Angespielt: Sword Art Online – Fatal Bullet (gamescom 2017)

Die zweite Staffel der beliebten Anime-Serie Sword Art Online spielt nicht mehr in den Fantasy-Gebieten Aincrad und Alfheim, sondern in dem Universum des VRMMORPGs Gun Gale Online. Dieser Welt hat man sich nun in Sword Art Online: Fatal Bullet angenommen. In der rauen Welt gibt es keine süßen Feen und mystische Wesen, sondern brutale Gefechte mit Schusswaffen. Da muss sich auch erst Protagonist Kirito zurechtfinden, der bislang nur Schwertkämpfe gewohnt ist. Wie sich Kirito und seine Freunde in Sword Art Online: Fatal Bullet schlagen, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

 

Zieh deine Waffe

Sieht man sich in der Umgebung des Spiels um, dürften Fans der Anime-Serie viele Orte bekannt vorkommen. Zerstörte Städte und Wüstengebiete zieren die postapokalyptische Welt von Gun Gale Online. Dabei wurden die Städte und die Umgebungen so getreu wie möglich aus dem Anime übernommen. Das Spiel an sich ist eine Kombination aus RPG und einem Third-Person Shooter, in welchem ihr euren eigenen Charakter designen könnt. Dabei könnt ihr in Gefechten zwischen zwei Schusswaffen und vier Fähigkeiten wählen, die ihr einsetzen könnt. Auch Granaten können dabei den Gegnern mächtigen Schaden verursachen. Je nachdem, für welche Waffe ihr euch dabei entscheidet, erlebt ihr ein ganz anderes Spielerlebnis. Kirito benutzt beispielsweise ein Laserschwert und eine Pistole, womit er sich eher für den Nahkampf eignet und direkt am Gegner stehen muss. Ein anderer spielbarer Charakter ist die Fernschussexpertin Sinon, die mit ihrer Sniper Hecate aus riesiger Distanz Gegnern zwischen die Augen treffen kann. Somit solltet ihr als Sinon den Nahkampf meiden und euch hoch gelegene Plätze suchen, bei denen ihr die Umgebung vollständig im Blick habt. Ein neues Feature, welches nicht im Anime vorkam, ist das UFG. Visiert ihr einen Punkt an, kommt eine leuchtende Peitsche aus eurer Hand geschossen und ihr schnellt so an den anvisierten Punkt. Diese Funktion eignet sich beispielsweise zur schnellen Flucht oder dem Erreichen von höheren Arealen, damit ihr einen Vorteil gegenüber dem Gegner habt.

Seid ihr eher der Fernschütze? Oder doch lieber der Nahkämpfer?

 

Zielen, schießen, feuern

Auch andere Charaktere aus dem Sword Art Online Universum wie Asuna oder Leafa können sich in eure Gruppe gesellen. Im Kampf könnt ihr euren Teammitgliedern sogar Befehle erteilen, falls sie sich gerade etwas blöd anstellen. Bei den Gegnern erwarten euch diverse Roboter in allen möglichen Formen, beispielsweise als Spinne oder als Drohne. Nach der Präsentation konnten wir selbst Hand anlegen an das Gameplay von Sword Art Online: Fatal Bullet. Zur Auswahl standen uns die jeweiligen Missionen von Kirito und Sinon, wobei uns das Gameplay von Sinon empfohlen wurde. Warum, haben wir dann im tatsächlichen Spiel erlebt. Leider sind kleine Ruckler bislang noch an der Tagesordnung des Spieles, allerdings befindet sich das Spiel auch noch in einer Alpha-Phase. Allerdings waren diese Ruckler gerade beim Zielen mit Sinon sehr nervig, da man mit dem Snipergewehr sehr präzise zielen muss, damit der Gegner getroffen wird. Die Hitbox ist dafür allerdings sehr großzügig gewählt und verzeiht einige Fehlschüsse. Beim Gameplay mit Kirito ist uns ebenfalls aufgefallen, dass wir teilweise um die Gegner herumtänzeln konnten und die KI uns dabei nicht bemerkte. Erst, als wir zuschlugen, begann der Kampf. Die Umgebung sah von der Grafik her wirklich gut aus, für das Spiel wurde die Unreal Enginge 4 benutzt. Besonders spaßig stelle ich mir das Gameplay im Online- oder Koop-Modus vor, die es im fertigen Spiel geben wird. Dabei sollen 4 vs 4 oder auch 1 vs 1 Kämpfe möglich sein. Das Voice Over wird es nur in Japanisch geben, dafür kommt das Spiel natürlich mit deutschen Untertiteln.

 

  • Angespielt: Sword Art Online – Fatal Bullet (gamescom 2017)
    “Das Spielprinzip von Sword Art Online: Fatal Bullet hebt sich deutlich von den Vorgängern der Reihe ab. Umso größer war bei uns die Überraschung, wieviel Spaß das Gameplay macht. Besonders in späteren Multiplayer-Matches kann ich mir vorstellen, dass durch die unterschiedliche Waffen- und Fähigkeitenwahl spannende Matches zustande kommen können, die auch im Langzeitbereich motivieren können. Allerdings müssen bis zum finalen Release in der ersten Jahreshälfte 2018 einige Bugs verbessert und das Spiel flüssiger gestaltet werden, damit es bei Sword Art Online: Fatal Bullet zu keiner Enttäuschung kommen wird.”
    Jasmin Paskuda, Redakteurin
Jasmin Beverungen
Geschrieben von
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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