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MAGIX Video deluxe 2018 Premium – Test zur schnellsten Video deluxe Version

Die Kooperation zwischen MAGIX und NAT-Games geht auch in diesem Jahr weiter. Nachdem wir bereits ein großes Gewinnspiel gestartet hatten, ist nun auch der Test zur neuen Version geschrieben. Pünktlich zum Herbst brachte das Unternehmen ihre neuste Version der Videobearbeitungssoftware auf den Markt. Erstmals seit dem Start der Software ist es dank der Intel GPU-Hardwarebeschleunigung möglich, schneller Videos ruckelfrei zu bearbeiten. Dazu wandern über 1500 Effekte in den Pool, der zudem jederzeit erweiterbar ist. Dank 360-Grad-Support gibt es auch die Möglichkeit seine Urlaubsvideos bestens zu bearbeiten. Wir haben uns die neuste Version natürlich genauer angesehen und verraten euch, ob sich das Upgrade auf die 2018er-Version wirklich lohnt.

 

Die Neuheiten bei MAGIX Video deluxe 2018

Der Entwickler und Publisher MAGIX bringt, wie in den letzten Jahren, einen neuen Teil ihres Videobearbeitungsprogrammes auf den Markt. Dieses Jahr heißt die Version ebenfalls nur noch schlicht Video deluxe und kommt erneut in mehreren Versionen daher. Zum einen gibt es die ganz normale Version, die die grundlegenden Inhalte bietet und für den Hobbycutter geeignet ist. Großer Unterschied: Funktionen wie die 360 Grad-Videos, viele der neuen Effekte, 5.1 Sound, Mutlicam-Editing, Fisheye-Korrekturen, HDR-Effekte oder das Vorschau-Rendering fehlen hier. Die Plus-Variante bietet zusätzlich zu den nicht vorhandenen Versionen der Standard-Variante noch neue Videoeffekte, mehr Video- und Audiospuren und den automatischen Lookabgleich. Dieser dient für eine automatische Anpassung von Farb- und Tonwerten verschiedener Videos. So entsteht für das Video ein einheitlich aussehender Look. Der Unterschied zwischen der normalen und der Plus-Version ist also wirklich gewaltig und der leichte Aufpreis lohnt sich schon dann, wenn man mit 4K aufgenommen hat. Nicht ohne Grund bietet MAGIX diese Version auch für “Das perfekte Videostudio” an. Zu guter Letzt gibt es auch noch die Premiumausstattung. Inhaltlich ist diese identisch mit Video deluxe Plus mit einer großen Ausnahme: Dieses Jahr ist nämlich NewBlue Elements Overlay, NewBlue ColorFast 2, iZotope RX Elements & HitFilm Movie Essentials inklusive. Zusätzlich dazu finden Bild-in-Bild-Effekte, Split-Screens, hochwertige Klangoptimierung und original Filmeffekte ebenfalls Einzug in die Premium-Version.

Egal welche Videoidee man hat, mit Video deluxe 2018 ist alles möglich.

 

