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Angespielt: Blacksad (gamescom 2019)

Bei Blacksad handelt es sich um eine Comic-Reihe im Stile des Film Noir. Gleichzeitig ist es eine Fabel, denn alle Charaktere sind Tiere. Unser Protagonist John Blacksad ist eine Katze und führt ein Detektivbüro, wo er alle möglichen Aufträge annimmt. Wieso rede ich eigentlich über eine Comic-Reihe? Weil es nun ein Adventure dazu gibt und dieses haben wir uns auf der gamescom 2019 angesehen und angespielt.

 

Schärft eure Katzensinne

Blacksad ist ein Adventure im Stil der Telltale-Spiele. Ihr unterhaltet euch mit NPCs, interagiert mit eurer Umgebung und müsst ab und zu einige Quick Time Events bestreiten. Letztere sind jedoch ziemlich ungenau und gehen zu schnell vorbei, sodass man bestimmte Sequenzen fast schon auswendig lernen muss. Die Stärke des Spiels liegt eher im Erkunden der Gebiete und dem Schlussfolgern, mit welchem man an den zu lösenden Mordfall herangeht.  Ich sage hier Mordfall, streng genommen handelt es sich zu Beginn jedoch um einen Selbstmord. Die Liebste des Opfers glaubt allerdings an ein geplantes Attentat und so gibt sie Blacksad den Auftrag, den Fall zu lösen. Dazu setzen wir unter anderem auch unsere Katzensinne ein. Wir können uns genau auf die Umgebung konzentrieren, mit unseren guten Augen kleine Details ausmachen und mit unseren Ohren Geräusche besonders gut hören. Hab wir genug Indizien gesammelt, können wir sie in unserem Kopf zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Mit den daraus entstandenen Informationen öffnen sich in bestimmten Gesprächen neue Dialogoptionen. Einen weiteren Vergleich, den man mit Telltale-Adventures ziehen kann, sind die Entscheidungen, die man treffen kann. Am Ende sollen sich daraus sechs mögliche Enden ergeben, je nachdem wie ihr euch verhalten habt. Die Demo, die wir gespielt haben, hatte noch einige Fehlerchen, doch bis zum Release im November sollte alles behoben sein.

[aawp box=“B07S5LVDL8″/]

 

Unsere Eindrücke zu Blacksad im Video

https://www.youtube.com/watch?v=FYEN7ZEFK80

 

 

[testimonial_slider arrows=“false“][testimonial image_url=“58910″ image_width=“180″ image_height=“180″ name=“Maarten Cherek, Redakteur“]
„Fans von Telltale-Adventures könnten auch mit Blacksad eine Menge Spaß haben. Die Quick Time Events stören zwar ein wenig, der Rest des Spiels ist aber durchaus stimmig. Die Möglichkeit, Zusammenhänge in seinen Gedanken zusammenzusetzen und sie später in Dialogen zu verwenden ist interessant und bringt einen neuen Kniff in das Genre. Außerdem ist das Film Noir Setting ein weiterer Pluspunkt. Blacksad hat also durchaus einiges zu bieten für Adventure-Fans.“
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[testimonial_slider arrows=“false“][testimonial image_url=“85721″ image_width=“180″ image_height=“180″ name=“Tobias Liesenhoff, Chefredakteur“]
„Nachdem ich bereits 2018 einen ersten Blick auf Blacksad werfen durfte, konnte ich in diesem Jahr endlich auch selbst in die Rolle der Katze schlüpfen. Insgesamt hat mir die Präsentation ziemlich gut gefallen. Auch die vielen Dialogmöglichkeiten und Hinweise, welche wir in ca. 45 Minuten Demo herausfinden und erkunden durften, machten Lust auf mehr. Laut den Entwicklern soll der Mordfall am Ende der rund zehn bis 14 Stunden langen Story aufgedeckt werden. Bis November sollten die Entwickler allerdings noch einiges an Feinschliff betreiben, denn wir haben in unserem Gameplay noch so manchen Bug gefunden. Ich bin mir aber sicher, dass Microïds dies innerhalb der nächsten zwei Monate auf jeden Fall packen wird.“
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