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Netflix – Für Russland hat es sich ausgestreamt

Aufgrund der aktuellen Ereignisse stellt Netflix seinen Dienst in Russland nun ein. Damit folgt der Streaming-Dienst dem Vorbild anderer Unternehmen und Konzerne, die bereits zuvor Ihren Rückzug aus dem Land angekündigt hatten.

Netflix stoppt seinen Dienst in Russland

Aufgrund des Angriffs auf die Ukraine hatten sich bereits viele Unternehmen, darunter u.a. Microsoft, Apple und Dell, dazu entschieden, ihre Produkte vorerst nicht mehr auf dem russischen Markt anzubieten. Auch Warner Brothers, Disney und Sony Pictures zogen Konsequenzen aus dem russischen Angriff und setzen Filmstarts in dem Land aus. Nun zieht Netflix mit. So verkündete am Sonntag ein Sprecher des Streaming-Dienstes dessen Entschluss, sein Angebot in Russland vorerst einzustellen. Netflix hatte zuvor bereits verkündet, dass die Produktion mindestens vier russischer Originale vorübergehend auf Eis gelegt werden soll. Zudem weigerte sich der Streaming-Dienst zuletzt, russische Propaganda-Sender auszustrahlen, wozu der Anbieter eigentlich laut russischem Gesetz verpflichtet gewesen wäre. Jetzt folgte der nächste Schritt: Die russische Bevölkerung kann nun keine neuen Abos mehr bei Netflix abschließen. Diejenigen, die bereits ein Abo haben, haben nur noch so lange Zugriff auf die Inhalte des Dienstes, bis die nächste Zahlung fällig ist. Danach ist vorerst Schluss.

Klares Zeichen des Streaming-Dienstes

Auch wenn der Streaming-Riese mit seinem Boykott bei gerade einmal rund einer Millionen russischer Subscriber einen vergleichsweise kleinen Teil der Bevölkerung trifft, so setzt der Streaming-Dienst doch ein klares Zeichen. Und dabei bleibt es nicht. Netflix hat angekündigt den 2015 produzierte Dokumentarfilm „Winter on Fire: Ukraine’s Fight for Freedom“ kostenlos bereitzustellen. In der Doku geht es um den Euromaidan, also um die Proteste der ukrainischen Bevölkerung in den Jahren 2013/2014. Die Proteste wurden ausgelöst, weil sich die damalige Regierung der Ukraine gegen ein Assoziationsabkommen mit der Europäischen Union entschieden hatte.
Wer sich für das Thema interessiert: Die Dokumentation könnt Ihr euch direkt auf Netflix oder auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Netflix anschauen.

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Quelle: variety

Titelbild: © Netflix, Inc.

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