Angespielt: Naruto to Boruto – Shinobi Striker (gamescom 2017)

Nachdem die Animeserie Naruto Shippuden ihr Ende fand und Naruto schlussendlich seinen Traum erfüllen konnte, tritt nun sein Sohn Boruto in den Vordergrund. Auch der Titel Naruto to Boruto: Shinobi Striker beschäftigt sich mit dem Generationswechsel. Allerdings wird nicht wie in vorherigen Titeln die Geschichte der Naruto-Saga nacherzählt, vielmehr dreht sich hier alles um das Kämpfen in Onlinematches. In Naruto to Boruto: Shinobi Striker steht der Multiplayer-Modus im Fokus, als Solospieler werdet ihr hier ziemlich blöd aus der Wäsche schauen. Ob der reine Multiplayer-Titel uns in der Präsentation von Bandai Namco Entertainment überzeugen kann, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

 

Der beste aller Shinobi

Bei Naruto to Boruto: Shinobi Striker handelt es sich um ein Onlinespiel, in dem 4 vs 4-Kämpfe ausgetragen werden. Der Hauptmodus ist dabei der PVP-Modus, der noch mal in das Barrier Battle und den klassischen Flag Battle Modus, bei dem ihr die gegnerische Flagge in eure Basis bringen müsst, unterteilt wird.  Die PVE Challenging Mission ist ein 4 vs 1 Modus, in dem die Spieler gegen einen Bossgegner antreten, um lediglich ihre Fähigkeiten zu trainieren und die Teamtaktiken zu stärken. Bislang wird es drei Kampffelder geben, die auch aus dem Anime bekannt sind. Ihr müsst euch in den Geländen super auskennen, um Verstecke, Abkürzungen und andere geheime Plätze wie eure Westentasche zu kennen. Die neun Charaktere, die euch für die Schlachten zur Auswahl stehen, können in vier Typen kategorisiert werden: Angriff, Fernkampf, Verteidigung und Heilung. Während Naruto beispielsweise der klassische Hau-Drauf Angriffstyp ist, kann Sakura mit ihren Heiljutsus die Wunden des Teams heilen. Die Besonderheit, die uns während der Präsentation offenbart wurde, ist die Gestaltung eines eigenen Charakters. Neben dem Aussehen könnt ihr auch eure Ninjutsu und Waffen auswählen, die ihr mit in die Schlacht nehmen wollt. Dabei kann euer Charakter alle vier Typen (Angriff, Fernkampf, Verteidigung, Heilung) annehmen, indem ihr euch vor eurem Respawn für einen neuen Typen entscheidet. Somit müsst ihr im Vorfeld die Ninjutsu für den jeweiligen Typen auswählen, damit es beim Wechsel zu keiner bösen Überraschung kommt. Somit soll der Wiederspielwert hoch sein, zudem wird das Spiel in Zukunft mit neuen Kostümen ausgestattet.

Hier treffen die Generationen aufeinander

 

Jetzt wird es ernst

Direkt nach der Präsentation konnten wir direkt im Flag Battle Match beweisen, wie es um unsere Ninja-Fähigkeiten bestellt ist. Aus der Auswahl von neun Charakteren pickte ich mir die Heilerin Sakura raus. Mit ihren Spezialfähigkeiten konnte ich entweder auf den Boden schlagen und dabei Gegner in die Luft schleudern oder mein Team heilen. Zudem konnte ich Kunai aus der Entfernung auf die Gegner werfen, was aber nur geringen Schaden ausmachte. Das Areal, in welchem wir uns bewegen konnten, war ziemlich groß. Man musste schnell die Gegend auskundschaften, um sichere Routen zu finden und die Flagge in die eigene Basis zu bringen. In der gespielten Map, dem Todeswald, lag ein riesiger Baumstamm quer über einer Schlucht. Das Springen in Naruto to Boruto: Shinobi Striker fällt einem leicht von der Hand, allerdings muss man lernen, die Entfernung einzuschätzen. Vertut man sich doch mit der Distanz, bleibt einem der Chakra-Sprung, mit dem ihr euch vor dem Abgrund retten könnt. Allerdings müsst ihr dabei genau den Punkt anvisiert haben, zu dem ihr springen wollt. Dabei fiel ich das eine oder andere Mal am Baumstamm vorbei in den Abgrund, zudem blieb ich oft am Baumstamm oder an Erhöhungen hängen. Dafür ging das Laufen an Wänden erstaunlich leicht von der Hand, die Steuerung passt sich direkt dem Wechsel der Ebene an. Um die Flagge beim Stehlen nicht wieder zu verlieren, war Teamtaktik ein wichtiger Schlüssel. Das Absprechen mit den Teammitgliedern ist ein Muss, da man ansonsten keine Übersicht hat, wo sich welches Teammitglied im Kampf befindet. Lediglich eine Meldung oben auf dem Bildschirm zeigt an, ob die eigene oder die gegnerische Flagge gestohlen wurde.

 

[testimonial_slider][testimonial image_url=”58908″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Jasmin Paskuda, Redakteurin”]

“Ich kann mir gut vorstellen, dass Naruto to Boruto: Shinobi Striker länger motivieren kann, als es bei den Multiplayer-Modi der Vorgänger der Fall war. Mit einem eigenen gestaltbaren Charakter und der Auswahl von Waffen und Ninjutsus dürfte jeder Typ von Spieler bedient sein, doch aus mit den vorgefertigten Charakteren war der Spielspaß immens hoch. Zudem gab es keine großartig technischen Pannen im Match, lediglich der eine oder andere Sprung ging doch etwas daneben und man blieb selten an Steinen oder kleinen Erhöhungen stecken. Dafür bringt die neue Komponente des Teamplays Schwung in die Naruto-Reihe und ermöglicht taktische Matches, die fordern. Sollte der Titel auch in Zukunft mit weiterem Inhalt versorgt werden, so sehe ich für Naruto to Boruto: Shinobi Striker eine positive Zukunft und eine kleine Revolution im Naruto-Universum.”

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Geschrieben von Jasmin Beverungen
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!
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