Playstation 5 – Neue SSD mache laut Technik-Experte für Open-Worlds kaum einen Unterschied

Momentan wird viel diskutiert. Für Gesprächsstoff sorgten in den letzten Tagen und Wochen nämlich Sony und Microsoft mit ihren kommenden Konsolen. Während die Redmonder stolz auf ihre Rohleistung der neuen Xbox sind, lobt Sony besonders deren neue Turbo-SSD. Manch Entwickler verspricht sich auf der PS5 dadurch nämlich noch besser aussehende Open Worlds. Doch nun dämpfte ein Technik-Experte die hohen Erwartungen an den schnellen Speicher.

Für Open Worlds sei die GPU der Playstation 5 wichtiger als die SSD

Natürlich können solche Aussagen von irgendwem kommen, in diesem Fall stammen sie aber von Alexander Battaglia. Dieser ist Tech-Experte bei Digital Foundry, einem der führenden Kanäle für technische Analysen von Games und Gaming-Hardware. Battaglia stellt klar, dass die Daten, die von der SSD abgerufen werden, statisch und unveränderlich seien. Das sei sehr gut für perfekt vordesignte Level-Daten. Dies wäre jedoch genau die umgekehrte Methode, wie moderne Open-World-Games ihre Details und Vielfalt erhöhen würden. Das geschehe durch prozedurale Methoden, die sich nicht auf dem Speicher befinden würden. Um diese Dinge von einer SSD abzurufen, müssten Entwickler diese Dinge erst zeitintensiv vorfertigen, was sehr ineffizient wäre. Dies helfe nur in Korridor-Spielen, wo weniger dynamische Elemente integriert werden würden und alles Stück für Stück vorgefertigt wird. Battaglia betont, dass somit dynamisches Licht oder dynamisches Raytracing alles bereits vorentwickelt auf dem Speicher existieren müsste, was eine enorme Verschwendung sei. Laut dem Tech-Experten führt das auch zu einem höheren Speicherbedarf. Wie wir wissen, beträgt dieser bei der PS5 825 GB.

CPU und GPU seien laut Battaglia auf der PS5 schwächer als auf der Xbox SX

Er befeuerte sein Statement zudem noch mit der Aussage, dass die CPU und GPU bei der Xbox Series X besser sind. Dadurch sei auch das unkonventionelle Konsolen-Design entstanden. In weiteren Posts sagte er zudem, dass man noch nicht abschätzen kann, wie gut die PS5 Raytracing überhaupt beherrscht. Ihm seien die Aussagen Cerny’s zu unspezifisch gewesen. Dementsprechend war der Postverlauf in dem Forum, indem Battaglia diese Aussagen tätigte, sehr hitzig. Letztlich müssen wir aber abwarten, wie beide Konsolen ihre PS auf die Straße bringen. Besonders bei der PS5 gilt es erstes handfestes Material abzuwarten. Was glaubt ihr, hat Alex Battaglia von Digital Foundry hier Recht?

PlayStation 5 Dev-Kit

Quelle: Resetera

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