Angespielt: World War Z (gamescom 2018)

Zwei Dinge kommen sehr gut in der Gaming-Szene an: Zum einen Koop-Shooter, zum anderen Zombies. Ob den Entwicklern Saber Interactive diese Symbiose gut gelungen ist, durften wir in einer kleinen Anspiel-Session testen.

 

Wo ist Brad Pitt?

Bei World War Z handelt es sich um einen kooperativen Shooter, in dem ihr euch gemeinsam mit drei weiteren Spielern durch eine mit Zombies verseuchte Welt ballert. Brad Pitt bzw. Gerry Lane sind jedoch nicht Teil der Gruppe. Die Geschichte findet im selben Universum statt, hat aber bisher keinen direkten Bezug zu dem Kino-Blockbuster. Verhalten und Auftreten der Zombies ist, anders als in den gängigen Genreverträten, dynamischer und rasanter, wie bereits im cineastischen Vorbild. Um euch gegen die Untoten zu wehren, stehen euch allerhand Waffen zur Verfügung. An vorgegebenen Stellen erscheinen diese Schießeisen, dabei ist es aber zufällig welche. Somit ist jeder Durchgang immer wieder anders zu bewältigen. Eine weitere Besonderheit sind die zufällig spawnenden Zombies. Saber Interactive hat unzählige Spawn-Punkte für Zombies hinterlegt, wodurch sich die Level immer wieder anders anfühlen. Für das Gerne typisch ist die Zusammenarbeit im Team essentiell, da euch neben besonders starken Zombies auch Zombiehorden das Leben schwer machen. Diese Horden türmen sich wie im Film auf, um Vorsprünge zu erreichen und euch ans Leder zu gehen. Granaten, Raketenwerfer und gutes Teamplay sind dann das einzige Mittel gegen die Untoten. An bestimmen Stellen der Level habt ihr auch Zeit euch auf den bevorstehenden Angriff vorzubereiten. Ihr könnt dann Barrikaden, Stacheldraht, Sprengfallen oder auch Geschütztürme installieren, um die Horden niederzumähen. Eine ausgewogene Mischung ist dabei unumgänglich, da die Horde nicht nur aus einer Richtung kommen kann.

Nur gemeinsam kommt man voran

 

Kann mir einer hoch helfen?

Wir durften zusammen mit zwei Entwicklern in die Schlacht ziehen und uns durch eine alte Bibliothek bis hin zu einem abgestürzten Helikopter kämpfen. Schnell fiel auf, dass man alleine nicht lange überlebte. Neben den normalen Zombies trafen wir auch schnell auf die besonderen Widersacher. Diese können beispielsweise Zombies in Strahlenschutzanzügen sein, die nach ihrem Tod ein giftiges Gas frei lassen oder ein riesiger Koloss, der uns rammte und auf den Boden schlug. Ohne ein weiteres Teammitglied wäre das Spiel jetzt schon beendet, da ihr alleine nicht die Möglichkeit habt dem Koloss zu entkommen. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, fanden wir allerhand Waffen, unter anderem Uzi’s, SCAR-L, Scharfschützengewehre oder auch automatische Shotguns. Jeder Schießprügel fühlte sich dabei anders an und gab ein entsprechendes Schussbild ab, sodass jeder seine Lieblingswaffe finden wird, vorausgesetzt sie spawnt in der Nähe. Wichtig im Umgang mit den Waffen ist auch, dass ihr die Möglichkeit habt Zombies z.B. die Beine wegzuschießen. Den Tod bedeutet es für einen Zombie bekannter Weise nicht keine Beine mehr zu haben, so dass ein präziser Schuss meisten gegenüber der Taktik „Spray-n-Pray“ gewinnt. Atmosphärisch wusste World War Z auch zu begeistern. Enge Räume, umgeworfene Autos und jede Menge Zombies. All das sorgte für ein ständiges Gefühl der Beklemmung und man fühlte sich nie sicher. Denn anders als z.B. in Left 4 Dead erschienen Zombies immer mal wieder hinter euch, auch wenn ihr den Vorraum vermeintlich schon gesäubert hattet. Je höher der Schwierigkeitsgrad ist, desto häufiger kann so etwas vorkommen. Wobei die Härte des Spiels dynamisch an die Gruppe angepasst wird. Startet ihr das Spiel auf normal und ihr rennt einfach so durchs Level, wird das Spiel den Schwierigkeitsgrad anheben, um euch mehr zu fordern. Verpackt in einer grandiosen Grafik wusste das Spiel zu begeistern. Es bleibt zu hoffen, dass Saber Interactive bis zum Release ein anständiges Spiel zaubert und die Anspiel-Version nicht nur eine extra hergerichtete Ausnahme bleibt.

 

  • World War Z
    “Koop-Spieler und Zombie Fans sollten sich World War Z auf die Wunschliste packen. Jeder, der etliche Stunden in der Left 4 Dead Reihe verbracht hat, wird sich sehr wahrscheinlich auch in World War Z verlieren.”
    Kevin Beverungen, Redakteur
Kevin Beverungen
Geschrieben von
hat immer Hunger!

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