natürlich eher uncool, hatten aber wohl nur bedingt Erfolg sie zurückzudrängen. Jetzt seid eben nur noch ihr übrig, um eine letzte Schlacht an eurer Festung zu schlagen, also einen Final Stand.

Gegen die Nachtmahre wollen drei Fraktionen bestehen. Durch neue Updates unterschieden sich diese sogar mittlerweile durch mehr als nur ihren Fraktionsführer. Zur Auswahl stehen der Orden mit einem gestählten Krieger, die Rebellion mit ihrer hochnäsigen Königin und die Volatisten, dessen Anführer selbst die Macht des Schleiers benutzt. Die drei Anführer steuert ihr auch selbst auf der Spielkarte, wobei sie verschiedene Grundfähigkeiten und jeweils eine besonders starke ultimative Fähigkeit haben.

Die Fraktionen unterscheiden sich dabei durch ihre Boni und verschiedenen Einheiten, die jeweils andere Spielstile fördern. Die Rebellion setzt z. B. auf Fernkämpfer und hat auch eine eigene Bogeneinheit, der Orden hingegen glänzt mit Belagerungswaffen und bunkert sich mit seinem Katapult eher hinter Mauern. Die Volatisten lieben den schnellen und gnadenlosen Nahkampf und haben dafür schnellere Angriffsgeschwindigkeit und eigene schnelle Frontkämpfer.

Auch wenn man je nach Fraktion etwas anders spielt, so bleibt das Grundgerüst doch stets gleich. Baut eure Basis, sammelt Ressourcen und verteidigten euch in den Nächten gegen die Nachtmahre. In Zukunft würde ich gerne noch stärker individualisierte Fraktionen sehen.

Stellt euch unzähligen Nachtmahren

 

In Age of Darkness ist der Name Programm

Die Dunkelheit ist allgegenwärtig. Um zu besseren Ressourcenplätzen zu gelangen, müsst ihr durch das Dunkel und expandieren. Das geht nur mit Feuer. Mit Fackel- und Feuertürmen erhöht ihr eure Sichtweite und breitet euer Gebiet weiter aus, denn Bauplatz ist in Age of Darkness ein knappes und wertvolles Gut.

Den Platz braucht ihr nämlich, um Bauernhöfe zu errichten, um mehr Nahrung zu produzieren. Denn nur mit Nahrung könnt ihr Häuser für neue Einwohner bauen, die dann in Kampfeinheiten umgewandelt werden können oder Holzfällerhütten und Mienen besetzen. Neben Holz, Stein und Eisen spielt vor allem Geld eine Rolle. Denn so gut wie alles kostet Geld, also achtet darauf, genug steuerzahlende Bürger zu haben und am besten auch noch eine Miene auf den Goldadern zu errichten, die sich jedoch weit an den Rändern der Karte befinden.

Euer Ziel ist, mit euren Ressourcen eine Starke Verteidigung aufzubauen, damit ihr die sogenannten Todesnächte überlebt. Oben rechts in eurem Bildschirm seht ihr immer, wie lange der Tag und die Nacht dauern und wann die nächste Todesnacht beginnt. In einer normalen Nacht werdet ihr von einzelnen Nachtmaren angegriffen, die mit fortschreitender Spieldauer immer mehr werden. In den Todesnächten hingegen zerspringt jedoch einer der großen Kristalle am Rand der Karte und eine wahre Flut von Gegnern bricht über euch herein.

Welchen Weg die vielen Nachtmahre nehmen werden, könnt ihr euch zum Glück mit einem Turm anzeigen lassen. Dann könnt ihr am besten entscheiden, an welcher Stelle ihr eure Verteidigung ausbaut und die Schlacht schlagen wollt. Aber überlegt euch immer einen Plan B, falls eine Stellung doch einmal fällt.

Mit den Elite-Nachtmahren ist nicht zu Spaßen

 

Spannendes Spiel mit noch mehr Potenzial

Age of Darkness: Final Stand ist jetzt schon ein ziemlich gutes Spiel. Man kann einiges bauen, erforschen und verbessern, seinen Einheiten Upgrades verpassen und auch seine Helden aufleveln. All das könnte jedoch noch ausgebaut werden, gerade mit dem Helden macht man für mein Gefühl noch zu wenig. Über weitere Verteidigungstürme würde ich mich auch freuen, da könnte man auch noch mehr die Thematik des Schleiers und seiner unheilvollen Macht einbauen.

Das Wirtschaftssystem ist ebenfalls gut, stets ist man bemüht noch etwas weiterzukommen und neue Wälle zu errichten, um etwa das neu gewonnen Eisenvorkommen zu schützen. Lediglich die Minimap und die Farbgebung sollten nochmal überarbeitet werden. So habe ich mehrmals überprüft ob ich mir auf der Minimap denn gerade wirklich meine Einheiten anzeigen lasse, weil diese einfach kaum zu sehen sind. Wirklich zuverlässig sieht man nur seine Festung in der Mitte und die Kristalle aus denen Nachtmahre strömen.

Bereits jetzt hatte ich jedoch schon viele Stunden Spaß Age of Darkness und hab auch die letzte und schwerste Todesnacht auf dem normalen Schwierigkeitsgrad überstehen können. Aber wie gehts weiter? Eine richtige Langzeitmotivation hat das Spiel bis jetzt nicht. Jede Aufwertung beschränkt sich nur auf die eine Partie, ihr könnt nirgendwo jemanden leveln oder Dinge für einen neuen Versuch freischalten.

Man bekommt zwar eine Punktzahl am Ende angezeigt, je nachdem wie gut man war ist diese auch höher, aber mit dieser Punktzahl geschieht dann auch nichts. Man kann sich so höchstens mit Freunden vergleichen. Da im Menü aber noch zwei Punkte ausgegraut sind, könnte bis zur finalen Veröffentlichung noch mehr Inhalt hinzukommen. Vielleicht gibt es sogar einen Storymodus. Wenn es sich lohnt mehrere Partien zu spielen und nicht immer nur die Schwierigkeit zu erhöhen, dann kann sich Age of Darkness wirklich sehen lassen.

 

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  • Angespielt: Age of Darkness – Final Stand (Early Access)
    Fazit zu Age of Darkness: Final Stand

    Zuerst wusste ich nicht wirklich was mich bei Age of Darkness erwarten würde, aber Towerdefense mochte ich sowieso schon immer. Nach zwei gescheiterten Versuchen hatte ich dann aber den Bogen raus und habe unter Einsatz des Pausenmodus ohne größere Probleme meine Verteidigung hochgezogen, die den Nachtmaren ziemlich gut standhielt. Dabei hatte ich auch ziemlich viel Spaß. Aber als die letzte Todesnacht dann geschafft war, tja. Dann wars halt vorbei und ich hatte gar nicht so große Lust auf eine neue Runde. Wenn hier aber noch nachgebessert wird und es etwa einen großen Unterschied macht welche Fraktion ich wähle, dann gehört Age of Darkness zu den Spielen, bei denen man ohne Bedenken zugreifen kann.

    Tobias Mehrwald, Redakteur und Lektor
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Geschrieben von Tobias Mehrwald
entkommt in unter fünf Minuten aus der Unterwelt.
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