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WRC 7 – Test zum diesjährigen Rallyableger

Wie in jedem Jahr rasen erneut die Rallyflitzer über die Pisten dieser Welt. So ist es auch kein Wunder, dass ebenfalls wieder in diesem Jahr ein neuer WRC-Ableger aus dem Hause Big Ben erscheint. Die letzten Ableger konnten allerdings nicht vollends überzeugen, doch dies soll in diesem Jahr anders werden. Bereits auf der gamescom konnten wir einen ersten Blick auf das Spiel werfen. Nun kam aber auch die finale Testversion und wir hatten erneut die Gelegenheit, das Spiel selbst anzuspielen und die Neuerungen auszuprobieren. Wie uns der siebte Teil der Reihe gefallen hat, erfahrt ihr im Test.

 

Die volle Lizenzpackung

In den letzten Jahren wurden die Ableger der Reihe insgesamt über eine Million mal verkauft. Diese Zahl unterstreicht, wie beliebt die Rallyreihe unter Racingfans ist. Ein großes Augenmerk liegt dabei bei der Präsentation und Authentizität. So ist es kein Wunder, dass alle Lizenzen der diesjährigen Saison mit an Bord sind. Mit dabei sind alle aktuellen Fahrzeuge aller Teams, alle 13 Strecken der aktuellen FIA World Rally Championship und alle Fahrer wie zum Beispiel Sebastian Ogier oder Kris Meeke. Auch die aktuellen Regeländerungen der WRC haben Einzug in das aktuelle Produkt erhalten. Und diese großen Änderungen machen sich deutlich bemerkbar. Spürbarste Änderung ist zum einen die größere Leistung der Boliden. Denn ab dieser Saison haben die Boliden bis zu 380 PS, was 80 PS mehr sind als in der Saison zuvor. Doch nicht nur dies macht die Rallyautos schneller, auch das Gewicht der Fahrzeuge wurde um mehrere Kilogramm reduziert, wodurch vor allem die Aerodynamik stärker zur Geltung kommt. Mit den neuen Änderungen beeindrucken die neuen Fahrzeuge Hyundai i10, Citroen C3 und Ford Fiesta mit einem irren Tempo und einer nie da gewesenen Leistung. Doch die Leistungssteigerung hat auch eine Kehrseite, denn die Geschwindigkeit bringt auch ein ganz anderes Handling mit sich. Denn gerade in engen Kurven und unter widrigen Umständen muss man diese unter Kontrolle halten können. Damit man den deutlichen Unterschied zwischen der aktuellen Saison und der Saison davor am besten merkt, hat Entwickler Kylotonn nicht nur die aktuellen Fahrzeuge, sondern auch die Fahrzeuge, Strecken und Fahrer des Jahres davor ins Spiel eingefügt. Dadurch, dass man sowohl die alten als auch die neuen PS-starken Fahrzeuge, auf derselben Strecke spielen kann, merkt man den spürbaren Unterschied sofort.

Die engen Strecken verzeihen keine Fehler.

 

Engere und längere Strecken

Im Zuge der Entwicklung an dem neuen Ableger haben sich die Entwickler das Feedback der Fans zu Herzen genommen. In Foren zum Spiel haben sie gewünschte Änderungen analysiert und begonnen, diese ins neue Spiel zu übertragen. Eine dieser geforderten Änderungen war das Leveldesign, denn viele Rallyfans fanden die Teile davor als zu flach und abwechslungsarm. Mit diesem Feedback im Rücken haben die Entwickler damit begonnen, alle Strecken einer Rundumerneuerung zu spendieren. So war eines der Ziele der Änderungen die Strecken enger zu machen, damit ein besseres Geschwindigkeitsgefühl zu erzeugen und diese damit auch anspruchsvoller zu gestalten. Denn an den Strecken sind nun viel mehr Begrenzungen in Form von Bäumen, Felsen, Wänden oder Abhängen zu sehen. Diese Begrenzungen erzeugen nicht nur ein rasantes Geschwindigkeitsgefühl, denn wenn man in einem irren Tempo durch enge Kurven brettert, ist dies noch mal ein ganz anderes Gefühl, als auf einer weiten Geraden, zum anderen verzeihen die Strecken nun merklich weniger Fehler. Bei den engeren Strecken muss man nun deutlich mehr auf Sachen wie Bremspunkte, Kurven und das passende Tempo achten. Denn einmal zu schnell um die Kurven gerast, kann es schnell passieren, dass man die Kontrolle über das Rallyfahrzeug verliert und einen gravierenden Unfall verursacht. Eine weitere Änderung, die man nun deutlicher spürt als in den Vorgängern, sind die verschiedenen Untergründe. Denn ob man nun auf Asphalt, Schotter, Schnee oder Match fährt, macht einen spürbaren Unterschied. Wie es sich für ein ordentliches Rallyspiel gehört, wechselt der Straßenbelag während einer Strecke mehrmals den Belag, wodurch man sich immer wieder umstellen und sein Handling an die Gegebenheiten anpassen muss. Doch das war es noch nicht mit den Neuerungen in WRC 7. Mit den Epic Stages kommt ein weiteres von Fans gewünschtes Feature ins Spiel. Epic Stages sind dabei lange abwechslungsreiche Strecken, die um die 20 km lang sind und Fahrern alles abverlangen. Denn wie schon oben beschrieben, kann jeder Fehler einem die perfekte Runde kaputtmachen und dies ist auf 20 km nun einmal schwieriger als auf nur 5 km. Der neue Modus reiht sich damit bestens in die etablierten Modi wie Karriere, Quickplay, Online und Splitscreen Rennen ein.

 

Positiv:

Offizielle Rennlizenzen der FIA für drei Klassen
Anspruchsvolle Fahrphysik mit optionalen Fahrhilfen und divseren Optionen
Sehr schicke Umsetzung der Wagen inkl. vollem Schadensmodell
Optisch sehr stark gesignt und tolle Lichteffekte, besonders bei den Nachtrennen
Der Karrieremodus ist motivierend und bietet viele kleine Gimmicks

Negativ:

Noch immer zu viele Information des Beifahrers
Viele Abschnitte der Rally wiederholen sich stark
KI ist nicht konsequent auf dem gleichen Niveau
Viele kleinere Bugs und Fehler in Anzeigen und Übersetzungen
Framerate-Probleme
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    „Mit WRC 7 kommt das dritte Rallyspiel unter der Leitung der Entwickler von Kylotonn heraus. Mit jedem Jahr kommen dabei sinnvolle Neuerungen ins Spiel, die für ein authentischeres und besseres Rallyspiel sorgen. Mit den leistungsstärkeren Autos, die nun in einem rasanteren Tempo um die nun engeren Strecken brettern, kommen Rallysportfans voll auf ihre Kosten. Mit WRC 7 kommt eines der besten Teile der Reihe. Doch die Konkurrenz schläft nicht und besonders in diesem Jahr stehen gleich drei Rennsimulationen wie Gran Turismo Sport, Forza Motorsport 7 oder Project Cars 2 vor der Türe, mit denen es WRC schwer haben wird. Fans der WRC-Reihe sollten sich den siebten Teil auf jeden Fall holen, alleine wegen der offiziellen Lizenz, den neuen Epic Stages und der neuen realistischeren Fahrweise.“

    Kevin Kreisel, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Ein Freudenfest für alle WRC 7-Fans, welches es schwer haben wird gegen die kommende Konkurrenz.

Kevin Kreisel
Möge die Macht mit euch sein ^^ >>>Twitter: @the_Kreisel1992
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