Angeschaut: Port Royale 4 (gamescom 2019)

Über sieben Jahre nach dem letzten Teil der Reihe wurde dieses Jahr der neuste Ableger von Port Royal angekündigt: Port Royal 4. Geplant ist ein Release für das dritte Quartal 2020, bis dahin ist es ein weiter Weg. Wir durften uns aber bereits den aktuellen Stand des Strategieklassikers anschauen.

 

Reichtum, Macht und Ruhm

Als junger, ambitionierte Gouverneur übernimmt die Kontrolle über eine Kolonie und versucht, die Vorherrschaft in der Karibik zu erlangen. Eure Kolonie will dabei ausgebaut und komplexe Handelsrouten wollen ausgetüftelt werden. Dabei stehen euch neben den Gefahren der See, noch drei weitere Seefahrernationen, des 17. Jahrhunderts im Weg. Diese können sein, die Spanier, Engländer, Franzosen oder Niederländer. Ihr selbst könnt unter der Flagge einer dieser Nationen segeln und für eure Nation Ruhm und Ehre erlangen. Wie es zu dieser Zeit üblich war, treiben sich auch allerhand Freibeuter und Piraten in den Meeren der Karibik rum. So gilt es die Handelsrouten clever zu planen. Gebiete der Piraten zu meiden, Klippen zu umschiffen oder nicht in zu flache Gewässer zu schippern. Denn erstmals in Port Royal könnt ihr nun selber entscheiden, welchen Routen eure Schiffe nehmen sollen. Denn der direkte Weg ist nicht immer der beste Weg. Sind die Routen geplant und die notwendigen Materialien in der Stadt lässt sich diese erweitern. Dazu wechselt man nahtlos von der Übersichtskarte in die Stadtansicht. Hier könnt ihr, aus den 50 Gebäuden, darunter auch 25 Produktionsstätten eure Stadt erweitern. Dabei ist darauf zu achten, dass jede Stadt nur einen gewissen Bauradius besitzt.

 

Das reine Singleplayererlebnis

Auf der ca. 12 Millionen km² großen Map gilt es neben dem Ressourcenmanagement auch Schlachten zu schlagen. In rundenbasierten Seeschlachten mit bis zu 10 vs. 10 Schiffen, ist euer taktisches Geschick gefragt. Solltet ihr kein Freund von Schlachten sein, können diese auch übersprungen werden. In den Schlachten und für den Handel stehen euch dabei 18 historische Schiffstypen zur Verfügung, um die Flotte euren Bedürfnissen anzupassen. Wer hofft, diese gegen Freunde spielen zu können, wird an leider enttäuscht. Denn Port Royal 4 ist ein reines Singleplayer-Spiel. Die Kampagne soll dabei rund 15 Spielstunden betragen. Das Hauptaugenmerk ist beim neusten Ableger auf den Sandbox-Modus gelegt worden. Denn dieser ist nach den Aussagen der Community der beliebteste.

 

 

  • Angeschaut: Port Royale 4 (gamescom 2019)
    “Eine entspannte Reise in die Karibik des 17. Jahrhunderts wird Port Royal 4 sehr wahrscheinlich nicht. Es wird viele Routen zu planen und schlachten zu kämpfen sein. Mich hat die Idee leider noch nicht voll gefesselt und auch der fehlende Multiplayer wäre für meine Kaufentscheidung auch nicht förderlich. ABER die Möglichkeit ein solch komplexes und umfangreiches Spiel auf der Nintendo Switch, und somit unterwegs zu spielen, macht Port Royal 4 doch wieder interessant. In gut einem Jahr soll das Spiel des Gütersloher Studios erscheinen und vielleicht ändert sich meine Meinung noch bis dahin.”
    Kevin Beverungen, Redakteur

Kevin Beverungen
Geschrieben von
hat immer Hunger!

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