Angespielt – Warhammer 40.000: Inquisitor Martyr

In einer fernen und düsteren Zukunft kämpft  die Menschheit mit absoluter Brutalität ums nackte Überleben.  Sie muss sich permanent gegen Orks, Tyraniden und die Mächte des Chaos behaupten. Im bevorstehenden Ableger des berühmten Warhammer 40k-Settings schlüpfen wir in die Rolle eines Inquisitors der stolzen Space Marines und müssen uns mit allerhand bekanntem Gesindel rumärgern. In Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr machen wir das in bester Hack-and-Slay-Manier. Das Spiel erscheint voraussichtlich Anfang Juni diesen Jahres. Wir haben für euch die aktuell spielbare Alpha-Version getestet. Was dabei rum kam, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

 

Für den Imperator!

Also Inquisitor stehen wir unter dem Kommando des einzig wahren Gott-Imperators. Zu Beginn des Spiels wählen wir aus drei Hauptklassen, welche jeweils in drei Spezialisten unterteilt sind. Der Crusader ist eher als Tank anzusehen. Er zieht eher mit schwerem Gerät in die Schlacht. Die Assassin bedient sich „diskreteren“ Methoden, um sich ihrer Widersacher zu entledigen. Mit Scharfschützengewehr und Tarnmöglichkeit ist sie mehr in der zweiten Reihe anzutreffen. Der Psyker hingegen wartet mit Magie ähnlichen Fähigkeiten auf. Unsere Aufgabe ist es, ein seit Jahrzehnten verschollenes Schlachtschiff der Space Marines zu untersuchen und die Umstände, in welchen es sich nun befindet, genauer zu untersuchen. Nach einer Bruchlandung, die wir nur knapp überleben, finden wir uns inmitten des verlassenen Raumkreuzers wieder. Doch wir müssen schnell feststellen, dass wir hier nicht alleine sind. Ehe wir uns versehen, bekämpfen wir Horden von Chaostruppen mit allerlei Waffen.

Manchmal bekommen wir auch Unterstützung

 

Sci-Fi-RPG in der Iso-Perspektive mit einer Prise Deckungsshooter

Die Kämpfe laufen recht schnell in Echtzeit ab. Wir kämpfen uns in der Iso-Perspektive durch die Gänge des Raumschiffs. Dabei können wir ein Deckungssystem nutzen, welches an das aus Warhammer 40.000: Dawn of war 2 erinnert. Der Zoom-Faktor und der Blickwinkel sind jederzeit anpassbar, was hilft, den Überblick zu wahren. Die Grafik-Engine macht dabei einen wirklich guten Job. Details werden akkurat dargestellt und Fans des Warhammer 40.000-Multiversums dürften sich direkt heimisch fühlen. Für das töten von Gegnern, lösen von Quests, usw. erhalten wir Erfahrungspunkte. Haben wir genug davon gesammelt, winkt am Ende eines Levels eine Art Lootbox. In ihr finden wir neue Waffen, Ausrüstung und Modifikationen, mit welchen wir unseren Charakter ausrüsten. Auch erhalten wir Ability Points. Diese stecken wir in neue, oder bereits erlernte Fähigkeiten.

Hold Space To Cover – Der gelbe Punkt gibt nutzbare Deckung in der Nähe an

 

Du bist nichts ohne deine Ausrüstung

Es gibt unzählige verschiedene Waffen. Aufgegliedert in diversen Seltenheitsgraden, wie man es von Rollenspielen kennt (normal, selten, episch, usw.). Diese sind im Großen und Ganzen in 2 Grundarten unterteilt: Einhand und Zweihand. Einhandwaffen und Ausrüstung, wie etwa Kettenschwert und Turmschild, können jeweils zu zweit ausgerüstet werden. Dabei verfügt jede der einzelnen Gegenstände über zwei Fähigkeiten, was viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten bietet. Bei den Zweihand-Waffen sieht es etwas anders aus. Diese können nur einzeln ausgerüstet werden, verfügen aber dafür über vier verschiedene Fähigkeiten. Auch können wir jeweils bis zu fünf Granaten und Medipacks mitführen. Diese werden durch bestimmte Kisten wieder aufgefüllt. Mit der Zeit erhalten wir auch Zugriff zu den verschiedenen Spezialfähigkeiten. Ist die Anzeige voll, kann der Heavy Gunner, eine Unterklasse des Crusaders, einen Raketenhagel auf ein definiertes Gebiet herab regnen lassen. Diese starken Angriffe sind erst nach einer gewissen Zeit wieder verfügbar.

Im Inventar finden wir all unsere Waffen wieder. Das Power Rating oben links gibt an, wie stark wir schon sind

 

Das kommt mir irgendwie bekannt vor

Das Gameplay ist stark an die Van Helsing-Reihe angelehnt. Kein Wunder, da es sich um dasselbe Entwicklerstudio handelt. Das Deckungssystem funktioniert recht gut und fühlt sich auch nützlich an. Doch Vorsicht ist geboten! Die meisten Deckungen können zerstört werden, was uns öfters dazu zwingt, die Deckung zu wechseln. Auch sind noch einige Bugs im Spiel und die Zwischensequenzen noch nicht fertig bearbeitet. Deswegen ist eine finale Wertung bisher noch nicht möglich. Doch die Entwickler sind auf einem guten Weg und Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr könnte Fans des Universums, sowie Neueinsteiger gleichermaßen erfreuen.

 

  • Angespielt – Warhammer 40.000: Inquisitor Martyr
    “Warhammer 40.000: Inquisitor – Martyr ist stimmig, motivierend und sowohl für Neueinsteiger wie Warhammer-Veteranen mindestens mal einen Blick wert. Ich für meinen Teil freue mich schon auf die finale Fassung.”
    Tobias Panten, Redakteur
Tobias Panten
Geschrieben von
freut sich wie ein Schnitzel auf Wacken !!!

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