Angeschaut: Private Division’s Line-Up (gamescom 2019)

Das Unternehmen Private Division feuerte in einer für ausgewählte Besucher gezeigten Präsentation sowie auf der diesjährig jungfräulichen Opening Night Live einen Trailer nach dem anderen heraus. Unter den Titeln befanden sich The Outer Worlds, Disintegration und Kerbal Space Program 2. Da wir zu Ancestors: The Humankind Odyssey bereits einen ausführlichen Test vorbereiten, stellen wir euch kurz die drei anderen Spiele vor.

 

The Outer Worlds

Der Sci-Fi-Titel verschleppt den Spieler an den Rand der Galaxie, um die Zerstörung einer ganzen Kolonie zu verhindern. Dass der Titel von Spielen wie Fallout inspiriert wurde, merkt man ihm an, denn ähnlich wie beim RPG-Riesen erwarten den Spieler hinreichende Konsequenzen, je nachdem, mit welchen Fraktionen er sympathisiert. Außerdem können Konflikte nicht nur durch die große Auswahl aus Nah- und Fernkampfwaffen, sondern auch durch Redegewandtheit gelöst werden. Es wird ebenfalls Begleiter geben, die euch auf eurer Reise begleiten können. Der Titel erscheint für den 25. Oktober 2019.

Viele Elemente aus The Outer Worlds erinnern an Titel wie Fallout.

 

Disintegration

In Disintegration wurde die Menschheit durch eine Pandemie ausgelöscht. Ein Mittel zum Zweck wird deshalb die namengebende Disintegration, bei der der Mensch den biologischen Körper gegen einen mechanischen eintauscht, nur sein Gehirn bleibt noch erhalten. Zwar bestand zunächst das Ziel, in den biologischen Körper zurückzukehren, doch die gegnerische Fraktion möchte die vorteilhaften Roboterkörper behalten. So gilt es in Disintegration, sich den fiesen Widersachern entgegenzustellen. In dem First Person Shooter übernehmen wir die Rolle eines Gravcycle-Piloten, der drei weitere Bodentruppen befehligen kann. Im Mehrspielermodus befehligt jeder Spieler ein solches Vierergespann. Beim Tod der Truppenmitglieder gilt es schnell, das menschliche Gehirn einzusammeln, um sie wieder respawnen zu lassen. Natürlich gibt es auch eine Kampagne, die die spannende Geschichte rund um den Konflikt der Parteien erzählt. Das fliegende Gravcycle gibt ein ganz neues Gefühl, mehr Kontrolle über das Geschehen auf dem Schlachtfeld zu haben. Disintegration erscheint erst im kommenden Jahr.

Gut oder Böse, wer weiß das schon?

 

Kerbal Space Program 2

Mit diesem Titel haben wohl die wenigsten gerechnet. Die Alien-Weltraumsimulation geht in die mittlerweile zweite Runde. Als unbegabter Mechaniker müsst ihr eine flugfähige Rakete bauen, die euer Alienteam so weit wie möglich ins All bringen soll. Es gibt so viele unterschiedliche Bauteile zu konstruieren, dass bereits ein kleines Detail ausreicht, um eine Unwucht zu erzeugen und eure Rakete spektakulär zu Boden gehen zu lassen. Das ganze Ende meist in einer spektakulären Explosion. Im Gegensatz zum ersten Teil können wir hier nun auch im Weltall selbst Raumstationen konstruieren und Kolonien erstellen. Einen Multiplayermodus wird es ebenfalls geben, weitere Details wurden hierzu allerdings nicht verraten. Ein konkretes Releasedatum gibt es nicht, es ist lediglich von Frühling 2020 die Rede.

 

  • Private Division
    “Private Division hat in diesem Jahr für jeden Spieler den passenden Titel im Gepäck. The Outer Worlds ist der für mich spannendste Titel, da ich großer Fan der Fallout-Reihe bin und der Titel auf noch mehr Komik und Humor, als die Inspirationsquelle setzt. Disintegration befindet sich mit der spannenden Story in einer genialen Prämisse, doch ob hier das gewohnte Gameplay mit abgeänderten Gameplaymechaniken im vollen Umfang überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Kerbal Space Program 2 sah aus, als ob es nur ausgeklügelten Technikfüchsen gefallen könnte. Zwar gibt es beim Bau der Raketen viel Hilfe, die man in Anspruch nehmen kann, doch ob ich mir nach stundenlanger Arbeit immer wieder ansehen möchte, wie meine Rakete explodiert, kann ich beim besten Willen nicht beantworten. Allerdings werden Fans des ersten Teils hiermit ihren Gefallen finden, besonders die erweiterten Features heben das Spiel deutlich vom Vorgänger ab.”
    Jasmin Paskuda, Redakteurin
Jasmin Paskuda
Geschrieben von
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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