Die Corona-Pandemie stellt viele Unternehmen vor eine große Herausforderungen, was Spieler unter anderem an der Verfügbarkeit der Playstation 5 feststellen können. Immer wieder tauchen bei Händlern zwar Exemplare auf, so schnell wie diese da sind, sind sie auch wieder weg. Sony will nun aber etwas dagegen tun.
Die Versorgungslage der Playstation 5 bleibt ungewiss
Jim Ryan, CEO von Sony Interactive Entertainment, erklärte die aktuelle Situation gegenüber dem Nikkei Finanzmagazin. Demnach sei die Versorgung aufgrund von Covid-19 enorm schwierig geworden. Der Vertrieb konnte nicht mehr vor Ort agieren und ist nur noch online tätig. Auch bei den so wichtigen Halbleitern sei das Angebot nach wie vor knapp. Daher bat er die Lieferanten nach einer Produktionssteigerung. Dadurch erhofft sich Ryan, dass sich noch dieses Jahr die Situation verbessern wird. Ob die Lieferanten diesen Wunsch erfüllen können, bleibt aktuell unklar.
Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit auch massig Probleme mit Scalpern. Diese kauften über Bots hohe Mengen an Konsolen auf, sobald diese in Shops gelistet wurden. Diese verkaufen sie dann für einen völlig überhöhten Wert an die Fans weiter. Auch Sony ist sich dieser Problematik bewusst. In Erwägung wird derzeit ein Direktvertrieb gezogen. Somit könnte Sony damit ohne Zwischenhändler die Konsolen direkt an die Kunden bringen. So erhofft man sich, die Scalper umgehen zu können. Grundsätzlich ist die Versorgungslage für Computerchips momentan schlecht. Auch der PC-Markt ächzt unter den Folgen von Corona und den Bitcoin-Minern. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht.
[aawp box=“B08H93ZRK9″/]Quelle: VGC


