Destiny – Die Geschichte der berüchtigten Loot Cave

In 2013 kündigte Bungie mit Destiny sein erstes Game nach Halo an und die Ankündigung ließ mich damals ziemlich kalt. Umso witziger, dass ich seit der Destiny Beta fast täglich spiele und keine Erweiterung verpasst habe. Bungies Looter Shooter ist hat seitdem eine gewaltige Community geschaffen und für viele Spieler*innen unvergessliche Momente geschaffen.

Nicht alle davon immer positiv natürlich, denn auch so mancher Rage Moment wird mit Sicherheit allen Spieler*innen mal passiert sein. Im Dezember 2021 erwartet uns ein Jubiläumsevent, der uns einen speziellen Moment aus der frühen Geschichte des ersten Destiny in neuer Form präsentiert. Vorab werden wir aber noch mal einen Blick zurück auf die ursprünglichen Ereignisse.

 

Die sagenumwobne Loot Cave

Am 14. Juli 2014 konnte jede*r Vorbesteller*in von Destiny einen ersten Vorgeschmack auf den finalen Release bekommen, denn die Beta öffnete die Tore für die Cosmodrome Zone und damit auch den Zugang zu den ersten Storymissionen. Widerwillig, aber neugierig habe ich mich in der Beta damals umgeschaut und es dauerte nicht lange, bis ich auch in dem limitierten Umfang nicht mehr aufhören wollte zu spielen. Und im September 2014 konnte ich dann endlich voll durchstarten und meinen Titan aufbauen. Vieles deutete schon an, dass Destiny etwas Besonderes ist, doch der erste wirklich greifbare Moment war die Entdeckung einer kleinen Höhle.

Nur kurze Zeit nach dem Release machten plötzlich Videos die Runde, in denen Spieler*innen in diese besagte Höhle schossen, aus der endlos Feinde kamen. In der Skywatch Region im Cosmodrome fand man dann immer wieder Gruppen von Spieler*innen, die sich in einer Art Event kooperierten, um sich leichten Loot zu verschaffen. Und natürlich habe auch ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen und auch ohne Kommunikationsmöglichkeit spielten alle miteinander und kannten die Regeln.

 

Die Loot Cave ließ sich auf diese Weise ausnutzen, da sie neue Feinde spawnte sobald alle Feinde aus einer Gruppe besiegt waren und alle Spieler*innen einen gewissen Abstand zur Höhle hatten. Ein großer Klotz aus Beton, der aus einer Mauer gesprengt wurde, diente als Orientierung. Alle Hüter*innen, die mitmachen wollten, platzierten sich hinter dem Block und dann hieß es Feuer aus allen Rohren. Mit jeder Welle blickte man gespannt in die Höhle, ob vielleicht ein legendäres Engramm herumlag. Nach ein paar Runden setzte sich dann die ganze Gruppe in Bewegung zur Höhle um den “schwer verdienten” Loot aufzusammeln.

Leider dauerte es nicht lange und die Entwickler änderten die Funktionsweise der Höhle und es war Schluss mit dem Loot. Na ja, zumindest bis wenige Tage später die nächste Loot Cave entdeckt würde und auch wenn diese ebenfalls gepatcht wurde, sind solche Spots bis heute in Destiny 2 eine Realität. Im original Destiny gab es aber wohl kaum einen denkwürdigeren Moment als die erste Loot Cave. Außer vielleicht Atheon im Raid von der Plattform schubsen, den Schrecken, den Vex Mythoclast und Dorn im Schmelztiegel verbreitet haben. Tolle Erinnerungen gibt es viele und des bleibt zu hoffen, dass die nächsten noch mehr bringen werden.

 

Zurück in die Loot Höhle

Mit dem 30. Bungie Jubiläum erwartet uns nun im Dezember der erste bezahlte Dungeon der uns zur besagten Loot Cave zurückbringt. Was genau uns erwartet, ist noch nicht wirklich bekannt, alles, was wir wissen ist, das wird in die Tiefen der Höhle vordringen. Dort erwartet uns dann Loot im Überfluss, wenn man dem bisher einzigen Screenshot glauben kann. Zudem scheint sich auch der kryptische Händler Xur in dem Dungeon aufhalten und seine Auftraggeber “Die Neun” sollen in die Story des neuen Dungeons involviert sein.

Der Loot Dungeon soll dabei auch ein neues Rüstungsset bieten, welches sich am Design der Waffe Dorn orientiert. Zeitgleich wird auch eine neue Quest verfügbar werden, die uns den berüchtigten Raketenwerfer Gjallarhorn wieder zurückbringt. Dabei frage ich mich wirklich, wie sich Gjallarhorn in der aktuellen Meta machen wird, denn Raketenwerfer sind aktuell nicht wirklich gefragt. Zudem gibt es dann noch einen kostenfreien Event für sechs Spieler*innen und jede Menge kosmetische Items. Leider gab es auch hier noch kaum Details zu den Inhalten, die wohl erst im Dezember kurz vor dem Release enthüllt werden.

Da der Event hauptsächlich auch die Vergangenheit von Bungie als Entwickler feiert, wird es auch Skins für deren eher unbekanntes Projekt Marathon geben. Mit diesem etwa 25 € teueren Paket startet Bungie aber auch eine Zukunft, in der wir künftig für neue Dungeons extra bezahlen müssen, das heißt, sofern ihr nicht vorab die 80 € – 100 € teure Deluxe Edition oder Deluxe + Jubiläumspaket kauft. Wer nur die Hexenkönig Erweiterung kauft, wird später noch mal extra in die Tasche greifen müssen, um auch die Dungeons spielen zu können. Ich bin gespannt, wie sich dieses Modell in Zukunft entwicklen wird und ob Bungie vielleicht noch mal diese Entscheidung überdenkt.

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Titelbild: © Bungie

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Geschrieben von Marco Schmandt
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe
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