Angespielt: Warhammer 40.000 – Inqusitor Martyr (gamescom 2017)

Bereits vor zwei Jahren hatten wir die Möglichkeit Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr auf der Gamescom anzuschauen und anzuspielen. So waren wir sehr erfreut auch in diesem Jahr den Entwicklern von Neocore Games wieder zu besuchen und zu sehen, welche Fortschritte das ambitionierte Rollenspiel gemacht hat. Auf der Gamescom hatten wir die Möglichkeit einer Präsentation beizuwohnen und selbst Hand ans Spiel zu legen. Wie unsere Eindrücke waren, erfahrt ihr in unserem Angespielt.

 

I came here to purge the Unclean

Spiele die im Warhammer 40.000 Universum angesiedelt sind, gibt es mittlerweile Unzählige. Doch mit Inquisitor Martyr verfolgt das Entwickler Team Neocore Games ein ambitioniertes Action-RPG mit einer großen Open World und Sandbox Anleihen. Im Spiel übernimmt man die Kontrolle eines mächtigen Inquisitors. Diese sind im Warhammer 40.000 Universum die mächtigsten Agenten der Menschen und machen schon in ihren mächtigen Rüstungen einen bedrohlichen Eindruck. Am Anfang des Spiels übernimmt man die Kontrolle eines Schiffes, welches man von einer anderen Kapitänin des Imperiums übernimmt. Dieses dient dann als Hauptquartier, von dem aus man alle Aktionen des Spiels bestimmt. Dabei sucht man nach neuen Zielen, craftet neue Items, verwaltet seinen Loot und bestreitet von dort aus die anstehenden Missionen. Wie es sich für ein ordentliches Rollenspiel gehört, hat man bei der Wahl und Erstellung des eigenen Inquisitors viele Freiheiten. Dies beginnt schon bei der Wahl der Klassen. Insgesamt stehen im Spiel mit Crusader, Assassine oder Psioniker drei Oberklassen zur Wahl. Jede Klasse hat dabei eigene Stärken und Schwächen die beachtet werden müssen. Des Weiteren gibt es einen aktiven und einen passiven Skilltree, die beide umfangreich und verzweigt sein sollen. Mit diesen kann man seinen Inquisitor noch weiter in eine Richtung spezialisieren und individualisieren. Bewaffnet sind die Inquisitoren mit allerhand wuchtigen Waffen, die man entweder selber herstellt, findet oder als Belohnung erhält. Diese Waffen reichen von Automatikwaffen, Scharfschützengewehren bis hin zu Schrotflinten. Auch hier hat jede Waffe andere Werte und somit eigene Vor und Nachteile. Vom seinem Schiff aus, startet man dann die verschiedenen Storymissionen. Diese sind an den aktuellen Geschehnissen der achten Edition von Warhammer 40.000 und im Calligari Sektor angesiedelt. Wie die Entwickler verraten haben, werden Schlüsselcharaktere der Vorlage zunächst nicht auftreten. Dies wollen sie sich für einen späteren Moment aufheben, um somit die Kontinuität der Serie aufrechtzuerhalten. An solchen kleinen Details merkt man, dass das Entwicklerteam ebenfalls aus großen Fans der Vorlage besteht und diese auch respektieren.

Warhammer 40.000: Inqusitor Martyr

Die diversen Missionen schicken einen in optisch abwechslungsreiche und zufallsgenerierte Gebiete.

 

Alleine macht es nur halb so viel Spaß

Neben der umfangreichen Kampagne, welche auch im Koop mit bis zu vier Spielern spielbar ist, wird es noch zahlreiche andere Modi geben. So wird es einen PvP Modus geben, in  welchem 1 vs. 1, 2 vs 2 und 4 vs. 4 Duelle möglich sind. Um solche Duelle leichter zu ermöglichen, wird es das sogenannte Inquisitor Kabals geben. Dieses ist quasi ein Clan und Gilden System mit in dem man sich mit anderen Spielern verbünden kann und zusammen entweder die Storymissionen oder die PvP Matches absolviert. Selbst mit dem Launch des Spiels werden die Entwicklungen an dem Spiel noch lange nicht abgeschlossen sein. Denn der Entwickler hat versprochen, das Spiel auch nachträglich in Form von verschiedenen kostenlosen Seasons mit interessanten Inhalten zu versorgen. Dabei soll jede Season sich auf ein spezielles Thema fokussieren und damit eine neue Gegnerfraktion thematisieren. Zusätzlich sollen mit den Seasons auch neue Gegenstände, wie Rüstungen und Waffen ins Spiel kommen. Mit solchen Features soll das Spiel auch nach dem Launch mit interessanten Inhalten versorgt werden, wodurch die Spieler angeregt werden auch Monate später noch ausgiebig zu spielen. Nach der Präsentation bei der uns viel über das kommende Action Rollenspiel verraten wurde, konnten wir auch selbst Hand an das Spiel legen. Dabei befanden wir uns zu Beginn in unserem Raumschiff und konnten einen der vorgefertigten Inquisitorklassen auswählen. Danach konnten wir eine von mehreren Missionen wählen und diese angehen.  Nach einer kurzen Ladezeit fanden wir uns in einer finsteren Fabrik mit unzähligen bewaffneten Gegnern wieder. Sofort nahmen uns diese unter Beschuss, per Mausklick klickten wir unseren Inquisitor hinter eine Deckung, hinter der er von dem Beschuss einigermaßen in Sicherheit war. Um selber Angriffe zu tätigen, reichte es aus einfach einen der Gegner anzuklicken und sofort nahm der Inquisitor diesen mit seiner eigenen Waffe unter Beschuss. Zusätzlich zu der normalen Waffe, hat der Charakter je nach Klasse unterschiedliche Fähigkeiten, die man ebenfalls leicht per Knopfdruck auswählen kann. Wer in der Vergangenheit einmal Diablo oder einen ähnlichen Titel gespielt hat, wird auch mit Warhammer 40.000 Inquisitor Martyr sofort zurechtkommen. Vor allem da die Steuerung der beiden Spiele recht ähnlich ist. Jedoch der große Unterschied ist, dass man größtenteils mit Fernkampfwaffen agiert und sich deshalb oft hinter Deckungen befindet und diese auch nachgeladen werden müssen. Grafisch machte das Spiel bereits jetzt eine gute Figur. Zwar wird das Spiel aus einer Iso Sicht dargestellt, wodurch man wenige Nahaufnahmen hat und somit nicht die ganze Pracht betrachten kann. Doch auch aus der Iso Ansicht erzeugt die Grafik eine packende Atmosphäre. Vor allem die Umgebung sieht hervorragend detailreich aus und auch das Design der Gegner konnte überzeugen.

 

  • Martyr
    “Der Termin bei Neocore Games und dem Spiel Warhammer 40.000 Inquisitor Martyr war bereits vor zwei Jahren ein positives Erlebnis und auch in diesem Jahr eines der Highlights der Messe. Denn neben einem sympathischen Team, hat auch das Spiel auf ganzer Linie überzeugt. Mit seinem Action RPG, seinen umfangreichen Möglichkeiten und der starken Warhammer Lizenz kommt hier ein Spiel, was sich nicht vor Diablo 3 oder anderen ähnlichen Spielen verstecken muss. Zudem überzeugt das Spiel auch mit einem durchdachten Seasons Konzept nach dem Launch. Denn so werden Fans des Spiels auch Monate nach dem Launch immer mit frischen Inhalten versorgt.”
    Kevin Kreisel, Redakteur

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