Angeschaut: Last Oasis (Early Access)

Die Entwickler Donkey Crew haben den Early Access für Last Oasis erst vor wenigen Tagen gestartet. Wenige Tage zuvor hatte ich die Chance, mir das Nomaden-Survival-MMO in einer Präsentation genauer anzuschauen. Der Titel geht dabei interessante Wege in Sachen Gameplay. Was den Titel wirklich ausmacht, erfahrt ihr hier.

 

Fortschritt für Entdecker

In Survival Games ist es natürlich essenziell, euch weiterzuentwickeln, um leichter in der Wildnis überleben zu können. In den meisten Titeln erhaltet ihr Erfahrungspunkte, um dann neue Fähigkeiten erlernen zu können. Last Oasis geht jedoch einen anderen Weg. Um in den Skill Trees neue Fertigkeiten freischalten zu können, müsst ihr diese Dinge erst in der Spielwelt entdecken. Wer also gehofft hat, sich ein Reich in einem Winkel der Welt aufbauen zu können, liegt falsch. Vielmehr ist dies nur eines der Mittel, um euch dazu zu bewegen, weiterzuziehen, wie es Nomaden nun einmal machen. Überreste von zerstörten Walkern oder alte Siedlungen zu untersuchen und generell ein Entdecker zu sein, wird euch also schneller Zugang zu neuen Tools, Fähigkeiten und den sehr wichtigen Walkern geben.

 

Walker sind der Fokus

Als ausgestoßene Nomaden seid ihr gezwungen, euch von einer Oase zu nächsten zu bewegen. Nur so entkommt ihr dem unbewohnbaren Bereich der Wüste, während sich die Welt dreht. Zu Fuß wäre das natürlich auf die Dauer langwierig und auch recht langweilig. Daher könnt ihr verschiedene Varianten der Walker bauen. Diese monströsen Apparate sind inspiriert von den real existierenden “Strandbeests“. Was zu Beginn nicht viel mehr als kleine Ein-Mann Gefährte sind, entwickelt sich im Verlauf zu riesigen Waffenplattformen, Transportern oder gar agilen Piratenwalkern. Die Walker dienen dabei nicht nur als Transportmittel, sondern helfen euch auch im Kampf mit oder gegen andere Nomaden oder wilde und gefährliche Monster, die in der Oase unterwegs sind. Ihr sammelt dabei natürlich auch diverse Materialien zum Craften, die wichtigste Ressource ist aber Wasser. Anders als in vielen anderen Survival Games müsst ihr hier nur eine Ressource managen und das ist Wasser. Einerseits braucht ihr Wasser natürlich zum Trinken, aber auch um von eurem aktuellen Server zu einem Neuen zu reisen. Maps in Last Oasis sind in einer Wabenstruktur angelegt, wobei jede Wabe einen eigenen Server darstellt und jeder Server eine neue Umgebung mit unterschiedlichen Biotopen zu bieten hat. Wollt ihr zu einem neuen Gebiet reisen, kostet das eine bestimmte Menge Wasser, je nachdem, wie weit das Zielgebiet entfernt ist.

 

In Bewegung bleiben

Last Oasis geht einige kreative Wege, um euch als Nomaden in Bewegung zu halten. Einerseits natürlich mit dem Entdeckungssystem anstatt normalen Erfahrungspunkten. Aber auch wenn ihr euch Basen und ein Heim für euren Clan schaffen könnt, könnt ihr euch nicht an einem festen Platz ansiedeln. Die Entwickler werden die Map immer weiterscrollen, während sich die Spielwelt dreht und euch so dazu zwingen, weiterzuziehen, um im habitablen Bereich zu bleiben. Das bringt einige interessante Ideen mit sich, wie zum Beispiel die Wirtschaft. An Handelsstationen können Spieler Waren mit anderen Spieler handeln, dabei soll sich durch natürliche Nachfrage und Angebot eine für jedes Gebiet eigenständige Wirtschaft entwickeln. Wer also als Händler Last Oasis spielen will, sollte sich einen großen Transport Walker bauen und dann von einem Posten zum anderen ziehen. Solche Handelstransporte ziehen dann natürlich aber auch Piraten an, und so können PvP Spieler ihre Nische im Spiel für sich entdecken.

 

Mittel gegen Griefer

Jeder, der schon einmal Loot basierte Spiele und Survival Games im Speziellen gespielt hat, kennt die Problematik mit Griefern. Manche Spieler sind nur darauf aus, anderen Spielern wiederholt das Leben schwer zu machen. Last Oasis hat hier ein paar interessante Ansätze dieses Problem anzugehen. Seid ihr solo unterwegs, seid ihr leichte Beute für andere Spieler, daher sollen Clans eine Art Schutztruppe bilden. Ein Clan kann eine Oase beanspruchen und andere Spieler in ihrem Gebiet geben dem Clan passive Boni. Werden Solospieler angegriffen, geht dieser Bonus verloren, daher ist es im Interesse eines jeden Clans für eine sichere Umgebung zu sorgen. Auf der anderen Seite gibt es Vorkehrungen, die verhindern, dass ihr eure Errungenschaften verliert, während ihr ausgeloggt seid. Alle eure Basen und Gebäude lassen sich zusammenpacken und auf eurem Walker verstauen. Je größer euer Unterschlupf ist, umso länger dauert es, dieses zusammenzupacken. Ist alles verstaut, könnt ihr euch gefahrlos ausloggen, ohne dass euch andere Spieler während eurer Abwesenheit ausrauben können. Natürlich ist das Pack Feature auch notwendig für das eigentliche Gameplay, denn schließlich müsst ihr ja immer weiterziehen und da wäre es sicher, nervig euer Heim zurücklassen zu müssen.

Marco Schmandt
Geschrieben von
Ist unterwegs als Space Ninja in Warframe

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