Covid-19 hat die Welt immer noch fest im Griff und viele Menschen arbeiten von zuhause aus, was allerdings nicht (mehr) für Capcom gilt. Der japanische Konzern beendet das Angebot auch Home-Office nutzen zu können und zwingt die Menschen wieder ins Büro. Grund dafür sei der erst kürzlich vorausgegangene Cyberangriff.
Capcom kann kein sicheres Homeoffice garantieren
Im vergangenen November wurde das japanische Unternehmen Opfer eines großen Cyberangriffs. Damals stahlen die Angreifer rund ein Terabyte Daten von den Servern. Damit einher gingen auch zahlreiche Leaks, da die Infos zu kommenden Projekten im Netz verbreitet wurden. Auch bis heute kann die Firma wohl kein stabiles Remote-Netzwerk für die Mitarbeiter garantieren. Daher gibt man dieses wohl auf und schickt die Kollegen wieder ins Büro. Dieser Weg sei sogar alternativlos. In Japan gilt keine gesetzliche Pflicht, Mitarbeitern Home-Office anzubieten. Daher verstößt man auch nicht gegen nationale Bestimmungen. Dennoch löst diese Entscheidung auch Unbehagen bei den Mitarbeitern aus, die nun gezwungen sind wieder ins Büro zu kommen.
Dennoch nehme der Konzern die Hygieneregeln sehr ernst. Masken und entsprechender Abstand seien Pflicht. Zudem staffeln die Japaner ihre Mitarbeiter in verschiedene Arbeitsgruppen, die zeitlich gesondert voneinander arbeiten. Somit will man Menschenmassen im Office verhindern. Zudem führt der Publisher hinter Resident Evil bei Betreten des Gebäudes einen Fiebertest durch. Dennoch ist es bezeichnend, welchen Einfluss der Cyberangriff auf das Unternehmen hat und wie schwer man sich intern tut, entsprechende Sicherheiten für das eigene Netzwerk zu schaffen.
[aawp box=“B00GWUSCCA“/]Quelle: Kotaku

