Angespielt: Tom Clancy’s The Division 2 (Closed + Open Beta)

Washington D.C. zur Zeit der Apokalypse. Mit einer wirklich beeindruckenden Kulisse begeisterte uns Tom Clancy’s The Division 2. Bereits Anfang Februar war es uns vergönnt, einen ersten Blick in die Private Beta von The Division 2 werfen zu können. Da sich die Qualität allerdings schon beim ersten Teil der Reihe von der Private zur Open Beta stark verbessert hat, haben wir uns einstimmig dazu entschieden, dieses Angespielt erst mit der Open Beta zu veröffentlichen. Während unsere Redakteurin Jasmin auf ihrem mittelprächtigem PC die Beta erleben konnte, konnte unser Redakteur Marco auf der PlayStation 4 seine Meinung zu dem Titel bilden. Wie unsere Eindrücke sind und welches System stärker mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hatte, erfahrt ihr in unserem Angespielt.

 

Inhalte der Private Beta

In der Private Beta konnten wir noch zwei Hauptmissionen spielen, die als Hotel Grand Washington und Jefferson Trade Center betitelt wurden. In der Open World konnten zudem 5 Nebenmissionen sowie andere Tätigkeiten wie Kontrollpunkte erledigt werden und das bis zu einem Level-Cap von Stufe 7. Als Endgame-Inhalte winkten der Abschluss der Invaded-Mission sowie die drei Spezialisierungen ab Level 30: Überlebensspezialist, Scharfschütze und Zerstörungsexperte. Die Dark Zone sowie der 4vs4 PvP-Modus Gefecht konnten ebenfalls auf Herz und Nieren getestet werden.

Einen kleinen Einblick gab uns die Private Beta.

 

Tom Clancy's The Division 2 Limited Edition - [PlayStation 4 - Disk]
  • Inhalte der Limited Edition: Hauptspiel und das Ersthelfer-Paket (beinhaltet seltenen Waffenskin und Feuerwehrmann-Outfit)
  • Spielen Sie allein oder mit bis zu 3 Freunden durch eine 40-stündige Kampagne im zerstörten und kollabierenden Washington D.C
  • Erkunden Sie eine große, dynamische und lebendige Welt, die sich von Ihren Entscheidungen abhängig verändert und helfen Sie dabei, die Stadt durch taktische Eingriffe zu befreien
  • Entdecken Sie ein überarbeitetes PvP-Gameplay in einer brandneuen Dark Zone, das so gestaltet wurde, dass es ein faires und aufregendes Erlebnis für alle Spieler schafft, egal welches Fortschrittslevel sie haben
  • Erhalten Sie Zugang zu nie zuvor gesehenen Endspiel-Inhalten und einem ein Jahr lang kostenlosen DLC mit neuen Einsätzen, Bereichen und Spielfunktionen

 

Inhalte der Open Beta

Zusätzlich zu den Inhalten der Private Beta konnten Spieler eine neue Hauptmission namens Viewpoint Museum neben den bisherigen zwei Hauptmissionen spielen, sowie den neuen Skill Chem-Werfer testen. Dadurch kann beispielsweise ein Gas verteilt werden, welches sich entzünden lässt oder ein klebriger Schaum auf die Gegner gefeuert werden, der diese in ihrer Mobilität einschränkt. Doch uns fiel auf, dass besonders das Entzünden des Gases viel Geschickt erforderte, denn bis man das Gas entzündet hatte, waren die Gegner schon meist aus der Wolke geflüchtet. Bis zum Release des Spiels wird es zudem noch zwei weitere Modifikationen geben. Endlich konnte zudem die Drohne gespielt werden, die entweder die Rüstung reparierte oder eine Bombe auf die Gegner fallen lassen konnte. Das MG erhielt neben dem bisherigen Modus noch einen Scharfschützenmodus, bei dem mehr Schaden bei einer höheren Genauigkeit ausgeteilt wurde, aber zum Preis einer verringerten Schussrate. Die Fernmine konnte nun zudem Sprengkörper in die Luft schießen. Das maximale Level wurde von 7 auf 8 angehoben, des Weiteren wurde die Schwierigkeit in den Missionen angepasst. Besonders nervig waren vor allem die “Agent ruft nach Verstärkung”-Meldungen, die in der Open Beta nun drastisch reduziert wurden.

