Erst kürzlich ging der große Bethesda-Deal durch Microsoft über die Bühne, nun könnte Discord folgen. Das geht aus einem aktuellen Bloomberg-Report hervor. Demnach befinden sich die beiden Unternehmen bereits in ersten Gesprächen. Nach Bethesda, bzw. Zenimax, wäre dies das nächste Milliarden-Abkommen. Könnte Microsoft hier tatsächlich den nächsten großen Coup landen?
Könnte Discord für 10 Milliarden Dollar an Microsoft gehen?
Bloomberg verfügt aktuell über Insider-Informationen, die von einer Discord-Übernahme sprechen. Der geheime Insider behauptet, dass dabei vor allem Microsoft groß im Rennen um einen Kauf ist. Dabei steht eine Summe in Höhe von ca. 10 Milliarden Dollar im Raum. Eine gewaltige Summe, die nicht für jedes Unternehmen stemmbar ist. Ein solcher Konzern wäre aber Microsoft. Die haben erst kürzlich mit der Übernahme von Zenimax, bzw. Bethesda, einiges auf den Tisch gelegt.
Mit einem Umsatz von 143 Milliarden US-Dollar allein im vergangenen Jahr, besitzen die Redmonder aber auch über die finanziellen Mittel, weiter auf Shopping Tour zu gehen. Das Social Network für Gamer ist mit über 100 Millionen aktiven Nutzern eine sehr attraktive Plattform. Dies würde auch in die aktuelle Strategie von Microsoft passen. Der Game Pass böte sich als ideale Möglichkeit, den Premium Service „Nitro“ zu integrieren. Die meisten Features des Messengers sind aktuell aber kostenlos.
Discord-Übernahme böte einige Vorteile für Microsoft
Zudem könnte Microsoft so eine populäre Kommunikations-Plattform systemübergreifend integrieren. Auch abseits des Gaming-Kosmos scheint die Übernahme attraktiv zu sein. Schließlich läuft der Dienst auf den Google-Servern. Hier würde Microsoft natürlich zu gern einen Übergang auf die Azure-Server sehen. Abseits von Google ist auch Amazon ein wichtiger Player. Denn Discord wurde jüngst auch in Twitch integriert. Der große Streaming-Dienst gehört nämlich zu Amazon und somit wäre ein Kauf durch Microsoft allein aus Gründen des Wettbewerbs ein großer Mehrwert.
Laut Vlad Savov könnten die Redmonder einen plattformübergreifenden Ort schaffen wollen, an dem alle kommunizieren können. Auch Clubhouse könne man mit diesem Konzept verdrängen. Der Windows-Konzern wollte sich bislang aber noch nicht zu diesen Gerüchten äußern. Auch da diese Infos von einer anonymen Quelle stammen, die so nicht verifizierbar ist, müssen wir das Thema mit Vorsicht genießen.
[aawp box=“B08DK9PCV7″/]Quelle: Bloomberg (Paywall)


