Massive Talent – Der Nicolas Cage mindfuck des Jahres

In den letzten Jahren ist es öfter vorgekommen, dass Hollywood angefangen hat, ein wenig Meta zu denken. Diesmal wird es ganz abgedreht. In “Massive Talent” spielt Nicolas Cage naja, Nicolas Cage. Kein Scherz, jemand ist auf die Idee gekommen, einen Film über den Schauspieler, mit der vielleicht seltsamsten Filmografie zu drehen.

 

Die seltsame Übersetzung “Massive Talent”

Bevor wir über den eigentlichen Film reden, sollten wir den Titel näher beleuchten. Und zwar die deutsche Übersetzung dessen. Im deutschen wird der Film “Massive Talent” heißen. Klingt schon mal nicht wie der größte Aufhänger. Vor allem weil es quasi noch Englisch ist, aber in einer sehr kuriosen Formulierung. Im Original kriegt die Produktion den Titel “The Unbearable Weight of Massive Talent”. Das ist auch ein Brocken und lässt sich nicht einfach sagen, aber zumindest wird verständlicher, worum es eigentlich geht. So ironisch wie der Titel, so scheint auch die Handlung zu sein. Nicolas Cage spielt sich selbst. Eine Pleite, ohne Perspektive, von jedem gehasste Version seiner selbst. Aufgrund seiner vielen schlechten Filme steht er vor dem finanziellen Aus. Deshalb lässt er sich auf einen Deal ein, dem ihm der Milliardär Javier Gutierrez anbietet. Auf seiner Party soll Cage den Star spielen, den jede gute Party braucht.

 

Ein Film der eigentlich nicht funktionieren kann aber vielleicht schon

Zu dieser Handlung gesellt sich noch ein Auftrag der CIA, den der gute Javier Gutierrez, gespielt von Pedro Pascal, ist ein gefährlicher Verbrecher. Ein fulminantes Chaos wird sich ganz von selbst ergeben. Wenn vor 25 Jahren jemand erzählt hätte, dass der damalige Oscar-Preisträger Nicolas Cage, in so einem Film mitspielt, wäre man ausgelacht worden. Heute andererseits, auch wenn es absurd klingen mag, könnte das ganz gut passen. Nicolas Cage könnte aus diesem skurrilen Film, eine ironische Meisterleistung rausholen. Kritiker*innen werden den Film vielleicht in der Luft zerreißen, aber die Fans und normalen Kinobesucher*innen, könnten die Mischung lieben. Wenn Nicolas Cage mal ohne Grenzen seinem kreativen Wahnsinn freien Lauf lässt, muss man sich auf was gefasst machen. Irgendwann 2022 erscheint dann dieses Projekt und wir können gespannt sein, was da auf uns zukommt.

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Quelle: Leonine Studios via Pressemeldung

Titelbild: © Lionsgate

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Alexander Weinstein
Geschrieben von Alexander Weinstein
Hat den Kesselflug in weniger als 10 Parsec geschafft
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