Angespielt: AER (gamescom 2017)

Bei der letzten gamescom 2016 konnten wir bereits vorab einen Blick auf AER werfen, für das Spiele wie The Legend of Zelda und Journey als Inspiration dienten. Schon damals beeindruckte uns der Titel mit seinem einzigartigen Grafik-Stil und seiner Art, den Spieler die Welt frei erkunden zu lassen. Doch damals befand sich das Spiel noch in einer sehr frühen Phase und so dominierten die diversen Bugs das Spielgeschehen. Was sich in diesem einen Jahr verändert hat und ob der Titel an Zauber gewonnen hat, könnt ihr in unserem Angespielt nachlesen.

 

Genießt die Ruhe

AER ist ein Open World Titel, in dem ihr eine Inselwelt, die hoch über den Wolken schwebt, frei erkunden könnt. Ihr werdet von niemandem geleitet, der euch vorgibt, in welcher Reihenfolge die Aufgaben erledigt werden müssen. Um von Insel zu Insel zu gelangen, müsst ihr euch in einen Vogel verwandeln, um dann mit vielen Flügelschlägen den Ort eurer Wahl zu erreichen. Je nach Insel wechselt auch die Musik. Als Orientierung dienen euch eine Karte der Region und ein Kompass, mit dessen Hilfe ihr euch an den Himmelsrichtungen orientieren könnt. Denn als Richtungsangaben wird euch oft gesagt, dass die Zielinsel für eine Quest beispielsweise in Richtung Nordwest liegt. Zur Orientierung bleiben euch zudem einige Lichtkegel, die von Inseln in den Himmel ragen und euch einen wichtigen Ort zeigen. Doch auch abseits der Quests lässt sich in der Natur vieles entdecken. Zu Beginn des Spieles erhaltet ihr in einer Höhle eine Laterne, mit der ihr unsichtbare Dinge hervorbringen könnt. Seltsame Lichter werden somit beispielsweise zu Geistern der Vergangenheit, wenn ihr diese anleuchtet. Tiere, die ihr im Spiel finden könnt, reagieren auf euch. So lief mir auf einer Insel eine kleine Schafsfamilie hinterher, die mich mit Herzen nur so überschüttete. Durch die stimmungsvollen Licht- & Schatteneffekte macht es einfach nur Spaß, die Welt von AER zu erkunden. Auch die Wolken wirken wie Zuckerwatte, wenn man durch die hindurchfliegt.

Frei wie ein Vogel durch die Luft schweben – wer träumt da nicht von?

 

Oder löst die Rätsel

Doch auch die eigentliche Quest macht wirklich Spaß in AER. Um Zugang zu antiken Tempeln zu erhalten, müsst ihr zuvor ein kleines Rätsel lösen. Doch auch im Tempel erwarten uns nur simple Rätsel, die weniger die Hirnzellen fordern, sondern vielmehr selbsterklärend sind und keiner weiteren Hilfe bedürfen. In dem gezeigten Gameplay beispielsweise musste man auf die Symbole auf dem Boden achten, die in Form eines Mondes und einer Sonne entsprachen. Nun musste man an Drehscheiben die Umrisse der beiden Formen gegenüberstellen, damit sich die Tür zum nächsten Raum öffnet. Die Reihenfolge, in welcher ihr die Tempel löst, liegt dabei ganz bei euch. Es gibt keine Items oder Ähnliches wie bei The Legend of Zelda, die ihr benötigt, um einen anderen Tempel lösen zu können.

 

  • Angespielt: AER (gamescom 2017)
    “In dem zusätzlichen Jahr wurde vieles in AER verbessert. Während der Präsentation sind mir so gut wie keine Spielfehler mehr aufgefallen, sodass der Titel nun in seiner vollen Pracht genossen werden kann. Auch das freigestellte Lösen von Rätseln wurde nun deutlicher als zu vorher, die Natur von AER ist zudem einzigartig und lädt zu Erkundungstouren ein. Bedenkt man die Tatsache, dass sich das Spiel bislang vier Jahre in einem Sechs-Mann-Studio in Entwicklung befand, kann man dem Spiel nur positiv entgegen blicken. AER erscheint bereits am 25. Oktober 2017, weshalb wir uns jetzt schon auf eine angenehme und ruhige Reise freuen.”
    Jasmin Paskuda, Redakteurin
Jasmin Paskuda
Geschrieben von
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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