Angeschaut: Jagged Alliance Rage (gamescom 2018)

Jagged Alliance bekommt einen weiteren Teil spendiert. In einer Hands-off Version durften wir mit den Entwicklern sprechen. Wir bekamen zwei unterschiedliche Level gezeigt, die uns einen ersten Eindruck vom neusten Teil zeigen. Wie es uns gefallen hat, lest ihr in unserer Preview zu Jagged Alliance: Rage.

 

Ein würdiger Nachfolger?

Fast 20 Jahre nach dem Titel Jagged Alliance 2 soll nun endlich ein würdiger Nachfolger erscheinen. Mit Jagged Alliance: Rage wollen die Entwickler wieder auf die altbekannte Formel zurückgreifen, diesmal wieder mit Lizenzen. Rage kann dabei eher als Spin-Off des zweiten Teils angesehen werden. Mit den Helden von damals müsst ihr eine Insel von ihrer Diktatur befreien. Der dort lebende Diktator ist niemand anderes als Eliot, der ebenfalls jedem aus dem „Grundspiel“ bekannt sein sollte. Somit sind die Grundpfeiler der Geschichte bekannt, leider rückt die Story schnell in den Hintergrund und man klickt sich von Schlacht zu Schlacht. Die Kämpfe erfolgen dabei klassisch Rundenbasiert. Auffallend ist dabei das wir nur vier Söldner zur Verfügung haben, und damit ist nicht pro Mission gemeint, sondern Insgesamt. Jeder Söldner hat dabei eigene Talente und Schwächen, so dass auch auf eine ausgewogene Mischung geachtet werden muss. Um das Ziel einer Mission zu erreichen stehen euch verschiedene Wege zur Verfügung. Entweder ihr schleicht euch durchs Level und tötet die Gegner hinterrücks, ihr nehmt einen dicken Ballermann und mäht alles nieder, oder ihr probiert eine Mischung aus beidem. Euer Weg, eure Wahl. In den Kugelgefechten habt ihr die Option mit mehr Aktionspunkten eure Schüsse zu verändern. Zum Beispiel könnt ihr mit dem Scharfschützengewehr die Genauigkeit verbessern, oder mit dem großen Maschinengewehr mit Kugeln abfeuern. Wichtig ist hierbei noch zu erwähnen das einzelne Körperregionen anvisiert werden können, ähnlich wie in bekannten Vertretern des Genre. Zwischen den Missionen könnt ihr euch auf der Insel-Karte zur nächsten Mission bewegen, oder euch Ausruhen um eure Wunden zu versorgen. Dabei muss immer auf die vorhandenen Ressourcen geachtet werden, denn mit diesem Survivel-Feature will Jagged Alliance: Rage euch noch einmal mehr fordern. All das soll später auch im Koop-Modus erlebbar sein.

Diese Insel gilt es zu befreien!

 

Mehr als nur ein Spin-Off?

Jagged Alliance: Rage versprühte in der Hands-off Vorstellung einen ähnlichen Charme wie damals der zweite Teil, leider war es nicht möglich selber Hand anzulegen. So bleibt leider die Wertung des Handlings aus. Was wir gesehen haben sah manchmal etwas unüberschaubar aus, und wir hatten das Gefühl das man wirklich häufig die Ansicht drehen muss, um wirklich einen guten Überblick zu erhalten. Die gezeigten Gefechte sahen sehr interessant aus, was durch die verschiedenen Schussarten auch recht viel Individualisierung ermöglicht. In wie fern das abgespeckte Söldnerteam sich auf das Spiel auswirkt muss sich noch zeigen, wir finden es jedoch auf die Größe des Szenarios angepasst.

 

  • Angeschaut: Jagged Alliance Rage (gamescom 2018)
    “Jagged Alliance: Rage kann hoffentlich an den Erfolg vom zweiten Teil anknüpfen. Was wir sahen viel versprechend aus und macht Lust auf mehr. Es bleibt zu, dass das kleine Söldnerteam gut angenommen wird und nicht zu schnell eintönig wird.”
    Kevin Beverungen, Redakteur
Kevin Beverungen
Geschrieben von
hat immer Hunger!

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Markierte Felder müssen ausgefüllt sein *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Passwort vergessen

Bitte gebe deinen Benutzernamen ein, damit wir dir eine E-Mail inklusive Link zum zurücksetzen schicken können.