Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows – Test zur Fortsetzung des Schildkröten Spektakels

Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows – Test zur Fortsetzung des Schildkröten Spektakels

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Vor knapp zwei Jahren erschien mit Teenage Mutant Ninja Turtles der Reboot der Realverfilmung der beliebten Zeichentrickserie. Gerade bei dem jüngeren Publikum war der Film überaus erfolgreich. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis Produzent Michael Bay die Schildkröten in ein neues spannendes Abenteuer schickt. Nun ist der Film digital via iTunes (also Video on Demand) erschienen. In unserem Test zu Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows verraten wir euch, ob der Film an seine Zeichentrickvorlage heranreicht.

 

Die Story

Im ersten Film retteten die Schildkröten Leonardo, Raphael, Donatello und Michelangelo New York vor dem „Foot Clan“ und dessen finsteren Anführer Shredder. Nach dieser Tat hat sich ihr Leben grundlegend geändert.  Die Lorbeeren ihrer Tat hat Vernon Fenwick (Will Arnett) eingeheimst. Dieser führt nun ein Leben in Saus und Braus. Währenddessen leben die Schildkröten mit ihrem Meister Splinter weiter im Verborgenen. Doch als Shredder aus der Sicherheitsverwahrung ausbricht und sich mit dem interstellaren Kriegstreiber Krang zusammentut, müssen die Schildkröten wieder handeln. Denn die beiden Schurken planen die vollständige Unterjochung der Erde. Ihr erstes Ziel dabei ist die amerikanische Metropole New York. Ein Vorgehen, das die Schildkröten unbedingt aufhalten müssen. Um diese Mammutaufgabe zu bewältigen, brauchen die vier Schildkröten Hilfe. An ihrer Seite steht neben ihrer Verbündeten April O’Neil (Megan Fox) und Vernon Fenwick, auch der tapfere Polizist Casey Jones (Stephen Arnell). Die Unterstützung ist auch nötig. Denn Shredder hat mit der Hilfe von Krang, die beiden Kleingangster Rocksteady (Stephen Farelly) und Bebop (Gary Anthony Williams) zu einem Nashorn und einem Warzenschwein verwandelt. Zusammen mit Krang und Shredder stellen sie ein großes Hindernis für die Teenage Mutant Ninja Turtles dar.

Nur wenn die vier Brüder zusammen arbeiten, können sie Krang und Shredder stoppen.

 

Meine Meinung zum Film

Im Gegensatz zum ersten Teil setzt Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of Shadows verstärkt auf einen ironischen humorvollen Unterton. Während der erste Film weitestgehend darauf verzichtet hat, kommt damit der zweite Teil näher an die Zeichentrick Vorlage heran. Es ist einfach unterhaltsam zu sehen, wie die vier Schildkröten heimlich ein Basketballspiel der New York Knicks anschauen. Dabei eine Pizza essen und ein Stück versehentlich auf das Spielfeld fliegt und ein Spieler dabei ausrutscht. Auch die Einbindung von Rocksteady und Bebop strotzt nur so von Selbstironie. Damit ist der Film recht humorvoll geraten. Die Actionszenen des Filmes sind ebenfalls recht unterhaltsam. Wenn die Ninja Schildkröten loslegen kommen Fans der Vorlage voll auf ihre Kosten. Dabei sind die Actionszenen, für einen Sommerblockbuster vollkommen in Ordnung. Im Gegensatz zu dem Vorgänger treten bis auf Casey Jones alle menschlichen Schauspieler ein wenig in den Hintergrund. Casey Jones wurde im Film ein kleiner Subplot spendiert, der erzählt wie er sich mit den Schildkröten zusammentut. Story technisch darf man sich von dem Film nicht allzu viel erwarten. Diese verläuft stark nach Schema F und wer bereits mehrere große Blockbuster der letzten Zeit gesehen hat, wird kaum überrascht werden. Ebenfalls schade ist, dass einige gute Ansätze kaum detaillierter erzählt werden. Ungefähr in der Mitte des Filmes kommt es zu Spannungen zwischen den Ninja Brüdern, auf die dann im Laufe des Filmes kaum weiter eingegangen wird. Hier verschenkt der Film einiges an Potenzial. Ebenfalls erfreulich ist, dass es mit Casey Jones, Krang,  Bebop und Rocksteady viele Fanlieblinge in den neuen Film geschafft haben.

 

Positiv:

Gelungene Fortsetzung des Rebootes von 2014
Guter Cast mit Megan Fox, Will Arnett und Stephen Arnell
Mit Casey Jones, Bebop und Rocksteady tauchen viele Fanlieblinge auf
Humorvoller Unterton wird der Zeichentrickvorlage gerecht

Negativ:

Verläuft stark nach Schema F ohne zu überraschen
Interessante und Spannende Storyansätze werden nur angekratzt
Typischer Blockbuster mit viel CGI
  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows – Test zur Fortsetzung des Schildkröten Spektakels

    „Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows ist ein typischer Sommerblockbuster. So bietet der Film all das was man von ihm erwartet. Packende CGI Actionszenen, humorvolle Stellen gepaart mit einer belanglosen Geschichte. Man sollte auch nicht vergessen, dass der Film nicht für die Erwachsenen, sondern eher für das jüngere Publikum gemacht wurde. Das merkt man auch direkt am Anfang, da Nickelodeon bei der Produktion involviert ist. Für das jüngere Publikum und Fans der Vorlage geht der Film vollkommen in Ordnung. Diese dürften den größten Gefallen daran finden. Wer nix mit den Teenage Mutant Ninja Turtles am Hut hat und sich an den heutigen Blockbustern stört, wird wohl kein Gefallen an dem Film finden.“

    Kevin Kreisel, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Wer Fan der Ninja Turtles ist und bereits den Vorgänger mochte, kann zugreifen. Wer der Blockbuster Formel der letzten Jahre müde geworden ist, kann den Film links liegen lassen. Weitere Informationen zur digitalen Version von Star Trek Beyond gibt es direkt bei Paramount.de.

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Kevin Kreisel
Möge die Macht mit euch sein ^^ >>>Twitter: @the_Kreisel1992

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