Das waren die Inhalte der Open Beta.

 

Wie schlug sich die Beta auf dem PC?

Zerfallene Häuser, von Zerstörung gepflasterte Straßen, zerstörte Monumente – von all dem konnte man während der Private Beta auf dem PC teilweise nichts erkennen. Die Performance an sich war okay, die Bildrate sank nur bei einer großen Gegneranhäufung in den Keller, allerdings wurden ziemlich oft die umgebenden Gebäude nicht geladen und das trotz mittlerer Grafikeinstellungen und einer soliden PC-Ausstattung. Ein Auto, welches an einem Kran hängen sollte, glich einem schwebenden Kasten im Himmel. Die umgebenden Häuser? Fehlanzeige! Komisch anmutende Wände, aus denen man bereits die Schüsse der nicht sichtbaren Gegner hören konnte, waren an der Tagesordnung. Auch die vielen Verbindungsabbrüche, von denen man während der Private Beta geplagt wurde, haben den Spielspaß getrübt. Auch die wirklich toll inszenierten Zwischensequenzen konnte man während der Private Beta nicht genießen, da die Synchronisation der Gespräche komplett fehlte. Doch noch während der eigentlichen Betaphase wurden die Server offline genommen und Wartungsarbeiten durchgeführt, die die Spielcrashes eindämmen sollten. Während der Open Beta erhielten die NPCs ihre Stimmen wieder, dafür fehlten zum Start der Beta manche Gegner. Ärgerlich war der Umstand, dass man seinen Charakter wieder von vorne leveln musste, denn der Spielstand aus der Private Beta wurde leider nicht übernommen. Doch so konnte man einen besseren Eindruck vom Spiel gewinnen, denn die Open Beta lief an sich trotz des größeren Spielerandrangs deutlich flüssiger als die Private Beta, wofür man dem Entwicklerteam ein großes Lob aussprechen muss. Natürlich fanden sich hier und da noch so manche Fehler und die Tatsache, dass The Division 2 bald erscheint, trägt nicht unbedingt zu dem Gefühl bei, dass die meisten Fehler ausgemerzt werden. Dennoch kann ich dem Release mit großer Zuversicht entgegenfiebern, denn gut spielbar ist der Titel allemal.

Die postapokalyptische Welt bot eine atemberaubende Kulisse.

 

So war die Spielerfahrung auf der PS4 in der privaten und offenen Beta

In der privaten Beta auf der PS4 konnte man im Gegensatz zum PC nur selten fehlende Texturen oder Objekte bemerken. Dafür gab es hin und wieder Pop-in zu sehen, insbesondere, wenn man neuen Bereich betrat. Innerhalb von Gebäuden zeigten sich ebenfalls nur sehr selten Texturprobleme. Dafür hatte das Spiel offensichtlich ein Problem mit den Gesichtern von NPCs. Diese waren starr und in niedriger Auflösung dargestellt. Während hektischer Momente ging zudem die Bildrate manchmal in die Knie, allerdings nie in einen unspielbaren Bereich. In der offenen Beta konnte ich bis auf die vereinzelte Low-Res Textur keines dieser Probleme mehr bemerken. Was allerdings noch immer stört, sind die Aussetzer bei den Waffensounds und Headglitches. Es kam in der Open Beta immer noch sehr häufig vor, dass ich beschossen wurde, ohne Schüsse zu hören oder meine eigenen Waffensounds nicht hören konnte. In Sachen Gameplay stört mich aber immer noch, dass in Invaded Missions die Black Tusk Einheiten oft ohne Vorwarnung direkt hinter euch spawnen und dank der Headglitches euch auch gerne mal hinter der Deckung noch erwischen können. Positiv fand ich aber, dass Massive aus dem Vorgänger gelernt hat und Division 2 mehr Abwechslung in den World Events bietet. Alles wird zudem mit der deutlich abwechslungsreicheren Architektur und mehr Farbe zu einem besseren Gameplayerlebnis als es Division 1 war. Viele Systeme wie Gearsets, Skills und Perks wurden zudem sinnvoll überarbeitet und man konnte durch die Betas schon erahnen, welche Build Variationen möglich sein könnten. Es gibt ohne Zweifel aber noch einige Dinge die gefixt werden müssen, bevor es in den nächsten Tagen losgehen kann.

 

Jasmin Paskuda
Geschrieben von
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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