Angespielt: One Piece World Seeker (gamescom 2018)

Ein Open World-Spiel in der Welt von One Piece, das klingt wie ein wahr gewordener Traum. Mit einem eigenen Schiff und einer eigenen Crew oder auch nur mit den Strohhüten über die Grand Line zu schippern und die vielfältige Welt von One Piece zu erkunden ist wohl der Traum eines jeden Fans. Mit One Piece: World Seeker bekommen wir einen solch ambitionierten Titel, der im Aspekt Open World allerdings etwas schwächer ausfallen wird. Wir haben den Titel angespielt und erklären euch unsere Erkenntnisse.

 

Offene und doch begrenzte Welt

Wir konnten nur eine kurze Demo von One Piece: World Seeker anspielen, die größte Schwäche des Spiels wird einem aber dennoch direkt bewusst: Die Story wird auf einer schwebenden Insel der Marine stattfinden und obwohl diese zwar komplett begehbar sein wird so ist sie doch irgendwie lustlos gestaltet. Bei der Kreativität, die One Piece-Schöpfer Oda bei der Gestaltung seiner Welt an den Tag legt, ist es einfach schade, durch die immergleichen Grünflächen, Schluchten und Dörfer zu spazieren. Bei Open World und One Piece denkt man eventuell an ein Spiel a la Wind Waker, wo wir über den Ozean schippern können und diverse Inseln erkunden. Das wird bei World Seeker nicht der Fall sein. Wenn man aber den Open World-Aspekt weglässt, dann erwartet uns trotzdem ein gutes One Piece-Spiel, denn das Gameplay zumindest weiß zu überzeugen. Als einzig spielbaren Charakter haben wir zwar nur Luffy, der Rest der Strohhutbande wird aber auch im Laufe der Story auftauchen. Luffy besitzt ja bekanntermaßen ein riesiges Arsenal an ideenreichen Fähigkeiten und sie haben alle auf ihre Art ihren Weg ins Spiel gefunden. Man kann sich an weit entfernte Objekte heranziehen, mit wirbelnden Beinen sogar kurzzeitig über Abgründe fliegen und natürlich ordentlich zuschlagen. Auch die Haki-Fähigkeiten, die Luffy beherrscht, wurden ins Spiel implementiert. In Schleichabschnitten ist hier zum Beispiel das Observationshaki nützlich, welches euch Gegner anzeigt, auch wenn sie verdeckt sind. Im Kampf erlaubt es euch zudem, euch in Bullet Time zu bewegen und gegnerische Angriffe vorauszuahnen.

https://www.youtube.com/watch?v=iWOgubjsy2M&t=2s

 

Kloppen und Erkunden

Natürlich ist das Kämpfen ein Hauptbestandteil in One Piece: World Seeker. Luffy setzt seinen Gegnern dabei mit allerlei Gum-Gum-Angriffen zu. Im Kampf könnt ihr zwischen zwei Modi hin- und herschalten, im schnellen Modus flitzt Luffy flink über den Bildschirm und greift mit blitzartigen Angriffskombos an, der andere Modus setzt da mehr auf brachiale Schläge mit Hakiverstärkung, ist dafür allerdings etwas langsamer. Jeder Spieler muss für sich seinen Stil finden, denn in beiden Kampfmodi kann man ans Ziel gelangen. Gegen starke Bossgegner sollte man jedoch auf die Extrapower aus dem schweren Kampfmodus setzen. Wo wir von Bossgegnern sprechen, dafür wird es natürlich auch zahlreiche geben. Einige Minibosse, die einfach so ins Kampfgeschehen eingreifen sowie einige Endbosse wie zum Beispiel Sakazuki aus der Demo, welche auch mit einer Zwischensequenz eingeführt werden. Im Laufe des Abenteuers werden wir so auf viele bekannte Charaktere aus der Serie treffen. Neben den Kämpfen und den etwas ruhigeren Schleicheinlagen gibt es auch Abschnitte, in denen wir einfach nur die Insel erkunden. In der spielbaren Demo konnten wir nur etwas an der Oberfläche kratzen, aber wenn One Piece: World Seeker sich den Titel Open World-Spiel verdienen will, dann sollte diese Insel mit so einigen Sachen zum erledigen gefüllt sein.

 

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“Als Fan von One Piece ist World Seeker für mich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite bekommen wir ein solides Action-Adventure mit Luffy in der Hauptrolle und können eine neue Story erleben, auf der anderen Seite wurde uns ein Open World-Spiel versprochen, welches falsche Erwartungen weckt, wenn man an den Manga und den Anime denkt. Stattdessen werden wir auf eine recht langweilige Marinebasis geschickt, wie wir sie schon in vielen One Piece-Spielen gesehen haben. Bleibt abzuwarten, was wir hier in dieser offenen Welt machen können, wenn das Spiel erschienen ist.”

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One Piece World Seeker Standard - [PlayStation 4]
  • Zielgruppen-Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren

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Geschrieben von Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!
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