Just Cause 4 – Test zu …EXPLOSION!!!!

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Just Cause 4 (PS4) - [AT-PEGI]
  • Schnallen Sie sich Ihren Wingsuit um, schnappen Sie sich Ihren vielseitig einsetzbaren Grapple-Hook und lassen es krachen!
  • Erweiterter Grapple-Hook mit unzähligen neuen Funktionen
  • Extreme Wetterereignisse, wie Tornados, die der Spieler zu seinem Vorteil nutzen kann
  • Neue APEX-Engine für noch mehr grafische Finesse der Zerstörungsorgien

Releasedatum: 4. Dezember 2018

Genre: Action-Adventure

USK: Ab 18 Jahren freigegeben

Publisher: Square Enix

Plattformen: PC, Xbox One, PlayStation 4

Ja, in der Überschrift steht groß und breit EXPLOSION!!!! Und nein, das ist keine Anspielung. Weder auf Borderlands 2, noch den Comedian Jan Philipp Zymny. Wer die Vorgänger der Reihe gespielt hat, der weiß so ungefähr, was ich meine. Und ob Just Cause 4 wirklich so ein actiongeladenes Feuerwerk ist, wie dieser Text eventuell zu vermitteln mag, erfahrt ihr natürlich in den folgenden Zeilen.

 

Es war einmal in Amerika

Just Cause 4 spielt im fiktiven Land Solís, welches sich irgendwo zwischen Mittel- und Südamerika befindet. Die Schwarze Hand ist zurück und hat mit Hilfe von modernsten Technologien einen riesigen Apparat gebaut, welcher Wetterphänomene auslösen kann. Mit gezielten Gewitterstürmen und Tornados wäre es dem Konzern ein leichtes, erst den Kontinent und dann den Rest der Welt zu unterjochen. Doch die schwarze Hand hat die Rechnung ohne Rico Rodriguez gemacht. In der Rolle unseres zähen und kampferprobten Lieblings-Gringos (neben Machete natürlich) müssen wir die Schwarze Hand davon abhalten, ihren teuflischen Plan in die Tat umzusetzen. Doch alleine schaffen wir das niemals. Wir brauchen Verstärkung! Und Waffen! Und Panzer! Ach Gott, vergesst bloß die Panzer nicht! Somit begeben wir uns auf Rekrutierungskurs. Dabei kommt uns der Widerstand der Chaos-Armee wie gerufen. Anfangs sind diese Guerilla-Kämpfer noch recht wenige und nicht gerade kampferprobt. Aber das ändert sich noch. Auch alte Bekannte sind mit von der Partie.

Cool Guys don’t look at explosions. Man kann über die Grafik meckern wie man will, aber die Explosionen sehen jedesmal super aus.

 

Vom Winde verweht

Zu Beginn greifen wir im Alleingang die Zentrale der Schwarzen Hand an. Wir schießen uns nachts einen Bergkamm hinauf und stoßen dabei erstmal nur auf geringen Widerstand. Doch sobald wir die Spitze erreicht haben, geht der Bolero der Zerstörung los. In bester 80er-Jahre-Actionfilm-Manier, mit passendem Soundtrack, ballern wir uns durch die Horden von Gegnern. Es knallt und rattert und das wichtigste: EXPLOSIONEN! So kämpfen wir uns die letzten Meter bis zum Zentralgebäude der Anlage vor. Doch wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Schwarze Hand nutzt die Gelegenheit, um ihre neuste Geheimwaffe einmal zu testen. Natürlich an uns. Es knistert und dunkle, bedrohlich wirkende Wolken ziehen wie aus dem Nichts über unserem Kopf auf. Direkt wird uns eines klar: das ist kein natürliches Unwetter. Der heftige Sturm weht uns kurzerhand aus dem Kampfgeschehen und bläst uns weit weg.

Die Waffen in Just Cause 4 sind teilweise ziemlich cool und ausgefallen.

 

With a little Help of my Friends

Wir treffen uns mit unserer Verbündeten Mira in einem Slum, direkt unter einer großen Brücke. Dort angekommen findet uns auch schon direkt die Schwarze Hand und fordert Vergeltung. Doch die Bewohner des Slums sind keinesfalls wehrlos. Sie haben genug von der Unterdrückung und so wird kurzerhand die Chaos-Armee gegründet. Mit unseren neuen Freunden an der Seite beginnt der Kreuzzug gegen die Schwarze Hand aufs neue. Wie groß unser Einfluss letzten Endes ist, bestimmen wir selbst. Die Karte ist in verschiedene Regionen unterteilt. Diese sind Anfangs größtenteils rot und gehören somit dem Feind. Durch das erfolgreiche Abschließen von Missionen erhalten wir Trupp-Reserven. Haben wir genug Trupp-Reserven gesammelt, können wir angrenzende Regionen zurückerobern und so unseren Einflussbereich erweitern. Das bringt verschiedene Vorteile wie neue Waffen für die Vorratslieferungen oder verkürzte Wartezeiten. Die Reihenfolge wird dabei voll und ganz uns überlassen. Auch die gegnerischen Patrouillen verringern sich dann merklich.

