Angespielt: Hacktag (gamescom 2017)

Wo sind die guten alten Koop-Spiele hin, die man mit einem Freund auf der Couch spielt? Nahezu alles läuft heutzutage online, doch auch lokale Multiplayertitel machen eine Menge Laune, wenn sie richtig umgesetzt wurden. Diese Philosophie verfolgt auch das Entwicklerstudio Piece of Cake Studios und bringt mit Hacktag ein sehr außergewöhnliches Koop-Erlebnis auf den Markt. Wir haben das Agentenspiel mal für euch angespielt und verraten euch, ob ihr euch mal einen Freund zum gemeinsamen Spionieren suchen solltet.

 

Hacker und Spion auf geheimer Mission

Hacktag bietet ein Stealth-Gameplay im Splitscreen, jedoch bekommt jeder Spieler eine eigene Rolle. Während Spieler 1 als Agent durch die Level schleicht, muss sich Spieler 2 durch das Computernetzwerk bewegen. Das Ziel: So viele Daten ergattern wie möglich, je mehr ihr davon sammelt, desto bessere Belohnungen gibt es. Zusätzlich gibt es auch noch diverse Missionsziele, die erreicht werden möchten. So müsst ihr in einer Mission zum Beispiel 100% der verfügbaren Informationen einsammeln, in einer anderen müsst ihr ein Passwort finden. Der Agent muss dabei darauf achten, nicht von Wachen und Kameras entdeckt zu werden, der Hacker kann eventuell auf einen Antivirus treffen, dem er natürlich ausweichen sollte. Zusammenarbeit ist sehr wichtig in Hacktag. So muss der Hacker dem Agenten einige Türen öffnen, dieser wiederum kann dem Hacker an bestimmten Konsolen den Weg freimachen. Ebenfalls können sich beide Spieler gegenseitig helfen, sollte einer von beiden erwischt werden. Derjenige wird dann ins Gefängnis gebracht und muss schließlich befreit werden. Werden beide Spieler gleichzeitig erwischt, heißt es Game Over.

Links der Agent, rechts der Hacker, Teamwork ist unverzichtbar

 

Perks gefällig?

Ihr geht natürlich nicht komplett wehrlos ins Gefecht. Vor jeder Partie könnt ihr aus einer Reihe Perks auswählen, die entweder dauerhaft aktiv sind oder einmalig verwendet werden können. Der Agent kann sich zum Beispiel schneller und leiser bewegen, schneller Daten herunterladen oder für Kameras unsichtbar werden. Der Hacker kann sich bestimmte Hacks erleichtern oder Systeme überlasten. Hinzu kommen Skills, die für beide Spieler zur Auswahl stehen, wie die extrem praktische „Komme aus dem Gefängnis frei“ Karte. Bis zu drei Perks könnt ihr vor Beginn einer Partie auswählen, manche nur einmal, andere auch mehrfach. Die richtige Kombination von Perks kann sehr hilfreich sein, das Teamwork beginnt also schon im Startscreen.

Die Wahl der richtigen Perks ist die erste schwierige Entscheidung, die es zu treffen gilt

 

Spione im Comiclook

Hacktag ist nicht nur vom Konzept her, sondern auch optisch ein sehr ansprechender Titel. Die Charaktere selbst waren in der Demo katzenähnliche Wesen, es soll aber auch noch andere Rassen geben. Ihr könnt sie auch in verschiedenen Skins kleiden, ganz so, wie euer Agent aussehen soll. Auch das Spiel selbst kann sich optisch sehen lassen. Hacktag präsentiert sich im Comiclook, der definitiv einen speziellen Stil darstellt. Während der Agent alles klar sehen kann, hat der Hacker nur eine blau-weiße Ansicht, die trotzdem detailreich genug ist, um alles zu erkennen. Und im Splitscreen kann man sich auch mal schnell auf der Hälfte des Mitspielers nachschauen. Ihr könnt das Spiel lokal mit einem Freund auf der Couch spielen, die Entwickler selbst empfehlen dies sogar. Natürlich gibt es aber auch die Möglichkeit, Onlinematches zu finden. Da sich das Spiel aktuell in der Early Access-Phase befindet, soll es allerdings etwas schwierig sein, ein Match zu finden. Die Vollversion von Hacktag soll im nächsten Jahr erscheinen.

 

[testimonial_slider][testimonial image_url=”58910″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Maarten Cherek, Redakteur”]

“Hacktag ist mal ein anderes Koop-Spiel, sowohl im Gameplay als auch in der Optik. Das Teamwork ist wirklich essenziell, um hier Fortschritte zu machen, und die verschiedenen Perks bieten genug alternative Lösungswege, um zum Ziel zu gelangen. Es ist auf jeden Fall ein Titel, der zu zweit lokal gespielt werden sollte, aber auch Onlinematches sollten spaßig sein, vorausgesetzt man hat einen guten Partner. Für einen Indietitel, an dem lediglich neun Personen gearbeitet haben, ist dies ein sehr lobenswertes und spielenswertes Ergebnis.”

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Geschrieben von Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!
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