Ruckelfrei ans fertige 360-Grad-Video

Doch was hat sich im direkten Vergleich mit dem Vorgänger großartig verändert? Generell stellt sich aber auch in diesem Jahr die Frage, brauche ich wirklich dringend die neue Version? Eines muss man den Entwicklern von MAGIX Video deluxe wirklich lassen, das Programm wird nicht nur stetig besser, auch die kleinen Fehler und Bugs werden immer wieder auf das Minimum reduziert. Ich kann mich noch ganz genau an meine Anfänge mit Video deluxe 2007 erinnern, wo ich das Programm mehrfach neu starten musste und “Zwischenspeichern” ein automatischer Griff auf der Tastatur war. Während unserer Testphase mit der neuen Version gab es kaum bis gar keine Exportfehler, Programmabstürze oder Fehler bei der Bearbeitung mehr. Alleine dafür lohnt es sich schon, die neuste Version zu holen, da der Update-Support noch einmal gewaltig erhöht wurde. Ebenfalls sollte man ein Upgrade in Erwägung ziehen, wenn man einen Intel Prozessor im Gehäuse verbaut hat. Dank der GPU-Beschleunigung ist das Bearbeiten von Videos, besonders wenn es sich hierbei um 4K- oder 360-Grad-Videos handelt, enorm schnell und geht einfach von der Hand. Das wichtigste daran ist aber, dass die Videovorschau nun ruckelfrei funktioniert und das Schneiden so zu einem richtigen Freudenfest wird. Der Workflow wurde so optimal gesteigert. Aber auch Effekte und Vorlagen profitieren von der Kooperation zwischen Intel und MAGIX. Wer zudem noch eine ältere Version von MAGIX besitzt, nun aber eine Go-Pro oder 360-Grad-Kamera besitzt, sollte ebenfalls über das Upgrade nachdenken. Auch wenn Letzteres bereits in der Version 2017 mit dabei war, wurden die Features und Bearbeitungsmöglichkeiten noch einmal erweitertet und verbessert. So kann man im 360-Grad-Editing Texte an eine bestimmte Position bringen, damit diese im fertigen Video auch genau an dieser Stelle zu sehen sind. Eine gute Ergänzung, um so seine Aufnahmen mit Hinweisen zu versehen oder Easter-Eggs für die Zuschauer einzubauen. Panoramaaufnahmen können nun in bestmöglicher Art und Weise so angepasst und bearbeitet werden, dass man sie seinen Freunden und der Welt zeigen kann. Wieder mit dabei und mittlerweile Standard bei MAGIX ist die Bildstabilisierung Mercalli V2. Um auf das eingangs beschriebene Urlaubsvideo zurückzukommen, kann die Bildstabilisierung einiges rausholen. Da man doch oft dazu neigt, schnelle Aufnahmen von seinen Eindrücken zu machen, entstehen zu schnelle Kameraschwenks. Zwar kann Video deluxe hier keine hundertprozentige Stabilisierung bieten, dennoch sind die Aufnahmen nach dem Export wesentlich ruhiger und angenehmer anzusehen. Vor allem für Unterwasseraufnahmen, die man mit einer GoPro ohne Display aufnimmt, ein wichtiger Punkt.

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Benutzeroberfläche wurde leicht verändert

Wer ein späteres Update von MAGIX Video deluxe 2017 geladen hatte, der wird sich schon gewundert haben, dass die Benutzeroberfläche leicht angepasst wurde. Viele Untermenüs, die vorher einzeln in verschiedene Kategorien eingeordnet waren, wurden zusammengeführt. Dies traf besonders die Effekte, welche nun allesamt unter einem Button zusammengefasst sind. Dies ermöglicht einen übersichtlicheren Blick auf das Gesehen und das Gesuche hat endlich ein Ende. Zudem ist nun ein Store implementiert, an dem man weitere Effekte, Soundarchive und Titelvorlagen gegen Geld erwerben kann. So ist es möglich, sein Video deluxe nach den eigenen Vorlieben zu erweitern. Beim Rest hat sich soweit aber nichts geändert. Die unterschiedlichen Einfärbungen der Objekte sind genauso wieder mit an Bord, wie die, ebenfalls in der Premium-Version verfügbaren, 200 Bearbeitungsspuren. Dynamische Titel und Bauchbinden können zusammen mit vorgefertigten professionellen Intros und Zwischensequenzen für das eigene Video individuell genutzt und zusammengesetzt werden. 4K-Unterstützung ist natürlich wieder dabei.

An der Benutzeroberfläche wurde überall ein wenig gefeilt und aufgeräumt.

 

