Angespielt: Football Empire (gamescom 2017)

Die gamescom stand nicht nur im Zeichen der klassischen Videospiele für Konsolen und des PCs, sondern es wurde auch eine Vielzahl an mobilen Spielen gezeigt. Mit Football Empire konnten wir uns auf der Messe eines der Spiele genauer anschauen. In dem Fußball Aufbau Managerspiel baut man einen Verein auf und regiert ihn von der Kreisklasse bis hin zur obersten Liga. Wie unsere Eindrücke sind und was das Spiel zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Angespielt.

 

Von einer Kreisliga- bis hin zur Spitzenmannschaft

In Football Empire ist man dabei nicht nur ein Trainer eines Vereins, sondern baut seinen eigenen Verein völlig neu auf. Am Anfang sieht dieser Verein noch wie bei jedem Vorort Verein aus. Ein moderater Platz und ein kleines Vereinsheim. Mehr steht am Anfang noch nicht. Doch das bleibt nicht lange so, denn nach und nach baut man den Platz weiter aus und mit dem Erfolg wächst dieser immer weiter. Zu Beginn findet man eine Mannschaft vor, mit der man die ersten Spiele bestreiten kann. Um diese zu trainieren, braucht man erst mal ein passendes Trainingsgelände. Mit dem Baumenü und den nötigen Credits baut man sich dieses an einem Platz seiner Wahl. Ebenso baut man sich andere Häuser wie das Trainerbüro, Erholungszentrum, Personaltrainer oder den Fitnesstrainer. Jeder dieser Häuser bietet andere Features, die für den Erfolg wichtig sind. Beim Trainerbüro zum Beispiel erhält man jede Stunde neue Trainingspläne, mit denen man seine Sportler auf dem Trainingsgelände verbessern kann. Jede Aktion und jedes Spiel, welches man bestreitet, erhöht dabei den Clublevel. Dieser Clublevel schaltet nicht nur beim Erreichen neue Objekte frei, sondern man erhält auch die Möglichkeit, die Gebäude weiter zu verbessern. So kann man zum Beispiel einen Hartplatz oder die berüchtigte Vereinskneipe erst ab einen bestimmten Level bauen. So hat man mit jedem Level, welches man erreicht, nicht nur die Belohnung in Form von wichtigen Objekten, sondern kann seinen Verein weiter vergrößern und verbessern. Die Objekte, die man zum Beispiel erhält und verschiedene Seltenheitsstufen besitzen, können die Attribute der Spieler verbessern. Geht man zum Trainingsplatz, hat man zu Beginn zwei Slots frei. In diesen kann zum Beispiel die Karte Tackling rein tun und einen passenden Spieler auswählen. Nach einer bestimmten Zeit ist dieser Spieler dann in dem Bereich Tackling besser geworden. Jedoch verliert dieser nach dem Training oder nach einem Spiel an Energie. Wie im realen Leben eben, sind die Spieler nach dem Training oder einem intensiven Spiel erschöpft und müssen die Energie erst wieder regenerieren. So muss man nach und nach immer wieder die Spieler wechseln und kann nicht nur auf dieselbe Elf setzen. Denn wenn man immer dieselben Spieler spielen lässt oder auf dem Trainingsplatz verbessert, dann sind diese zwar gut, aber auch nicht mehr fit.

Football Empire

Nach und nach wird aus dem übersichtlichen Verein ein richtiger Spitzenklub.

 

Fußball nun auch für unterwegs

Um Spiele zu bestreiten oder seine Teamaufstellung zu verändern, muss man auf das Stadion klicken. Dort hat man eine Übersicht über den nächsten Gegner, gegen den man spielt und eine kleine Tabelle, in der die jeweilige Stärke angezeigt wird. So wird die Stärke des Sturms, Mittelfelds, der Verteidigung und des Torwarts des eigenen und des gegnerischen Teams übersichtlich angezeigt. Damit kann man bereits ungefähr erahnen,wie hoch die Chancen auf einen Sieg sind. Wenn meine aktuelle Mannschaft zum Beispiel nur insgesamt 12 Punkte besitzt und gegen eine Mannschaft antreten muss, die 30 Punkte hat, dann weiß ich, dass meine Mannschaft vermutlich verlieren wird. Diese Punkte kann man steigern, indem man seine Spieler durch Training immer weiter verbessert. Auch durch Spiele erhalten die Spieler Erfahrungspunkte und werden so besser. Zudem erhält man durch jedes Spiel Zuschauereinnahmen, die man weiter in sein Team investieren kann. Am Anfang sind dies durch das Kreisligastadion noch wenige hundert Credits. Doch nach und nach kann man sein Stadion weiter ausbauen und auch so mehr Einnahmen generieren. In die Spiele von Football Empire kann man hingegen nicht aktiv eingreifen. Klickt man auf Anpfiff, wird einem eine Anzeige gezeigt, in dem einem die Highlights nach und nach schriftlich und durch eine Animation angezeigt werden. Am Anfang wirkt dies noch recht ungewohnt, doch spielt man das Spiel einmal unterwegs, macht dies schon Sinn. Neben den Credits als Währung gibt es auch Münzen als Währung, die man unter anderem durch Echtgeld erwerben kann. Mit diesen kann man sich unter anderem neue Credits kaufen oder bestimmte Premiumboxen, in denen sich neue Objekte befinden. Allerdings ist dies für ein Free to Play Spiel normal und scheint auch gut gebalanct zu sein. Denn was sich in den Premiumboxen befindet, ist reiner Zufall und man erhält auch durch das normale Spielen genügend Boxen. Zudem kann man mit den Münzen die Bauzeiten verringern und so schneller im Spiel voranschreiten. Football Empire steht jedoch noch am Anfang, in Zukunft werden noch weitere Features wie ein Transfersystem ins Mobile Game eingefügt. Auch wird später noch kein geringerer als der deutsche Fußballtrainer Jürgen Klopp als Gesicht des Spiels eingefügt. Jener wird einem dann auch die ersten Schritte des Spiels erklären und zu Beginn an die Hand nehmen. Football Empire ist bereits für Android und iOS Nutzer in den jeweiligen Stores verfügbar.

 

  • Football Empire
    “Bereits in diesem frühen Stadium macht Football Empire einen guten Eindruck. Schön übersichtlich und mit einem gelungenen Artdesign lässt das Spiel Fußball-Herzen höher schlagen. Mit wenigen Klicks kann man eine Vielzahl an Möglichkeiten schnell ausführen und somit ist das Spiel hervorragend für unterwegs geeignet.  Auch das Bezahlsystem scheint gut gebalanct zu sein und ist somit kein Pay to Win. Wenn noch Features wie das Transfersystem und Freundesligen reinkommen, ist das Spiel für den Fußballfan perfekt geeignet. Zwar fehlen die bekannten Lizenzen, doch auch ohne diese sollten Fans des runden Sports mal einen Blick riskieren.”
    Kevin Kreisel, Redakteur

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