Diablo II Resurrected – Alle Neuerungen des Remasters im Überblick

Noch bevor Blizzard mit Diablo IV den nächsten großen Serienteil der beliebten Hack&Slash-Reihe auf den Markt bringen wird, soll Diablo II sein großes Comeback feiern. Das mittlerweile über 20 Jahre alte Spiel hat die Fangemeinde seiner Zeit nachhaltig geprägt und gilt auch heute noch als einer der besten Vertreter seines Genres.

Mit Diablo II Resurrected soll dieser Meilenstein nun in Form eines Remasters zurück auf unsere aktuellen Systeme finden und uns einen ordentlichen Nostalgie-Kick bescheren. Zur Einstimmung auf den nahenden Release werfen wir einen genaueren Blick auf die großen Neuerungen und Optimierungen, die Resurrected im Vergleich zum Original mitbringen soll.

 

Neue Technik, altes Spielgefühl

Diablo Resurrected vereint das originale Diablo II und seine Erweiterung Lord of Destruction in einem einzigen Spiel. Um den Titel auch auf heutigen Systemen lauffähig zu machen, hat sich Blizzard aber natürlich  einigen zusätzlichen Verbesserungen an der Technik, Optik und nicht zuletzt auch gameplayseitig angenommen, ohne aber das ursprüngliche Spielgefühl groß zu verändern. Gerade neue SpielerInnen müssen sich bewusst machen, dass Diablo II Resurrected im Kern immer noch das gut 20 Jahre alte Action-Rollenspiel ist, das es schon damals war – daran ändern etwaige Optimierungen nur wenig. Blizzard spricht hier nämlich ganz bewusst von einem einfachen Remaster und nicht etwa von einem vollumfänglichen Remake oder gar Reboot. Die wohl einschneidendste Neuerung dürfte mit ziemlicher Sicherheit das Matchmaking sein: Dieses wurde nämlich modernen Standards angepasst, sodass SpielerInnen künftig deutlich einfacher der Session eines Freundes beiwohnen können.

Schon die grafische Aufbereitung mutet nostalgisch, fast schon antiquiert an: Blizzard setzt für Resurrected zwar auf die 2D-Grundlage des Originals, rendert diese aber in einem neuen 3D-Look. Das Ergebnis ist ein aufgefrischter Stil, der die Wurzeln des Spiels aber durchaus noch erkennen lässt und leichte Retro-Züge aufweist. Wem das nicht schmeckt, der kann per Tastendruck zudem jederzeit zwischen Original und dem neuen Grafik-Stil wechseln. Neben dem 3D-Rendering haben die Verantwortlichen auch an weiteren kleinen Stellschrauben gedreht. So werden ab sofort Auflösungen von bis zu 4K unterstützt, dynamische Beleuchtung ergänzt und Animationen sowie Zaubereffekte überarbeitet. Als krönenden Abschluss können wir uns zudem über komplett neu aufgenommene Zwischensequenzen freuen, die ins Spiel integriert werden. Insgesamt gibt es damit 27 Minuten an CGI-Material, das nur für das Remaster von Grund auf neu erstellt wurde.

 

© Blizzard Entertainment

 

Taschen, Truhen und die Steuerung

Gameplayseitig wird sich Resurrected an keine großen Neuerungen wagen. Umfang, Story und auch der Ablauf bleiben die gleichen, lediglich einige Quality-of-Life-Verbesserungen machen den Gameplay-Loop aus heutiger Sicht verträglicher.

 

Die Detailverbesserungen im Überblick:

  • Geteilte Beutetruhe: Alle eure Charaktere können auf die Truhe zugreifen. Das Tauschen von Items wird so deutlich einfacher.
  • Vergleichbarkeit von Items: Ihr könnt Gegenstände in eurem Inventar viel einfacher miteinander vergleichen. So seht ihr bereits auf einen Blick, welche Statuswerte eines Items besser sind. Mühsames Herumhantieren in den Menüs ist damit nicht mehr notwendig.
  • Sammeln von Gold: Wie schon in Diablo III wird Gold zukünftig automatisch von eurem Charakter aufgenommen, sobald ihr drüberlauft. Ihr müsst also nicht mehr extra darauf klicken, um die Währung einzusammeln.
  • Sortierfunktion: Ihr könnt euer Inventar nun automatisiert vom Spiel sortieren lassen.
  • Hotkeys: Es wird deutlich mehr Hotkeys geben, die ihr mit Fähigkeiten und Aktionen belegen könnt.
  • Chatfunktionen: Auch der Chat wird natürlich als zentrales Kommunikationsmittel zurückkehren. Hier könnt ihr beispielsweise eure Items direkt verlinken und sie so euren MitspielerInnen präsentieren.

Besonders nett: Ihr könnt entweder Solo oder im Koop mit bis zu 8 SpielerInnen losziehen und Dämonen verprügeln. Es wird dabei über die verschiedenen Plattformen hinweg ein Cross-Progression-System geben, sodass ihr euren Fortschritt jederzeit auf andere Ökosysteme übertragen könnt. Von Cross-Play war bis dato allerdings noch keine Rede.

 

 

Weitere Verbesserungen nach der Alpha

Nachdem Blizzard bereits einige technische Alphatests mit ausgewähltem Publikum veranstaltet hat, hat man das Feedback der TeilnehmerInnen im Detail ausgewertet und weitere Anpassungen daraus abgeleitet. Zu den wohl bedeutendsten Fixes zählt sicherlich das vergrößerte Lager für euren Loot. Zunächst sollte euer Lagerplatz auf 100 Plätze beschränkt werden, nach dem spielbaren Test war jedoch schnell klar: Auch das genügt noch nicht! Die Lager sollen nun gleich um zwei weitere Tabs und damit auf 300 Slots erweitert werden. Zum Vergleich: Im Original waren gerade einmal 24 Plätze verfügbar.

Abseits davon hat Blizzard sich vorgenommen die Zaubereffekte optisch weiter aufzufrischen, die Icons der Items zu überarbeiten und eine spielinterne Uhr zu integrieren. SpielerInnen wird es zudem möglich sein, die Minimap auf dem Bildschirm zu verschieben, was für eine bessere Übersichtlichkeit sorgen soll. Darüber hinaus hat man noch einige weitere Learnings aus der Testphase gezogen. Eine Übersicht aller kommenden Anpassungen findet hier.

Diablo II Resurrected erscheint am 23. September 2021 für PC, Xbox Series X und S, Xbox One PlayStation 5, PlayStation 4 und Nintendo Switch.

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Geschrieben von Yvonne Engelhardt
findet irgendwann alle 7 Dragonballs.
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