Erneut kein MAC-Support

Es bleibt weiter abzuwarten, wann MAGIX den angebissenen Apfel endlich unterstützen wird. Nachdem wir letztes Jahr den nicht vorhandenen Support kritisiert hatten, gab es nach ein paar Kontakten auch eine passende Antwort. Da Apple enorme Anforderungen an Unternehmen von Software stellt, ist es bislang nicht möglich gewesen, die Software perfekt auf das andere Betriebssystem zu optimieren. Dies ist auch heute noch schade. Denn außer Adobe Premiere gibt es für MAC kein externes Schneideprogramm mit so einem enormem Umfang. Wir geben die Hoffnung natürlich nicht auf und hoffen, dass es im Jahre 2018 endlich zu einer MAC-Version kommen wird. Dennoch: Windows 7, 8 und 10 werden vollständig unterstützt. Wichtig ist hierbei, dass man das Programm nur mit einer 64-Bit-Version installieren und starten kann. Die angegebenen Systemvoraussetzungen sind ordentlich gewählt. Wir raten, genauso wie MAGIX, mit mindestens 8 GB Ram das Programm zu nutzen, damit alle Funktionen und besonders das Rendern schnellstmöglich funktionieren. Ein guter Prozessor sollte ebenfalls im Gehäuse stecken. An den unterstützen Video- und Audioformaten wurde nicht viel verändert. Neu dabei sind die HEVC-/H.265-Codecs, welche allerdings per Onlineaktivierung zusätzliche 4,99 € kosten. Nachdem man bereits 99,95 € für die Plus-Version (Premium: 129,95 €) ausgegeben hat, soll man zusätzlich für eine Codec-Unterstützung Geld zahlen? Nicht wirklich ein feiner Schachzug, den wir aus der Gaming-Branche aber leider schon gewohnt sind.

 

Alle unterstützten Import-Formate

  • Video: AVI, DV-AVI, HEVC/H.265 (kostenpflichtig), MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, MTS, M2TS, MXV, MJPEG, QuickTime (MOV), WMV(HD), VOB, MKV
  • Audio: WAV, MP3, OGG, WMA, MIDI, Surround-Sound/5.1
  • Foto: JPEG, BMP, GIF, TIF, TGA

 

Alle unterstützte Export-Formate

  • Video: AVI, DV-AVI, HEVC/H.265 (kostenpflichtig), MJPEG, MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, QuickTime (MOV), WMV(HD)
  • Audio: WAV, MP3, 5.1 Surround-Sound, MIDI (ab Plus), OGG, WMA
  • Foto: JPEG, BMP, GIF, TGA, TIF

 

Positiv:

Guter Workflow mit einer noch übersichtlicheren Oberfläche
Endlich!!! Ruckelfreie Videovorschau dank der Intel GPU-Hardwarebeschleunigung
Neue moderne Titelvorlagen mit vielen Bauchbinden und Textoptionen
Objektverfolgung für Schwarzbalken vor Gesichtern etc.
Bereits für Anfänger sehr bedienerfreundlich
Fit für die Zukunft: 360-Grad- und 4K-Bearbeitung

Negativ:

Kostenpflichtiger Store für weitere Textvorlagen und Effekte integriert
HEVC-/H.265-Codecs Unterstützung kostenpflichtig
Noch immer kein Mac-Support in Sicht
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    “MAGIX bringt mit Video deluxe 2018 ein Programm auf den Markt, welches sich sowohl für den Hobbyfilmer als auch für den Profi sehr gut eignet. Die vielen, wenn auch kleinen Optimierungen, die überarbeitete 360-Grad-Videobearbeitung inkl. den automatischen Anpassungen von den Farb- und Tonwerten sind eine gute Unterstützung für den alltäglichen Videoschnitt. Die neuen Veränderungen an der Oberfläche sind sinnvoll und bringen durchaus eine schnellere Bearbeitung der Projekte mit sich. Doch das wohl wichtigste Feature ist die Intel Hardwarebeschleunigung. Diese ermöglicht endlich ein ruckelfreies Bearbeiten von Videos in der Projektvorschau – wunderbar! Wie bereits im letzten Jahr kann ich meine Worte “Diese Version ist die beste der Reihe” nur wiederholen. Seien es die Panoramaaufnahmen über den Grand Canyon, die Studioaufnahme oder das Unterwasserabenteuer, mit MAGIX Video deluxe Plus wird man zum König unter den Produzenten – und vielleicht auch zum König der Welt 😉 “

    Tobias Liesenhoff, Chefredakteur

Dieses Spiel erhält den NAT-Games Award

Ab in die Sammlung?

MAGIX Video deluxe 2018 bleibt der König unter den Videoschnittprogrammen. Wer die Software noch nicht nutzte, sollte spätestens jetzt umsteigen bzw. ein großes Auge drauf werfen.

Tobias Liesenhoff
ist froh, dass die Switch langsam mit Spielen zugeschmissen wird.
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