Steam Deck – Valve präsentiert neuen Gaming-Handheld

Valve hat aus dem Nichts mit Steam Deck neue Gaming Hardware angekündigt, die man als mobilen PC verstehen darf. Der Handheld soll neben viel Power auch flexibel in seiner Ausrichtung sein. Auch der Release ist gar nicht in allzu weiter Ferne.

Steam Deck punktet mit viel Power

Valve macht bei dem mobilen PC keine halben Sachen. In Kooperation mit AMD werkelt eine Zen2/RDNA2-CPU im Herzen des Geräts. Unterstützt wird der Chip von 16 GB DDR5-RAM. So sollen auf dem 7 Zoll Bildschirm auch AAA-Spiele laufen. Dieses löst mit 1280×800 Pixeln (16:10-Seitenverhältnis) bei 60 Hz auf. Die Spiele müssen dabei nicht extra an den Handheld angepasst werden, was den Entwicklern sehr zugute kommt. Je nach Anwendung hält euer Akku dann 2-8 Stunden. Euch beschallen dabei Stereo-Lautsprecher, zusätzlich gibt es auch noch ein Mikrofon und eine Kopfhörerbuchse. Für eine ordentliche Internet-Connection sorgen WLAN 2,4 und 5 GHz Support, Bluetooth 5.0 ist ebenfalls an Board. Über einen USB-C Port könnt ihr auch eine externe Maus oder etwa ein Gamepad anschließen. Hier wurde scheinbar an alles gedacht, auch ein Gyroskop-Sensor ist vorhanden. Über den Power-Button lässt sich das System auch in den Schlafmodus versetzen, wodurch ein Spiel pausiert wird. Ihr könnt es aber dann auch an der Stelle sofort weiter spielen, wenn ihr das Gerät wieder “aufweckt”.

SteamOS soll es richten

Als Betriebssystem findet ihr wenig überraschend eine überarbeitete Version von SteamOS vor. Dies soll für eine vollwertige Steam-Erfahrung sorgen. Chat, Remote Play und Cloud-Saves sind somit kein Problem für das mobile Gerät. Valve hebt dabei hervor, dass das System somit besonders ressourcenschonend sei. Doch Steam Deck ist deutlich flexibler, als man zunächst annehmen würde. Ihr könnt das Gerät mit weiterer Software füttern und auch der Epic Games Store und Windows Store lässt sich darauf installieren. Dies dürfte auch für Nutzer des Xbox Game Pass for PC interessant sein. Wer sogar einen Schritt weiter gehen will, kann sogar gleich komplett das Betriebssystem wechseln. Auch Windows soll sich problemlos auf das System bringen lassen. Wie reibungslos das funktioniert und welche Betriebssysteme noch darauf laufen können, bleibt abzuwarten. Auch inwiefern dies die Performance der Spiele beeinflusst bleibt abzuwarten.

Steam Deck

Nintendo Switch als PC?

Der Formfaktor erinnert an den derzeitigen Kassenschlager aus dem Hause Nintendo. Ganz so schlank ist Deck dann aber doch nicht. Das Gerät ist ein durchaus massives Stück Hardware, welches aber vollen Komfort bieten soll. So findet man zwei Analog-Sticks vor und ein Steuerkreuz, die auffällig weit oben angebracht sind. Auf der rechten Seite findet ihr die ABXY-Buttons, die aber das Layout des Xbox-Controllers verfolgen. Darunter findet ihr auf beiden Seiten je ein Track-Pad. Dieses soll eine enorm geringe Latenz aufweisen und sich insbesondere als Maus-Ersatz eignen. Neben insgesamt vier Schultertasten findet ihr auf der Rückseite noch vier weitere Tasten, die frei belegbar sind. An der Front findet ihr außerdem noch einen Steam- und einen Menü-Button. Anders als bei der Switch könnt ihr aber keine Teile des Geräts abmontieren. Valve bekräftigte, dass Deck ausdrücklich für längere Gaming-Sessions konzipiert worden sei. Spieler mit kleinen, als auch mit großen Händen habe man beim Design des Handhelds berücksichtigt.

Steam Deck

Release noch in diesem Jahr

Steam Deck soll in drei verschiedenen Varianten erscheinen, jedoch böten alle davon grafisch die gleich Leistung. Dennoch finden sich einige technische Unterschiede in den Angaben wider. Beim günstigsten Modell dienen 64GB eMMC als Speichermedium. Für 419€ enthält diese Variante on top eine kostenlose Tragetasche. Für 549€ bekommt ihr das Modell mit 256GB NVMe Speicher. Dieser liefert neben mehr Kapazität auch noch bessere Ladezeiten. Die Premium-Variante ersteht ihr für 679€, die mit 512GB NVMe-Speicher daher kommt. Zusätzlich enthalten ist dabei noch ein hochwertiges, entspiegeltes Glas auf dem Display. In allen Modellen könnt ihr den internen Speicher auch per Micro-SD-Karte erweitern. Das System erkennt sofort vorinstallierte Spiele. Valve bietet auch noch eine separate Docking-Station an. Diese umfasst für USB, Ethernet, HDMI sowie Display-Port mehrere Anschlüsse. Ähnlich wie bei der Nintendo Switch könnt ihr das Gerät somit auch an einen Monitor oder Fernseher anschließen. Für eine Reservierungsgebühr könnt ihr ab heute um 19 Uhr den Handheld vorbestellen. Valve kann aktuell nicht nämlich nicht garantieren, dass bis zum Launch im Dezember genügend Geräte zur Verfügung stehen.

Steam Deck

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Quelle: Steam

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Geschrieben von Christian Koitka
Redakteur im Bereich: Games
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