Angespielt: Metro Exodus (gamescom 2018)

Nachdem mit Metro Redux ein Remake der beiden ersten Metro-Teile erschienen ist, gibt es nun Nachschub für Fans der Reihe: Metro Exodus heißt der Nachfolger und will einen kleinen Tapetenwechsel durchführen. Wir haben einen ersten Blick auf den postapokalyptischen Shooter geworfen.

 

Raus aus der Metro

Der Name der Reihe sagt ja eigentlich alles über die Umgebung aus, in welcher das Geschehen stattfindet. Metro Exodus jedoch setzt auf weniger Klaustrophobie und verlässt die U-Bahn-Stationen, um euch stattdessen in die postapokalyptische Wildnis zu verfrachten. Atmosphärisch geht dabei auf der einigen Seite vieles verloren, was die Reihe groß gemacht hat, jedoch wird an anderer Stelle an Atmosphäre dazugewonnen. Im Mondschein durch Wälder zu schleichen und an jeder Ecke auf ein verseuchtes Biest stoßen zu können hat auch so seinen Reiz und ist adrenalinfördernd. Storytechnisch setzt das Spiel zumindest zu Beginn keine neuen Maßstäbe. Ihr werdet von einer fremden Frau vor dem Ertrinken gerettet und sie erzählt euch, dass euer Kollege von Banditen verschleppt wurde. So weit, so simpel. Waffen habt ihr schon dabei, kurz darauf findet ihr auch noch eine Armbrust. In der Demo, die wir gespielt haben, ging es durch kleinere verlassene Siedlungen, in denen wir die Häuser erkunden konnten. Alte Überbleibsel aus der Vorzeit können wir dort finden, aber auch allerlei Material zum craften von neuen Sachen. Kurz darauf stoßen wir auch schon auf besagte Banditen und das erste Feuergefecht startet.

 

Das Einmaleins des Shooter-Genres

Beim Spielen der 40-minütigen Demo wurde ein Gedanke immer wieder laut: Auf den ersten Blick fehlt es einfach an Innovation. Metro Exodus macht nicht wirklich etwas neues und traut sich nichts, was nicht ein anderer Shooter bereits angegangen ist. Ihr könnt eure Waffen und Ausrüstung in einem Craftingmenü verbessern, vorausgesetzt ihr besitzt die passenden Materialien. Aufsätze für eure Waffen wie zum Beispiel ein Scharfschützenvisier für eure Armbrust gibt es auch. Die Feuergefechte sind das ganz gewöhnliche Standardprozedere, einfach draufhalten und losballern. Was Metro Exodus jedoch wirklich gut kann ist extrem gut aussehen. Der verfallene Look der Häuser, die unberührte Natur der Wälder, der weite Ausblick über einen See, alles sehr ansehnliche Ortschaften. Auch das Spiel mit dem Licht fällt positiv auf, viele Sachen können sich in Schatten verstecken und eure mobilen Lichtquellen sind oft erforderlich. Ansonsten haben wir hier einen 0815-Shooter, wie er im Buche steht.

 

  • Metro Exodus
    “Wem mache ich was vor? Metro-Fans werden auch Metro Exodus lieben, auch wenn es mal etwas anderes ist. Raus aus den stickigen, klaustrophobischen Untergrundtunneln und hinein in die erbarmungslose Wildnis. Das Craftingsystem ist nett und optisch sieht das Spiel einfach nur umwerfend aus. Bleibt abzuwarten, inwiefern man sich jedoch von anderen Vertretern des Genres absetzen kann. Die ersten spielbaren Minuten jedenfalls versprechen keine extreme Innovation, aber eine gewohnte Prozedur für Shooter-Freunde.”
    Maarten Cherek, Redakteur
Metro Exodus [Day One Edition] - [PlayStation 4] [AT-PEGI]
  • Das größte Metro-Abenteuer aller Zeiten voll immersiver First-Person-Action
  • Entkommen Sie den Ruinen des gefallenen Moskaus
  • Treten Sie eine epische Reise durch das postapokalyptische Russland an
  • Inspiriert durch die internationalen Bestseller von Dmitry Glukhovsky
Maarten Cherek
Geschrieben von
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!

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