Die Nintendo Switch OLED sorgte vergangene Woche für mächtig Wirbel, insbesondere da Fans ein Pro-Modell erwarteten. Das neue Modell kostet auch in der Anschaffung 50 Dollar mehr, als das Ursprungsmodell zum Start. Wie jetzt aus einem Bericht hervorgeht, haben sich die Herstellungskosten jedoch kaum verändert.
Ist die preisliche Korrektur der Nintendo Switch OLED gerechtfertigt?
Die Nintendo Switch OLED bringt einige neue Features mit sich. Wenn auch nicht die Hülle und Fülle, die im Vorfeld Teil zahlreicher Gerüchte und Spekulationen war. So verdichteten sich lange Zeit die Zeichen, dass Nintendo an einer Pro-Variante arbeitet, die eine bessere Performance bieten soll. Die Japaner kündigten stattdessen ein neues OLED-Modell an. Dieses besitzt einen etwas größeren Speicher, einen LAN-Anschluss an der Docking-Station, einen verbesserten Standfuß und eben ein OLED-Display. Laut einem Bloomberg-Bericht würde sich dies in der Herstellung allerdings kaum bemerkbar machen. Nur ungefähr 10 Dollar würden die neuen Features nun mehr in der Produktion ausmachen. Der neue OLED-Screen koste pro Einheit sogar nur 3-5 Dollar mehr. Der größere Speicher mache zusätzliche Kosten in Höhe von 2,50$ aus. Jedoch wurden diese Infos noch nicht von offizieller Seite aus bestätigt.
Allerdings kostet das System auch mehr, als das ursprüngliche Modell zum Launch. Hier liegt die Preisdifferenz bei 50 Dollar, die der Kunde im Verhältnis nun drauf zahlen muss. Analysten haben dazu unterschiedliche Meinungen. Laut Kazunori Ito könne Nintendo den Preis nicht rechtfertigen, da der Mehrwert fehle. Michael Pachter dagegen kann die Preispolitik nachvollziehen. Nintendo habe sich auf Nachfrage von Bloomberg nicht zu der Thematik äußern wollen. Die neue Konsole erscheint am 8. Oktober für etwa 360€. Damit wäre der Unterschied hierzulande im Gegensatz zum Launch-Modell weniger groß. 2017 kam die Konsole für 329€ in den deutschen Handel. Der Preis hat sich jedoch kaum bis gar nicht verändert. Einige Shops bieten das Gerät nur geringfügig günstiger an, als im März vor 4 Jahren.
[aawp box=“B098RJXBTY“/]Quelle: Bloomberg


