Day Z – Schafft der Zombisurvival die Millionen?

Seit dem 16. Dezember 2013 ist offiziell die Alpha Version des, mittlerweile, Standalone Zombiesurvival erhältlich.
Die ehemalige Arma 2 Mod von Erfinder Dean Hall schlug schon von Beginn an große Wellen. Nicht zuletzt dank der sehr enthusiastischen und treuen Fangemeinde, welche das Spiel schon seit seiner Anfangszeit als Mod hat.
Doch nun kündigte sich ein Erfolg an, den selbst den Entwickler selbst nur staunen lässt. Denn im Moment deutet alles darauf hin, dass sich die Zahl der verkauften Versionen über Steam bald bei einer Million Einpendeln wird.
Dass sich z.B. Spiele wie Beyond: Two Souls solche Verkaufszahlen erzielen ist bei dem betriebenen Marketingaufwand nicht sehr verwunderlich.
Allerdings lässt sich das von Day Z sehr wohl behaupten.
Dean Hall selbst sagte dazu:

Wir sind auf dem besten Weg, innerhalb eines Monats nach dem Release die Millionen-Marke zu knacken. Das ist komplett jenseits dessen, was ich von einem PC-Exklusiv-Titel, der lediglich als Download über Steam erhältlich ist und null Dollar an Marketing-Budget erhielt, während eines Steam-Sales gedacht habe.Meine Erwartungen lagen darin, dass wenn wir 250.000 Einheiten innerhalb des ersten Quartals schaffen könnten, es ein Erfolg wäre. Wir haben natürlich auch erwägt, dass die Verkaufszahlen erheblich höher liegen könnten, aber das wären dann nur Spekulationen gewesen, sodass wir es einfach nicht verfolgt haben.

Hall selbst machte für den großen Erfolg vor allem die Ehrlichkeit verantwortlich, mit der man beim Release vorangegangen war indem man das Spiel auch klar und deutlich als unfertiges Werk mit vielen Fehlern kennzeichnete. Möglicherweise ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung größerer Entwickler und vor allem Publisher, die in den letzten Jahren immer wieder negativ mit Schönfärberei auffielen? Den Grund zur Annahme gäbe es in jedem Fall denn Day Z macht vor, wie man mit klaren und ehrlichen Ansagen trotzdem Millionen begeistern kann.
Zu der Strategie speziell das Marketing betreffend meinte Hall auch:

Unsere Medienplanung lag darin, dass wir einfach keine hatten. Wir haben kein Geld in das Marketing gesteckt und wir haben aktiv mit Steam zusammengearbeitet, um den Marketing-Bedarf zu reduzieren
Wir haben uns für das entschieden, was in erster Linie das Richtige für das Spiel und die Kunden ist. Manchmal hat das bedeutet, dass wir den Release verschieben, den Preis ändern oder mehr Zeit mit den Servern verbringen mussten usw. Das führte zu einem besseren Produkt und die Leute sehen das.

Tatsächlich scheinen den Spielern die Fehler kaum etwas auszumachen und das Spielprinzip an sich begeistert durch und durch.
Dieses Erfolgskonzept könnte aus der Sicht vieler Spieler durchaus in Zukunft Mode machen denn oft auch bei Branchenführer könnte man das ein oder andere mal meinen, dass die eigentliche Zufriedenheit der Kunden in erster Linie hinten Ansteht wenn es darum geht mit viel Werbung viel zu verkaufen.
Mehr zu Day Z erfahrt ihr natürlich auch in Zukunft an dieser Stelle.

Quelle: Day Z Forum

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Geschrieben von Thomas Solzic
Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
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