Auf der Karte haben wir einen Überblick über unseren Einflussbereich und welche Missionen noch offen sind.

 

Was ist besser als Feuerkraft? Viel mehr Feuerkraft!

Just Cause 4 bietet ein ziemlich cooles Arsenal an Waffen und Fahrzeugen, die mit Waffen gespickt sind. Neu sind allerdings die coolen alternativen Feuermodi. So gibt es beispielsweise ein Sturmgewehr, das zusätzlich noch Drohnen freisetzen kann, die wiederum bewaffnet sind und uns unterstützen. Oder ein Maschinengewehr, welches sich in ein gesichertes Geschütz verwandelt. Auch eine Maschinenpistole mit integrierten Raketenwerfer ist dabei. Das bringt ein wenig frischen Wind in den Alltag eines Revolutionärs. Doch auch die Fahrzeuge sind teilweise wirklich cool. Neben den Klassikern wie normalem Auto, Buggy, Panzer, Kampfhubschrauber bis zu riesengroßen Schiffen gibt es zum Beispiel auch einen Laster mit Artilleriekanone. Damit gelingt die Revolution garantiert. Doch auch der Enterhaken hat Upgrades bekommen. So ist es jetzt möglich, diesen mit Heißluftballons, starken Zugmotoren oder sogar Raketenantrieben zu versehen. Auch diese Gimmicks können im Spielverlauf verbessert und individualisiert werden. Damit eröffnen sich viele coole Möglichkeiten. Im späteren Spielverlauf ist es auch möglich, die Wetterphänomene, wie etwa Tornados, zu eigen zu machen.

Dieser LKW ist mit einer Artilleriekanone ausgestattet. Was will man mehr?

 

Wie siehts mit der Performance aus?

An und für sich sieht Just Cause 4 schon schick aus. Doch wenn man etwas genauer hinschaut, trifft man schon auf die ein oder andere matschige Textur. Und viele Details sind bei näherem Hinsehen ziemlich verwaschen. Klar, die Welt ist ziemlich groß, sogar nochmal größer als beim Vorgänger. Dennoch wäre es wohl möglich gewesen, alles etwas detaillierter zu gestalten. Die Steuerung wurde auch etwas angepasst. Rico fühlt sich nicht mehr ganz so träge an, wie früher. Doch auch das könnte besser sein. Durch diese Trägheit ist die Steuerung in manchen Situationen etwas ungenau. Richtig grausam ist die deutsche Sprachausgabe. Scheinbar waren die Synchronsprecher so motiviert, wie ein Handwerks-Azubi an einem Montagmorgen. Auf Englisch ist die Synchronisation wesentlich besser. Auch mit Akzent. Die Bugs halten sich in der PC-Version in Grenzen. Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist der Support für den Steam-Controller.

 

Just Cause 4 (PS4) - [AT-PEGI]
  • Schnallen Sie sich Ihren Wingsuit um, schnappen Sie sich Ihren vielseitig einsetzbaren Grapple-Hook und lassen es krachen!
  • Erweiterter Grapple-Hook mit unzähligen neuen Funktionen
  • Extreme Wetterereignisse, wie Tornados, die der Spieler zu seinem Vorteil nutzen kann
  • Neue APEX-Engine für noch mehr grafische Finesse der Zerstörungsorgien

 

Positiv:

Coole neue Waffen und Gadgets
Kultiger Soundtrack
Actionfilm-Flair
EXPLOSIONEN!

Negativ:

Grausame deutsche Synchronisation
Ungenaue Steuerung
Matschige Texturen
  • Just Cause 4 – Test zu …EXPLOSION!!!!
    “Just Cause 4 erfindet jetzt nicht das Rad neu, kommt aber mit einigen coolen Neuerungen daher. Wer jetzt eine tiefgründige Story erwartet, der wird enttäuscht. Es ist vielmehr ein riesiger Physik-Engine-Spielplatz mit schicken Explosionen und einem nostalgischen 80er-Jahre-Actionfilm-Flair. Zwar ist es kein Top-Titel des Jahres, jedoch ein schönes und vor allem kurzweiliges Spiel für zwischendurch. Es macht tierisch Laune mit den neuen Gimmicks herum zu experimentieren. Fans der Reihe freuen sich über altbekannte Gesichter im Spiel. Neulinge wohl eher über die Explosionen.”
    Tobias Panten, Redakteur

Ab in die Sammlung?

Wer mal wieder Lust hat auf lustige Physik-Spielereien und coole Action im 80er-Jahre Stil, der kann hier ruhig zugreifen und wird nicht enttäuscht werden.

Tobias Panten
Geschrieben von
freut sich wie ein Schnitzel auf Wacken !!!

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