Nintendo Switch – Rund 40 Prozent weniger Leistung als die PS4

Wie unsere Kollegen von Venturebeat in einem umfangreichen Artikel bekannt gegeben haben, setzt Nintendos neues Flaggschiff, was die Chiparchitektur angeht, nicht auf die neueste Generation der Pascal-Chips, sondern auf Nvidias Maxwell-Architektur. Laut diversen Quellen war die Pascal-Architektur zu Beginn noch nicht ausgereift genug gewesen, um sie für Nintendo Switch einzusetzen.

Nividia Shield und Nintendo Switch

Somit ist Nintendo Switch nichts anderes, als eine angepasste Version von Nividia Shield, einer Handheld-Konsole die schon seit längerem erhältlich ist. So habe man zwar eine Menge Zeit bei der Entwicklung der neuen Plattform einsparen können, insgesamt geht dies aber zulasten der Grafikleistung. Diese liegt rund 40 Prozent unter der der PlayStation 4, und macht gerade einmal ein Viertel der Leistung der PlayStation 4 Pro aus (Nintendo Switch 1 TFLOP, PlayStation 4 1,8 TFLOPS, PlayStation 4 Pro 4,2 TFLOPS, Xbox One 1,3 TFLOPS). Ein großer Vorteil für uns Spieler, ist allerdings, dass die Maxwell-Architektur natürlich auch deutlich billiger als die deutlich neuere Pascal-Architektur ist. Das gibt der Nintendo Switch einen deutlichen Preisvorteil vor der angegebenen Konkurrenz.

Die typischen Nintendo-Titel werden mit Sicherheit alle in entsprechend hoher Auflösung spielbar sein, problematisch könnte es allerdings bei der Portierung von Drittherstellern werden. Schon bei der Wii U haben viele Dritthersteller im Zweifel auf die Portierung verzichtet, denn man wollte keine Einschnitte bei der Technik in Kauf nehmen. Nintendo hat aber für die Switch bereits eine Liste an verschiedenen Partnern bekannt gegeben, die alle Inhalte für Nintendo Switch erstellen möchten. Also muss Nintendo das Problem in irgendeiner Form in den Griff bekommen haben.

Dritthersteller Nintendo Switch

Ob und wie Nintendo das Problem auf der Switch gelöst hat, ist uns noch nicht bekannt. Es gäbe natürlich die Möglichkeit, beim Spielen über die Docking Station höher zu takten und eine bessere Auflösung möglich zu machen. Beim Spielen als Handheld, wäre dann nur eine geringere Auflösung möglich.

Quelle: derstandard.at

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Geschrieben von Thomas Solzic
Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
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