Angespielt: El Hijo (gamescom 2019)

Der Titel des kleinen Schleichindiespiels El Hijo ist spanisch und bedeutet übersetzt Der Sohn. Dies macht insofern Sinn, als dass  wir einen kleinen Jungen spielen, welcher von seiner Mutter nach einem Überfall auf ihre Farm ins sichere Kloster gebracht wird. Dort gefällt es dem 6-Jährigen  natürlich jedoch nicht allzu sehr, er möchte lieber zurück zu seiner Mutter. Und so schleicht er sich durch 30 Level, um unentdeckt zu entkommen. Wir haben uns das Projekt des kleinen Berliner Entwicklerstudios Honig Studios auf der gamescom 2019 angeschaut und erste Schleichversuche gewagt.

 

Auf leisen Sohlen

Im Spiel werdet ihr niemals zu einer Art Rambo werden, schleichen sollte immer ganz oben auf eurer Prioritätenliste stehen. Zwar bekommt ihr im Laufe des Spiels ein paar Mittel, euch zu wehren, wie zum Beispiel eine Steinschleuder, jedoch könnt ihr diese  eher zur Ablenkung einsetzen. Eure Häscher komplett ausschalten ist in El Hijo nicht möglich. Stattdessen nutzt ihr Vorsprünge, Löcher und Kisten zum Verstecken, achtet darauf, nicht zu oft ins Licht zu treten und nicht zu viele Geräusche zu machen. Zudem seid ihr nicht ganz alleine in eurer Flucht. Im Laufe des Spiels rettet ihr viele weitere Kinder, welche euch im weiteren Verlauf zur Seite stehen und für zusätzliche Ablenkungen sorgen können. Das Spiel beginnt im Kloster, schickt euch aber etwas später noch in die Wüste und ein heruntergekommenes Banditendorf. Mitsamt der Optik und dem Setting präsentiert sich El Hijo wie eine Art Spaghetti Western, nur ohne das ganze Geballer. Es präsentiert sich dabei vielmehr mit einer Prise Realismus, nicht zuletzt, auch weil es eine Thematik aufgreift, welche auf wirklich geschehenen Ereignissen basiert. Im Südamerika des 19. Jahrhunderts wurden besonders aufgrund von Seuchen viele Kinder zu Waisen und sollten eigentlich zu ihrem Schutz in Kloster geschickt werden. Dort wurden jedoch viele Kinder zu einer Art Sklave, welche unmenschliche Arbeiten verrichten mussten. El Hijo konzentriert sich jedoch hauptsächlich um die Geschichte unseres Protagonisten.

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Unsere Eindrücke zu El Hijo im Video

https://www.youtube.com/watch?v=6yYaXNKvTQw

 

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“El Hijo ist ein wirklich nettes Stealth-Spiel, welches Fehler schnell verzeiht und mit diversen Ablenkungsmechaniken überzeugt. Auch das Setting im Südamerika des 19. Jahrhunderts ist eine erfrischende Abwechslung und die Tatsache, dass man einen kleinen Jungen spielt, verstärkt den Drang, nicht erwischt werden zu wollen. Man ist halt einfach nur ein kleines, wehrloses Kind mit Steinschleuder auf der Suche nach seiner Mutter. Im ersten Quartal 2020 können wir dann auf dem PC, der PS4, der Xbox One und der Nintendo Switch selbst versuchen, aus dem Kloster zu entkommen.”

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Geschrieben von Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!
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