Vor einigen Jahren machte Microsoft mit der Präsentation der AR-Brille HoloLens auf sich aufmerksam. Im Gegensatz zur Virtual Reality setzt die Microsoft-Brille auf eine Mischung aus Realität und virtueller Hologramme. Nachdem es etwas still wurde um das Projekt, verkündete der Konzern aus Redmond nun einen riesigen Deal.
Die U.S. Army benutzt nun HoloLens
Microsoft verkündet eine große Kooperation mit der amerikanischen Armee. Die Army baut eine Trainings-Plattform auf, die verschiedene Einsätze simulieren soll. Bereits 2019 gab es hier einen ersten Lauf mit Prototypen. Nun aber schlossen die Vertragspartner einen Deal ab in Höhe von 22 Milliarden US-Dollar. Somit produziert Microsoft ab sofort 120.000 Augmented-Reality-Brillen für das amerikanische Militär. Der Vertrag soll eine Laufzeit von 10 Jahren umfassen. Bereits vor einigen Jahren gab es intern aber Unmut über die Kooperation mit der Armee. Einige Mitarbeiter wollen die HoloLens nicht, dass die AR-Brille für militärische Zwecke genutzt wird. Wie sich die Mitarbeiter zum nun abgeschlossenen Deal äußern, ist noch unbekannt.
Jedenfalls ist dies ein großer Fortschritt für die AR-Plattform von Microsoft und könnte ein Initialzünder für weitere Branchen oder Unternehmen sein. Für Privatnutzer ist jedoch der nach wie vor hohe Verkaufspreis. Die zweite Generation der Hardware kostet aktuell ca. 3850€ pro Stück. Auch wenn es hier bereits Anwendungen im Gaming-Bereich gibt, ist das Gerät noch kein Massenprodukt für Gamer als Zielgruppe. Daher dürfen wir gespannt sein, wie sich diese Technik in Zukunft weiterentwickeln wird und wann es auch massentauglich sein könnte.
[aawp box=“B08DK9PCV7″/]Quelle: PC Gamer


