Angespielt: Dreadnought (Closed Beta)

Epische Weltraumschlachten, fette Raumschiffe, Laser- und Raketengeballer, all dies bietet der Free2play-Titel Dreadnought, der nun auch für die PS4 erscheint. Wir haben die Konsolenversion für euch mal ein wenig angespielt und genauestens ausprobiert, wie das World of Tanks im Weltall funktioniert.

 

Free2play = Pay2Win?

Es herrscht Krieg und ihr seid mittendrin. Ihr startet in einer Basis, wo ihr euren Charakter erstellen könnt. Leider gibt es diesbezüglich nicht besonders viel Vielfalt, jedenfalls zu Beginn. Dies ist aber auch nicht weiter wichtig, denn im Vordergrund stehen natürlich die zahlreichen Raumschiffe, von denen ihr am Anfang nur fünf Stück zur Verfügung habt. Ihr müsst euch hocharbeiten, aufleveln und nach und nach weitere Raumschiffe freischalten. Jedes Gefährt hat seinen eigenen Technologiebaum, in dem ihr die Waffen upgraden könnt. Der Free2play-Aspekt kommt hier zum Vorschein, Mikrotransaktionen sind zum Beispiel für die zu Anfang angesprochenen kosmetischen Änderungen, sowie ein Elite-Status, der euch mehr Geld und mehr Exp. verschafft. Des Weiteren könnt ihr Erfahrungspunkte eurer Schiffe mit Geld gegen „Free XP“ eintauschen, welche wiederum eine schnellere Freischaltung der Technologiebäume ermöglichen. Ein wenig Pay2Win ist in Dreadnought also leider vorhanden. Dies macht sich auch im Matchmaking bemerkbar. In allen Matches wurde ich als Anfänger mit Level 1-Waffen gegen viel stärkere Kontrahenten geworfen. Insgesamt war mein gesamtes Team in allen Testmatches unterlegen. Hier muss auf jeden Fall ein viel besseres Balancing gefunden werden, sonst kommt schnell Frust bei den Spielern auf.

Stattet euer Schiff mit allerlei Verbesserungen und Waffen aus

 

Träge Fahrzeuge

Dreadnought ist ein Weltraumschlachtspiel und da denkt man zunächst natürlich unter anderem an Star Wars und rasend schnelle Gefechte mit T-Fighters und X-Wings. Dreadnought jedoch spielt sich langsam und träge, selbst die schnellsten Raumschiffe steuern sich eher behäbig. Jedes Schiff hat zwei Hauptwaffen, zwischen denen ihr wechseln könnt, vier Module, welche auf Kreis, Viereck, X und Dreieck gelegt sind. Diese werden zum Auslösen von Raketen, Verwenden von Reparaturmodulen oder Anti-Lasermechaniken und vielen weiteren nützlichen Fähigkeiten verwendet. Dann gibt es noch Funktionen, welche mit dem Touchpad auf dem PS4-Controller aktiviert werden. Hierbei wird erkannt, in welche Richtung ihr euren Finger streicht. Streicht ihn nach oben und ihr aktiviert einen Geschwindigkeitsboost. Nach links werden eure Waffen versteckt, rechts gibt es einen Schild. Ein Swipe nach unten deaktiviert die aktive Fähigkeit, denn es wird Energie verbraucht, die sich wieder regenerieren muss. Leider funktioniert das System mit dem Touchpad nicht einwandfrei. Oft habe ich die Waffenverstärkung aktiviert, obwohl ich eigentlich nach unten wischen wollte. Kommunikation mit dem Team funktioniert übrigens auch über das Touchpad, wenn es eingedrückt ist. Dann könnt ihr eine Aussage wie „Sammelt euch“ oder „Daumen hoch“ auswählen. Die Steuerung ist allgemein recht gewöhnungsbedürftig und fühlt sich fast so träge an, wie es wohl in einem echten Raumschiff der Fall wäre. Nach einer Weile hat man aber den Dreh raus und steuert seine Fahrzeuge durch die Umgebung wie ein Profi.

Auf dem Bildschirm ist während einer Schlacht eine Menge los

 

Vom Mars bis zum Saturn

Die Optik von Dreadnought weiß zu überzeugen. Das Setting ist der Weltraum und so geben sich hier viele Möglichkeiten, unterschiedliche Landschaften und Kampforte darzustellen. So kämpft ihr nicht nur auf den Oberflächen von Planeten, wie zum Beispiel dem roten Sand und den Felsformationen auf dem Mars, sondern unter anderem auch im Ring des Saturn. Die Kämpfe gibt es in verschiedenen Modi, wobei in der Beta aktuell nur zwei verfügbar sind. Deathmatch dürfte bekannt sein, ein besiegtes Raumschiff bringt dem eigenen Team vier Punkte, das erste Team mit 100 Punkten gewinnt. Team Elimination konnte zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht getestet werden, da sich einfach kein Match finden wollte. Beim Deathmatch wurde nach einiger Zeit in der Warteschlange ein Match gefunden, sobald ich Elimination auswählte, wartete ich vergebens auf ein Match. Dreadnought ist derzeit noch in der Beta, insofern sind noch viele Verbesserungen möglich.

Asteoriden und andere Deckungen bieten Schutz vor verheerendem Schaden

 

 

[testimonial_slider][testimonial image_url=”58910″ image_width=”180″ image_height=”180″ name=”Maarten Chereck, Redakteur”]
“Dreadnought bietet schon interessante Weltraumschlachten, die in der Theorie auch Spaß machen könnten. Mich persönlich hat das Matchmaking, welches mich immer wieder gegen stärkere Gegner antreten ließ, leider ein wenig des Spaßes beraubt. Aber wenn Raumschiffe ausrüsten, upgraden, mit ihnen in die Schlacht ziehen und die Gegner auf verschiedenen Weltraumkarten abschießen etwas für euch ist, dann lohnt sich ein Blick auf Dreadnought auf jeden Fall. In der Beta steckt schon viel Potential, welches in einem komplett ausgearbeiteten Endprodukt zu einem tollen Schlachtspiel führen könnte.”
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Geschrieben von Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!
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