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Sony – Laut Creative Director ist der Metascore das Wichtigste

In den vergangenen Wochen ging es turbulent zu im Hause Sony und dementsprechend war der mediale Fokus zuletzt groß. Dabei ging es auch um Sony Bend, dem Studio hinter Days Gone. Diese hatten wegen ihre mäßigen Wertungen keinen Zuschlag für einen zweiten Teil erhalten, trotz guter Verkaufszahlen. Nun erklärt der Game Director die Hintergründe.

Metacritic als Kriterium?

In einem Podcast von David Jaffe äußerte sich der ehemalige Creative Director John Garvin von Sony Blend zu den jüngsten Diskussionen rund um die neue Playstation-Strategie. Er war nämlich für Days Gone verantwortlich, verließ aber schon letztes Jahr zusammen mit Game Director Jeff Ross das Studio. Garvin stellte fest, dass für Sony, neben den Verkaufszahlen, nur der Metascore entscheidend sein.

„Das ist einfach die Realität bei Sony. Die Wertung bei Metacritic bedeutet alles. Wenn du der Creative Director einer Marke bist und dein Spiel bei einer 70 landet, wirst du nicht für sehr lange Zeit der Creatvie Director für diese Marke bleiben.“

Fans seien Schuld, dass Sony keinen zweiten Teil von Days Gone produziert

Die Entwickler pitchten nach der Veröffentlichung einen Nachfolger bei den Sony-Bossen. Ein Days Gone 2 soll es aber nicht geben. Ein wichtiger Faktor seien auch die Verkaufszahlen zum Launch. Diese seien laut Garvin eher mäßig gewesen, weswegen sich das Spiel erst nach hinten raus deutlich besser verkaufte. Er kritisiert damit auch die Schnäppchen-Mentalität vieler Spieler.

„Ich habe eine Meinung zu einem Thema, das dein Publikum vielleicht interessieren könnte – und es könnte sie aufregen. Wenn ihr ein Spiel liebt, dann kauft es verdammt nochmal zum vollen Preis. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich Spieler gesehen habe, die gesagt haben ‚Yeah, ich habe es im Sale bekommen, ich habe es bei PS Plus bekommen oder so. (…) God of War hat was weiß ich viele Millionen Verkäufe beim Launch gehabt – Days Gone nicht. Ich spreche nur für mich persönlich, ich arbeite nicht für Sony.“

Sony selbst äußerte sich dem Thema bislang noch gar nicht. Neben Sony Blend, ging es medial auch um Japan Studio und um Problematiken in Bezug auf Uncharted und The Last of Us.

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Quelle: David Jaffe via YouTube

Christian Koitka
The guy who loves videogames

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