Red Dead Redemption 2 – The Last of Us Director kritisiert Rockstars Western-Epos

Der ehemalige Naughty Dog Director Bruce Straley, welcher einen bedeutenden Beitrag zu Spielen wie The Last of Us oder der Uncharted Reihe geleistet hat, bevor er 2017 das Studio verließ, äußerte sich nun auf Twitter kritisch zu Red Dead Redemption 2. Obwohl RDR2 zahlreiche Preise gewonnen und für viele eines der besten, wenn nicht das beste Spiel des Jahres 2018 war, bedeutet dies nicht zwangsweise, dass es vollkommen perfekt ist. Diese Meinung vertritt auch Straley, der nun auf Twitter ein wenig Frust darüber ablässt, dass die Missionsstruktur in Red Dead Redemption 2 viel zu stringent ist, dem Spieler bei Weitem nicht genügend Freiheiten bietet und kreative Herangehensweisen teils sogar bestraft.

Harsche Kritik trotz ähnlicher Beschränkungen bei Naughty Dog

Anlass für seine Kritik war ein Tweet vom Naughty Dog Mitarbeiter Matthew Gallant, welcher sich über eine bestimmte Mission im Spiel äußerte. Während dieser jedoch die Mission aufgrund ihrer Inszenierung lobte, brachte Straley seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass die Mission bei ihm abgebrochen wurde, da er sich nicht exakt an das vom Spiel festgelegte Skript gehalten hat, als er versuchte die Gefechte mit seiner eigenen Taktik zu lösen. Ohne Frage keine unberechtigte Kritik an Read Dead Redemption 2 sowie ein Aspekt, der immer wieder an Rockstar Spielen bemängelt wird. Als Argument für deren beharren auf dieser Art von Missionsstrukturierung, kann natürlich die äußerst cineastische Inszenierung vorgebracht werden, welche ihren Spielen zugrunde liegt, die bereits durch geringfügige Freiheiten der Spieler völlig zunichtegemacht werden könnte. Abgesehen davon, bleibt dahingestellt, inwieweit er das Recht hat, diesen Punkt überhaupt derart negativ hervorzuheben, da The Last of Us oder Uncharted – wenngleich ohne dedizierte Missionen mit einzelnen Abschnitten – mit starker Linearität sowie vielen gescripteten Ereignissen aufwartet, die ein Spieler nicht umgehen oder auf andere Weise bewältigen darf. Auch wenn Bruce Straley nicht in der Entwicklung von The Last of Us Part 2 involviert ist, bleibt abzuwarten, wie viel Freiheiten dem Spieler im lang erwarteten Sequel gegeben werden.

 

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Quelle: Bruce Straley via Twitter , Gamerant

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Geschrieben von Thomas Solzic
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