Angespielt: Slime-San (Preview)

Kennt ihr alle noch den kleinen Fleischklumpen, der durch gefährliche Level mit Sägeblättern und anderen Gefahren gehüpft ist? Natürlich kennt ihr ihn, Super Meat Boy war 2010 DER Indiehit schlechthin. Nun erscheint mit Slime-San ein sehr von Super Meat Boy inspirierter Platformer, der nicht minder schwierig und knifflig ist. Und wir haben diesen Indiehit in der Beta mal für euch angespielt.

 

Da ist doch der Wurm drin

Also gut, die Story…naja, kann man es so nennen? Ihr seid ein kleiner Schleimklumpen mit Namen Slime und seid leider von einem riesigen Wurm verschluckt worden. Und während eure Schleimfamilie in der Schleimnachbarschaft sich große Sorgen macht, müsst ihr mit eurem Vogel Birdie aus dem Magen des Wurms entkommen. Es gibt da nur ein Problem: Die Magensäure ist euch stetig auf den Fersen, und so müsst ihr die teils sehr kniffligen Hüpfpassagen auch noch unter Zeitdruck bewältigen. Das Ziel ist natürlich klar: Die 100 Level schaffen, alle möglichen Antikörper und Abwehrmechanismen des Wurms bezwingen und aus dessen Magen heil entkommen, um gesund und glücklich zu eurer Familie zurückzukehren.

Timing ist sehr oft gefragt

 

Hüpf, und spring, und dash!

Als Beschreibung, wie sich Slime-San spielt, reicht eigentlich: „Wie Super Meat Boy!“ Jeder, der sich auch nur im entferntesten mit Platformern auskennt, weiß nun, was er zu erwarten hat. Aber für alle nicht wissenden hier mal die Grundlagen: Ihr seid ein kleiner Klotz (ob Fleisch oder Schleim sei in dem Fall mal dahingestellt) und ihr müsst euch durch diverse Level von Punkt A nach Punkt B schlagen. Und mit schlagen meine ich in diesem Fall natürlich hüpfen. Dazu habt ihr auch einen Wandsprung zur Verfügung, der essenziell ist. Ihr haftet kurzzeitig an der Wand und könnt so euer nächstes Manöver gründlich planen. Jedenfalls so gründlich, wie es das Zeitlimit zulässt. Und ihr müsst während der ganzen Chose natürlich nicht nur an Wände springen etc., sondern auch allen möglichen Fallen ausweichen. In Super Meat Boy waren das zum größten Teil Lavagruben und Sägeblätter, in Slime-San ist es alles, was rot gefärbt ist. Hier kommt nämlich der große Clou von Slime-San zum Tragen: Berührt ihr etwas, das rot ist (sei es Monster, Wand, Schleimball, andere Geschosse), dann sterbt ihr. Alles, was grün ist, kann euch jedoch nichts anhaben. Stattdessen könnt ihr euch mit Shift unsichtbar machen und so durch grüne Objekte durchlaufen. Dabei wird die Zeit verlangsamt, also ist diese Fähigkeit auch in anderen Situationen sehr nützlich. Diese Kombinationen, allen roten Objekten auszuweichen und dabei die grünen gut im Auge behalten, macht die Herausforderung von Slime-San aus. Doch das war noch längst nicht alles. Neben der Fähigkeit, sich durch grüne Objekte zu bewegen, kann Slime noch dashen. Damit überwindet man größere Sprünge und kommt ab und an auch etwas schneller ans Ziel. Und die Spielideen sind den Entwicklern immer noch nicht ausgegangen. In nahezu jedem Level gibt es ein neues Element, welches es zuvor noch nicht gab. Bewegliche Plattformen, aufzuschließende Türen, Trampoline, Teleporter, und, und, und. Das Leveldesign ist einfach nur eine Wonne, Langeweile kommt so gut wie nie auf. Und die 100 abwechslungsreichen Level sind noch längst nicht alles, was Slime-San zu bieten hat.

Willkommen im Bälleparadies

 

Wurm City

Abseits der Level gibt es einiges zu tun. Ihr könnt zum Beispiel Slime’s zu Hause besuchen. Da Slime selbst jedoch derzeit leicht beschäftigt ist, erkundet ihr die Nachbarschaft mit seiner Tochter. Ihr könnt die Bewohner ansprechen und hier, und da kleinere Geheimnisse entdecken. Zurück im Wurm könnt ihr dem Shoppingdistrikt einen Besuch abstatten. Innerhalb des Wurmmagens hat sich nämlich eine Zivilisation aus all den Kreaturen gebildet, die der Wurm jemals verschluckt hat. Und so gibt es Klamottenläden, Arcadestationen und Restaurants mit allen möglichen Angeboten. Kauft Slime und Birdie neue Outfits, spielt kleinere Minispielchen wie zum Beispiel eine Runde Pong oder schaltet neue Charaktere frei. Diese haben dann neue Fähigkeiten, wie beispielsweise einen Doppelsprung oder langsames Schweben. All diese Goodies kosten euch Äpfel, von denen ihr wiederum einige in den Levels finden könnt. Vier in jedem Level, um genau zu sein. Es gibt so viel zu entdecken in Slump Town, so der Name der Stadt, ihr könnt hier echt eine Weile verbringen, bis ihr alles entdeckt habt. Dazu kommen noch Bonusmodi, Ranglisten uvm., was Slime-San zu einem sehr umfangreichen Spiel macht.

Duck Norris schläft nicht, er wartet!

 

Retroflair vom Feinsten

Wir haben so lange über das großartige Spieldesign gesprochen, dass wir noch gar nicht über die großartige Retro-Präsentation geredet haben. Sie ist…nun ja, großartig. Das Spiel präsentiert sich in pixeliger Optik, während eine groovige 8-bit Musik das Ganze stimmig untermalt. Die Details an den unterschiedlichen Charakteren gehen durch die Pixeloptik keineswegs verloren, und so entseht ein einfach nur nostalgisches Flair, als ob man seinen NES mal wieder an den alten Röhrenfernseher angeschlossen hat.

Dieser Endboss wurmt mich etwas…kapiert?

 

  • Angespielt: Slime-San (Preview)
    “Team Meat, die Entwickler von Super Meat Boy, können sich durchaus vorstellen, eine Fortsetzung ihres Hits zu veröffentlichen. Bis dahin sollte Slime-San die Krone des fleischigen Platformers enthalten, da es dessen Grundessenz nimmt und noch mal verfeinert. 100 spaßige und doch herausfordernde Level, gepaart mit tollem und innovativem Spieldesign in Kombination mit Retro-Pixeloptik und 8-bit Musik. Ich schmelze dahin. Slime-San erscheint im April dieses Jahres, und ich kann es nur jedem Platformingfan wärmstens empfehlen.”
    Maarten Cherek, Redakteur
Maarten Cherek
Geschrieben von
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!

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